


Montag, 6. Februar 2012
Die Frage, wer der bessere der Manning Brüder ist, konnte Eli (Bild) in der letzten Nacht klar beantworten.
Eli hat sich das te hinter seinem Vornamen wahrlich verdient. Eli ist unter den Elite- Quarterbacks der Liga angekommen.
Der kleine Manning hat nun doppelt so viele Super Bowls gewonnen, wie sein Bruder Peyton, und doppelt so viele Auszeichnungen zum wertvollsten Spieler.
Und Eli übertrumpfte seinen Bruder Peyton ausgerechnet auch noch in dessen eigenem Haus.
Die Giants sicherten sich den 21:17 Sieg gegen New England fast in einer Kopie des Spiels von 2008. Es war spannend, aber vom Niveau her nichts besonderes.
Für die ersten Punkte des Spiels sorgte Patriots Quarterback Tom Brady. Er stand in der eigenen Endzone um einen Pass zu werfen. Defensive End Justin Tuck überrannte Sebastian Vollmer und Brady geriet unter Druck. Er warf den Ball weg, Safety New York, 2:0 für die Giants.
Da hatte die Offense der Patriots gerade mal acht Sekunden auf dem Feld gestanden.
Erst drei Minuten vor Ende des ersten Viertels kam New England erneut in Ballbesitz, nachdem Eli Manning seine Giants über 78 Yards zum 9:0 geführt hatte. Die Angriffsserie schloß Manning mit einem Touchdownpass über zwei Yards auf Victor Cruz ab.
Im anschließenden Ballbesitz der Patriots sprang nur ein Field Goal aus 29 Yards zum 9:3 raus.
Acht Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit endete eine Angriffsserie der Patriots, die an der eigenen zwei begonnen hatte, in der Endzone der Giants.
Brady warf einen Touchdownpass über vier Yards zu Running Back Danny Woodhead, der sträflich freistand.
Mit einer 10:9 Führung für die Patriots ging es in die Pause.
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Zum Beginn der zweiten Halbzeit bekam New England als erstes den Ball und die Patriots bauten ihre Führung auf 17:9 aus. Niemand in der letzten Nacht hätte gedacht, daß das die letzten Punkte der Patriots waren.
Aber es war so.
New York kam durch zwei Field Goals im dritten Viertel auf 15:17 heran.
Im zweiten Spielzug des letzten Viertels standen die Patriots an der eigenen 43. Brady warf einen Pass in Richtung Rob Gronkowski, doch sein verletzter Knöchel erlaubte dem Gronk nicht all die Bewegungen, mit denen er in der Saison seine Gegner schwindelig spielte. So konnte sich Linebacker Chase Blackburn vor Gronkowski stellen und den Pass an der eigenen acht Yards Linie abfangen.
Die Uhr tickte gnadenlos herunter.
Würden die Patriots diesen knappen Vorsprung retten können, oder würde Eli Manning erneut eine seiner siegbringenden Angriffsserien im letzten Viertel starten können?
Sechs Mal brachte er die Giants in der Saison noch aus einem Rückstand zum Sieg.
Eli spielte, als hätte er Eiswasser in seinen Adern.
3:46 Minuten vor Spielende begannen die Giants ihren letzten Drive an der eigenen 12.
An der 11 der Patriots ließ sich Wide Receiver Hakeem Nicks nachdem er den Ball gefangen hatte aus dem Feld drängen und sparte den Pats damit wertvolle Sekunden.
64 Sekunden vor Spielende standen die Giants an der 6 New Englands. Da entschied sich Patriots Head Coach Bill Belichick dazu, die Bausparkasse zu geben. Er machte den Weg frei für Giants Running Back Ahmad Bradshaw, damit der punkten konnte, und für New England noch genug Zeit blieb, selber auch noch mal zu punkten.
Bradshaw wußte gar nicht, wie ihm geschah, als sich das Scheunentor öffnete er unberührt die Endzone vor sich sah. Er reagierte entsprechend, und wollte sich niederknien, um nicht zu punkten, doch sein eigener Schwung und die Erdanziehung hatten etwas dagegen. Als der Running Back gerade stoppen wollte, zog es seinen Hintern in die Endzone und ließ Tom Brady noch 57 Sekunden auf der Uhr.
Beim Stand von 21:17 starteten die Patriots von der eigenen 20.
Doch die Defense der Giants hielt. Brady, der im Verlauf des Spiels mit 16 vervollständigten Pässen in Folge einen neuen Super Bowl Rekord aufgestellt hatte, traf jetzt fünf mal seine Receiver nicht und wurde zudem einmal gesackt.
Der letzte Pass war ein Ave Maria Pass von der eigenen 49 in die Endzone der Giants, der aber auf dem Boden landete.
Die Uhr zeigte 00:00 und die New York Giants wiederholten ihren Triumph von 2008.
Kurzberichte
Nachdem die Giants in der Saison mit sieben Siegen und sieben Niederlagen vor dem Nichts standen, schossen die Wetten auf eine Entlassung von Head Coach Tom Coughlin in die Höhe.
Nun wettet darauf wohl niemand mehr.
Nur ein Sieg im letzten Saisonspiel gegen Dallas konnte sie überhaupt in die Playoffs bringen, und sie gewannen.
Danach schlugen sie Zuhause die Falcons und auswärts die Packers, 49ers und Patriots.
Ein nie für möglich gehaltener Kraftakt brachte ihnen den Super Bowl Sieg.
Tom Coughlin hat es also geschafft, seine Spieler rechtzeitig zum Endspurt heiß zu machen. Dafür schenkten sie ihm nicht nur den Super Bowl Sieg sondern auch den Titel des ältesten Head Coaches, der je den Super Bowl gewinnen konnte. Aber auch mit 65 Jahren denkt er jetzt bestimmt nicht ans Aufhören.
Giants Tight End Jake Ballard, der im dritten Viertel verletzt ausschied, hatte sich das Knie verstaucht.
Schlimmer hatte es da zuvor schon Tight End Travis Beckum getroffen er zog sich im zweiten Viertel einen Kreuzbandriss zu.
Die Einschaltquoten des Super Bowls auf SAT 1 waren gigantisch.
Zum Beginn des Spiels sahen über 1,2 Millionen Zuschauer die Übertragung.
Nach und nach zogen einige Zuschauer doch den Schlaf dem Spektakel vor, doch auch das letzte Viertel hatte noch über 700.000 Zuschauer.
Das kann man für einen kleinen Sender wie SAT 1 als vollen Erfolg verbuchen.
Sonntag, 5. Februar 2012
So nah am Super Bowl, doch unendlich weit entfernt.
Die Patriots feuerten am Samstag Wide Receiver Tiquan Underwood, weniger als 24 Stunden vor dem Anpfiff.
Dabei hatte er sich extra kunstvoll das Logo der Patriots in seine eigenartige Turmfrisur rasieren lassen.
Underwood musste Platz machen für Alex Silvestro, einen Defensive End. Er soll vor Allem bei Laufspielzügen der Giants eingesetzt werden.
Samstag, 4. Februar 2012
Kurzberichte
Die beiden Teams haben ihre letzten Verletztenreports vor dem Spiel herausgegeben.
Auf der Liste der Giants stehen sechs Namen: Running Back Ahmad Bradshaw (Fuß Nr.44), Defensive End Osi Umenyiora (Knöchel, Knie), Safety Tyler Sash (Fuß), Wide Receiver Hakeem Nicks (Schulter), Cornerback Corey Webster (Oberschenkel) und Offensive Lineman Jacquian Williams (Fuß), die drei letztgenannten haben am Freitag voll mittrainiert. Ohnehin soll keiner, der auf der Liste genannten, nicht am Super Bowl teilnehmen.
Die Patriots setzten gleich 11 Namen auf die Liste. Tight End Rob Gronkowskis Einsatz mit seinem verstauchten Knöchel ist weiterhin sehr fraglich. Guard Logan Mankins hat Schmerzen im Knie und auch hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen.
Die anderen Spieler auf der Liste, deren Einsatz als fraglich gemeldet wird sind: Tackle Marcus Cannon (Knöchel), Safety Patrick Chung (Knie), Linebacker Dane Fletcher (Daumen), Defensive Tackle Kyle Love (Knöchel), Linebacker Rob Ninkovich (Hüfte), Linebacker Brandon Spikes (Knie), Tackle Sebastian Vollmer (Krankheit, Rücken, Fuß), Wide Receiver Wes Welker (Knie) and Linebacker Tracy White (Magen).
Als Verletzt aber möglich gelistet sind: Wide Receiver Deion Branch (Knie), Center Dan Connolly (Leiste), Safety James Ihedigbo (Schulter), Left Tackle Matt Light (Erkältung) and Wide Receiver Matthew Slater (Schulter).
Freitag, 3. Februar 2012
Super Bowl im TV
Natürlich können auch wir hier in den Genuß des Super Bowls kommen.
Frei empfangbar wird das Spiel in Deutschland auf SAT 1 übertragen. In Österreich zeigt Puls 4 das Spiel und natürlich kann man dort auch SAT 1 empfangen. Wer den Pixelmatsch gerade bei Puls 4 nicht ertragen kann, der muss zahlen, denn in HD wird das Spiel nur gegen Geld gezeigt. Auf SKY bei ESPN America HD, und auf der Pay-TV Plattform HD+ auf SAT 1 HD.
Kickoff ist in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar um 0:30 Uhr.
Kurzberichte
Der Gronk hat am Donnerstag mit dem Team trainiert.
In der zweiten Stunde einer zweistündigen Trainingseinheit nahm der am Knöchel verletzte Tight End der Patriots an einigen Übungen teil.
Am heutigen Freitag werden die Ärzte Gronkowskis Knöchel noch einmal genau ansehen und schon eine Vorentscheidung verkünden, ob, oder ob nicht, er gegen die Giants antreten kann.
Gebraucht wird der Rekord- Tight End dringend!
Heilige Mutter Gottes, Madonna ist verletzt.
Die alternde Pop-Ikone, die die Halbzeitshow bestreiten wird, zog sich bei den Proben eine Oberschenkelzerrung zu.
Doch das wird die 53-jährige nicht davon abhalten, weiter hart zu proben. In den 25 Jahren in denen sie mittlerweile auftritt, hätte sie sich noch nie so hart auf einen Auftritt vorbereitet, sagte sie. Sie wäre so nervös, wie noch nie zuvor.
Auch auf die Frage, nach der Verletzung von Rob Gronkowski wusste sie eine Antwort. Man denke von ihr ja schon lange, daß sie masoschistisch veranlagt wäre, antwortete sie. Deshalb wäre es für sie ganz einfach. Sie würde sich den Knöchel tapen, ein Schmerzmittel einwerfen und ihren Hintern aufs Spielfeld bewegen.
Das kann man der Kampfamazone fast glauben, die so übertrainiert aussieht, als würde sie sich auf einen Kampf mit Hulk Hogan im Octagon vorbereiten.
„Tom Brady hat Erscheinungen,“ davon ist Jason Pierre-Paul überzeugt.
Der Defensive Lineman der Giants, den man abgekürzt nach den ersten Buchstaben seines Namens auch JPP nennt, stellte diese Behauptung am Medientag der beiden Teams auf.
Im Saisonspiel der beiden Mannschaften gegeneinander hätten die Giants Brady dermaßen unter Druck gesetzt, daß der manchmal den Ball überhastet warf, obwohl in diesem Moment gar kein Druck auf ihn bestand. Brady hätte halt ständig das Gefühl gehabt, daß ein Verteidiger der Giants auf ihn losstürmte, obwohl es gar nicht so war.
Genau so würde New Yorks Defense auch am Sonntag wieder agieren und Erfolg haben, sagte JPP.
Die Giants haben nichts dagegen, schon wieder als Außenseiter in einen Super Bowl gegen die Patriots zu gehen. Doch dieses Mal ist es nicht ganz so schlimm, wie vor vier Jahren.
Damals wurde New England mit sieben Punkten Vorsprung gehandelt, dieses Mal nur mit drei.
Die Giants strotzen nur so vor Selbstvertrauen und sehen sich wieder und wieder das Video vom 24:20 Sieg in Woche neun gegen die Patriots an.
Sie sind überzeugt, daß ihre Defense die Offense der Pats stoppen kann, daß umgekehrt aber New England Manning und Co. nicht wird stoppen können.
Donnerstag, 2. Februar 2012
Kurzberichte
Wie heißt es doch so schön: Reden ist Silber, Schweigen ist teuer.“
Das musste jetzt wieder ein Spieler der NFL erfahren, der seinen Pflichten, mit der Presse zu sprechen, nicht nachkam.
Osi Umenyiora (Bild) muss eine Strafe von $20.000 zahlen, weil er am Mittwoch Morgen nicht an einer Interviewsitzung der Giants in deren Hotel teilgenommen hat.
Nur zwei Stunden nach dem Termin flatterte dem Defensive End der Zahlungsbescheid ins Hotelzimmer.
Als Entschuldigung gab Umenyiora an, daß er den Termin verwechselt hätte.
Chuck Noll war nicht der gesprächigste der Head Coaches in der NFL. Sein Wahlspruch war: „Die leersten Fässer machen den meisten Lärm“:
So war es nicht leicht, nach einem Spiel Informationen aus dem Head Coach der Steelers herauszubekommen.
In Bill Belichick scheint es einen Klon Nolls zu geben, was das betrifft. Auch aus dem Head Coach der Patriots muss man Informationen mit der Zange ziehen.
Nach Super Bowl 46 am Sonntag könnten die beiden noch etwas gemeinsam haben, nämlich vier Super Bowl Siege für jeden. Damit stünde dann Noll nicht mehr alleine an der Spitze der siegreichsten Super Bowl Head Coaches.
Was dem im Wege steht, ist die wackelige Defense der Patriots. Was den Sieg bringen könnte ist sein Quarterback, Tom Brady.
Noll hatte allerdings neben Quarterback Terry Bradshaw auch noch eine grundsolide Verteidigung. Das hat sehr geholfen die Super Bowls der Jahre 1974, 75, 78 und 79 zu gewinnen.
Der mittlerweile 80-jährige Noll wurde letztes Jahr geehrt, als eine Straße in Pittsburgh nach ihm benannt wurde.
In Boston wird sich bestimmt auch eine Straße finden lassen, die man nach Belichick benennen kann, wenn er mit seinem vierten Super Bowl Sieg aus Indianapolis losfliegen würde.
Patriots Wide Receiver Wes Welker hat den Eindruck, daß sein Head Coach etwas umgänglicher geworden ist. Und er liefert auch gleich eine Erklärung für seine Vermutung: Bill Belichick soll eine Frau an seiner Seite haben.
Linda Holliday soll die Gute heißen, die jeden Tag im Leben Belichicks zu einem Ferientag macht.
Welker erinnert sich noch daran, wie sehr es ihn verändert hat, als er 2005 Anna Burns fand und heiratete. Auch er wäre danach sehr viel ruhiger und umgänglicher geworden.
Die NFL hat eine neue Geldquelle aufgetan.
Zum ersten Mal ließ sie Publikum beim Medientag zu, das $25 pro Sitz bezahlte, um dem Wuseln der Reporter auf dem Feld im Kampf um das gehaltvollste Interview zuzusehen.
Die Fans bekamen kleine Radios, mit denen sie dem Interview ihrer Wahl zuhören konnten.
Am Ende des Monats steht die Spielersichtung, die Scouting Combine, an. Über 300 Collegespieler, die es in die NFL schaffen wollen, werden dort auf Herz und Nieren getestet. Auch für diese Veranstaltung will Roger Goodell zahlende Zuschauer zulassen.
Der Mann macht die NFL echt zu einer Gelddruckmaschine.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Medientag
Es war der Medientag vor dem Super Bowl. Brav taten alle Spieler der beiden Teams ihre gehasste Pflicht und beantworteten auch noch die dämlichsten Fragen der Journalisten.
Ganz schlimm war es für Eli Manning (Bild). Er brachte seine Giants in den Super Bowl, spielte ein hervorragende Saison, reihte sich in die Elite- Quarterbacks der NFL ein, und musste doch in den neun Minuten, die er auf dem Folterstuhl verbringen musste, fast nur Fragen nach seinem Bruder Peyton beantworten.
OK, es war die Stadt seines Bruder, es war das Stadion seines Bruders, aber musste man ihn deshalb so abfällig behandeln?
Es war seine Leistung es ist sein Super Bowl.
Tapfer quälte sich Eli durch diese Beleidigung. Er sagte, daß er seinen Bruder nicht oft sehen würde, obwohl er jetzt in seiner Stadt wäre.
Dann war er es leid und in den letzten 30 Sekunden wurde sein Ton etwas schärfer, als er sagte, daß er nicht viel daran gedacht hätte, wie es wäre in Indianapolis, der Stadt seines Bruders, zu spielen. Er hätte sich nicht so sehr auf Indianapolis vorbereitet, als vielmehr auf die Patriots, auf deren Defense.
Zwar wäre es ein interessanter Zufall, daß er in seinem zweiten Super Bowl ausgerechnet in der Stadt spielt, wo sein Bruder seine NFL Karriere über spielte..., äh spielt, für die Colts spielt..., wie er sich korrigierte, aber wichtig wäre das nicht.
Jedenfalls nicht für ihn.
Kelly Clarkson wird die Nationalhymne vor dem Super Bowl singen.
Clarkson wurde 1982 in Fort Worth, Texas geboren.
2002 gewann sie die erste Staffel der Castingshow American Idol, die in Deutschland unter dem Namen Deutschland sucht den Superstar läuft.
Clarkson gewann zweimal den Grammy.
Zwar verkauften sich ihre Alben nach dem Debutalbum nicht mehr so gut, aber mit ihrer neuen Single „Stronger (What doesn`t Kill You makes You stronger)“, liegt sie aktuell auf Platz acht in Amerika und scheint ihr kleines Formtief überwunden zu haben.
Dienstag, 31. Januar 2012
Kurzberichte
Beide Teams sind in Indianapolis angekommen.
Als der Gronk das Flugzeug verließ humpelte er auf einem dicken Stützstiefel an seinem linken Fuß die Gangway herunter.
Der verstauchte Knöchel wird Tight End Rob Gronkowski (Bild) auch weiterhin nicht erlauben, am Training teilzunehmen.
Mittlerweile sinken die Chancen auf seinen Einsatz am Sonntag beträchtlich.
Sollte er spielen, werden die Giants versuchen, aus seiner Verletzung Profit zu schlagen. Nichts illegales, oder gar böses natürlich, aber sie werden ihm schon ordentlich auf den Schlappen treten.
Nachdem es zwischen den Saisons kein Theater mehr um Brett Favre gibt, übernimmt ein anderer Quarterback die Rolle des Pausenclowns, Peyton Manning.
Einige Beobachter melden zur Zeit das Karriereende des Quarterbacks der Colts. Sie wollen seinen Heilungsprozess wissenschaftlich untersucht haben und sind zu diesem erschütternden Ergebnis gekommen.
Seine Halswirbel hätten sich nach der Operation wie erwartet erholt, heißt es. Allerdings würden die Nerven in seinem Arm sich nicht wie erwartet erholen. Das sähe man an seinen Würfen, die längst nicht die Geschwindigkeit hätten, wie vor der Operation.
Sein älterer Bruder Cooper sagte, daß Peyton hart an sich arbeiten würde, aber seine mangelnden Fortschritte ihn sehr frustrieren würden. Das Gerede um sein Karriereende könnte leider wahr werden.
Während also Peyton um die Fortsetzung seiner Karriere bangt, bereitet sich Eli auf seinen zweiten Super Bowl Sieg vor. Sollte ihm das gelingen, hätte er doppelt so viele Super Bowls gewonnen, wie sein älterer Bruder:
Würde Eli dann endlich aus dem übergroßen Schatten seines Bruders heraustreten?
Wäre Eli dann auch endlich ein zukünftiger Kandidat für die Hall of Fame?
Das wird die Zukunft zeigen. Jetzt muss er am Sonntag zunächst die Patriots schlagen, bevor man weiter darüber diskutiert, wer der bessere Manning ist?
Seit Jahren ist es eines der Spiele, die man sehnsüchtig erwartet, New England gegen Indianapolis.
Zugegeben, in der abgelaufenen Saison war es ein Spiel, um das man lieber einen Bogen machte, aber bis dahin war es immer einer der Höhepunkte einer jeden Saison.
Für die Patriots ist es deshalb ein kleiner innerer Vorbeimarsch, daß man jetzt im Haus des AFC Rivalen regiert.
Als Heimteam im Super Bowl trainieren die Patriots auf dem Platz der Colts und im Stadion wird Tom Brady den Spind von Peyton Manning benutzen.
Verrückte Welt.
Sonntag, 29. Januar 2012
In der schlechtesten Saison seiner Karriere schaffte es Chad 85 (Bild re.) in den Super Bowl.
Der sechsmalige Pro Bowl Wide Receiver ging vor der Saison nach New England, weil er sich zusammen mit dem zukünftigen Hall of Fame Quarterback Tom Brady eine unglaubliche Saison versprach.
Statt dessen fing er nur 15 Pässe für 276 Yards und 1 Touchdown. Statt unglaublich wurde es unterirdisch.
Was man allerdings positiv vermerken muss: von einem großspurigen Angeber Wide Receiver ala Terrell Owens (Bild li.), wurde Ochocinco zu einem normalen Teammitglied.
Aber er habe T.O. jede Woche angerufen, um sich bei ihm auszusprechen, genau so wie bei Randy Moss, der ja auch zu den Diven unter den Wide Receivern gehört und der lange Jahre bei den Patriots spielte.
Ohne deren Zuspruch wäre die Saison für ihn noch härter geworden, als sie es ohnehin schon war, sagte er.
Ob er gegen die Giants viel Einsatzzeit bekommt, weiß er natürlich nicht, aber für ihn wäre es schon toll, überhaupt im Spiel der Spiele zu stehen. Immerhin habe er in seiner Karriere noch nie ein Playoffspiel gewonnen, bevor er zu den Patriots kam.
Freitag, 27. Januar 2012
Schlecht für Fans des Super Bowls, die ihren Trip zum Spiel gerne mit einem Sonnenbrand krönen.
Das Wetter in Indianapolis hält sich an seine Durchschnittstemperaturen zu dieser Jahreszeit. Es ist Saukalt, aber wenigstens schneit es nicht. Nirgendwo eine Spur der so viel beschworenen globalen Erwärmung.
Daran werden sich die Fans wohl leider gewöhnen müssen. Wenn demnächst der Super Bowl in New Jersey stattfindet wird man sogar auf den Komfort eines überdachten Stadions verzichten müssen.
Mehr und mehr wird der Super Bowl auch dort ausgetragen werden, wo es einfach besch...eiden ist im Februar.
Schön für die Städte, die sonst nie in den Genuß gekommen wären, einen Super Bowl austragen zu dürfen. Schlecht für die Fans, die das Spiel immer auch mit Sommer, Sonne, Strand und mehr verbunden haben.
Die Patriots lassen den Gronk noch immer nicht trainieren.
Tight End Rob Gronkowski schont weiterhin seinen verletzten linken Knöchel.
Doch sein Heilungsprozess schreite gut voran, sagte Head Coach Belichick nach den Donnerstagstraining des Teams.
Zum Super Bowl wäre er auf jeden Fall einsatzbereit.
Bei den Giants nahmen sieben Spieler am Donnerstag nicht am Training teil.
Doch auch hier heißt es, daß alle im großen Spiel an Bord sein werden.
26.01.2012
„Ein Spielzug entscheidet kein Spiel,“ sagte Ray Lewis (Bild)der Presse.
Der mörderische Linebacker der Ravens stellt sich schützend vor jeden seiner Teamkollegen. Billy Cundiff hätte halt mal einen Ball neben das Tor gesetzt, ja und?
Er selber hätte auch schon mal einen Running Back nicht stoppen könne, obwohl er schon seine Arme um ihn geschlungen hatte.
Das würde halt passieren.
Natürlich wäre das Team momentan am Boden zerstört, aber in der nächsten Saison würde man ein Spiel mehr spielen, auch er selber.
Lewis hat auch nach 16 harten Jahren in der NFL noch genug in sich, um noch eine 17. Saison zu spielen. Und dann, nachdem er seinen zweiten Super Bowl gewonnen hätte, würde er über einen Rücktritt nachdenken.
80:1. so setzten die Buchmacher vor der Saison die Quoten auf einen Super Bowl Sieg der Giants fest.
80 Dollar bekommt man für einen Dollar Einsatz, der im Fall eines New Yorker Sieges ausgezahlt werden muss.
Selbst zum Beginn der Playoffs wurden die Giants noch mit 30:1 gehandelt, wahrlich kein Vertrauensbeweis für das Team, das danach richtig in Schwung kam.
Das treibt den Blutdruck vieler Buchmacher kräftig in die Höhe. Die ganze Zunft wird wohl kollektiv zu den Patriots halten. Die wurden vor der Saison von den meisten Wettbüros mit gerade mal 3:1 gehandelt.
Sollten die Giants den Super Bowl gewinnen, können die Buchmacher ja mal bei das Merkel nachfragen, ob die sie nicht retten will. Die Deutsche Bundeskanzlerinnendarstellerin schmeißt ja nur so mit dem Geld unserer Enkel und Enkelsenkel um sich und rettet alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist.
Dienstag, 24. Januar 2012
Championship Nachlese
Den Kommentaren nach zu urteilen, die Kyle Williams (Bild) auf Facebook, Twitter und Co. erhielt, sind das keine soziale Netzwerke, sondern asoziale Netzwerke.
Der Puntreturner der 49ers verlor gegen die Giants zweimal den Ball und beide Male konnte New York anschließend punkten.
Williams hat selber die Verantwortung für die Niederlage San Franciscos übernommen, deshalb schmerzen ihn die hasserfüllten, beleidigenden ja sogar bedrohlichen Kommentare besonders.
Aber nicht nur gegen ihn stänkern die asozialen Elemente, sondern auch gegen seine Familie und das stört Williams natürlich besonders.
Daß man nach Fehlern mit Kritik rechnen müsse, wäre Teil des Jobs, aber das solle sich immer sachlich auf den Spieler konzentrieren und nicht bedrohend auf die Familie auswirken, sagte er der Presse.
Als erster Spieler sprang ihm David Akers zurseite. Der Kicker der 49ers bat die Fans, daß sie ihre unsachlichen Kommentare doch stoppen möchten. Es würde ihn irritieren, daß sogenannte Fans zu den Kommentaren fähig wären, wie man sie auf Williams Seiten lesen würde.
Am Montag verteidigte Pappi seinen Sohn auch noch. Kyle wäre an der linken Schulter verletzt gewesen, als er den Ball in der Verlängerung verlor. Im dritten Viertel soll er sich die Schulter ausgerenkt haben, sagte Kenny Williams.
Head Coach Jim Harbaugh bestätigte, daß Kelly sich habe untersuchen lassen, aber es wäre keine Seperation festgestellt worden. Auch Kelly selber habe gesagt, daß er zwar Schmerzen in der Schulter hätte, daß diese ihn aber nicht ernsthaft behindern würden.
Deshalb hätte es keine Diskussionen um seinen Einsatz im entscheidenden Moment gegeben.
Auch das andere Spiel hatte ja seinen Versager, Ravens Kicker Billy Cundiff.
Für ihn hat jemand sich extra die Mühe gemacht, die Facebookseite „Fuck you Billy Cundiff“ zu installieren.
Cundiff setzte ein Field Goal aus 32 Yards 11 Sekunden vor Spielende neben die Pfosten, das die Verlängerung hätte bringen können.
Doch Cundiff und Ravens PR Direktor Kevin Byrne haben eine Erklärung dafür: Die Anzeigetafel der Patriots war schuld.
Cundiff sieht sich während eines Spiels nicht gerne das Geschehen direkt auf dem Feld an, sondern er sieht bevorzugt auf den Stadionmonitor. Dort stand der dritte Versuch angezeigt, aber es war in Wirklichkeit schon der vierte Versuch. Als Cundiff das gewahr wurde, lief er überhastet auf den Platz. Byrne, der sich die Videoaufzeichnung nachher noch mal ansah, kann diese Diskrepanz bestätigen.
Cundiff sprintete also auf den Platz, um eine Strafe wegen Spielverzögerung zu vermeiden. Dadurch setzte er den Ball neben das Tor und beendete die Super Bowl Träume Baltimores.
Warum keiner der Ravens in dieser Situation die letze Auszeit genommen hat, die ihnen noch zur Verfügung stand, das hat bisher noch niemand erklärt.
In der zweiten Halbzeit des Spiels der Patriots gegen die Ravens agierte Rob Gronkowski nur noch mit halber Kraft. Im dritten Viertel fing er einen Pass, als Ravens Safety Bernard Pollard sein linkes Bein unglücklich verdrehte.
Der Gronk musste in der Kabine behandelt werden, kam aber wieder ins Spiel zurück.
Sein Einsatz in zwei Wochen gegen New York soll keinesfalls gefährdet sein.
Momentan trägt er einen Stützstiefel, der seinen verstauchten Knöchel schützen soll.
Bernard Pollard wäre damit beinahe zum dritten Mal zum Unglücksbringer für die Patriots geworden. Als Chief war er es damals, der Tom Brady schwer am Knie verletzte und dessen Saison gleich am ersten Spieltag beendete.
Dann verletzte er, für die Texans spielend, Wide Receiver Wes Welker schwer am Knie.
Montag, 23. Januar 2012
Die NFL 2011 - Championship Spiele
Uff, ganz knapp haben die Patriots es in den Super Bowl geschafft. Es drohte ja ein Spiel der Ravens gegen die Giants, doch der Gott des Footballs hatte ein Einsehen.
Tom Brady und seine Offense hatten große Probleme gegen die erwartet starke Defense der Ravens, und die schwache Verteidigung der Patriots hatte große Probleme mit dem wahrlich nicht starken Angriff Baltimores.
So kam ein ausgeglichenes, spannendes, aber keineswegs hochwertiges Spiel zustande.
Beide Quarterbacks hatten identische Statistiken, was die geworfenen und vervollständigten Pässe angeht. Beide warfen den Ball 36 mal und brachten 22 dieser Versuche an den Mann.
Joe Flacco erzielte daraus 306 Yards Raumgewinn und 2 Touchdowns bei einem Interception. Brady brachte es auf nur 239 Yards ohne Touchdown, aber mit 2 Interceptions.
Den ersten Touchdown für New England erzielte die Anwaltskanzlei, BenJarvus Green-Ellis, durch einen Touchdownlauf über sieben Yards.
Damit brachte er die Patriots mit 10:3 in Führung.
Doch Flacco, der von der Schwäche der Patriots Verteidigung profitierte, antwortete nach einer soliden Angriffsserie mit einem Touchdownpass über sechs Yards auf Dennis Pitta.
Mit einer 20:16 Führung für Baltimore ging es in das letzte Viertel.
Hier erzielte Tom Brady einen Lauf- Touchdown aus 10 Zentimetern zur 23:20 Führung.
Mit 11:29 auf der Uhr war noch eine Menge Zeit, für eine Menge Spannung. Wieder und wieder brachte vor Allem das Laufspiel der Ravens die Patriots in Schwierigkeiten, doch sie gaben zwar nach, aber sie brachen nicht. Wieder und wieder konnten sie neue erste Versuche knapp verhindern.
Nicht verhindern konnten sie die letzte Angriffsserie der Ravens. Die begann an der 21 der Ravens und endete beinahe in der Endzone der Patriots.
An der 14 New Englands warf Flacco einen Pass in die Endzone auf Lee Evans. Der fing den Ball und wollte ihn sichern, als Sterling Moore ihm den Ball gerade noch so aus der Hand schlug.
Doch die Verlängerung schien sicher, denn für Kicker Billy Cundiff war die Entfernung für das Field Goal zum Ausgleich aus 32 Yards eine todsichere Sache.
Doch, wie das manchmal so ist, mit den todsicheren Sachen.
Cundiff schoß den Ball weit links an den Torstangen vorbei und New England wusste, daß keine Spieler zum Pro Bowl nach Hawaii fliegen würden. Sie buchten statt dessen den Super Bowl in Indianapolis.
Der Bruderkampf John gegen Jim Harbaugh im Super Bowl kam also schon mal nicht zustande.
Würde es zu einem Revanchespiel gegen die Giants kommen?
Noch standen diesem Traum Super Bowl die 49ers im Weg, die im ersten Jahr unter dem neuen Head Coach Jim Harbaugh so weit gekommen waren, wie man es nicht für Möglich gehalten hatte.
Würden sie auch noch die Giants aus dem Weg räumen.
Im strömenden Regen in San Francisco dominierten die beiden Verteidigungsreihen.
Mit einer knappen 10:7 Führung für New York ging es in die Halbzeitpause.
Mit einer 14:10 Führung für die 49ers ging es ins letzte Viertel, als sich das Fehlen von Ted Ginn jr. Bemerkbar machte. Ginn, einer der zuverlässig die Punts zurückträgt, fehlte wegen einer Knieverletzung und sein Ersatzmann Kyle Williams machte seinen ersten schweren Fehler in diesem Spiel. Nach einem Punt von Steve Weatherford sprang ihm der Ball ans Knie. Den nun freien Ball nahm Devin Thomas von den Giants auf und brachte sein Team an der 29 der 49ers in Ballbesitz.
New York kam bis an die 17 San Franciscos, von wo Manning einen Touchdownpass auf Manningham warf zum 17:14.
Doch die 49ers konnten durch ein Field Goal von David Akers aus 25 Yards noch einmal ausgleichen und das Spiel ging in die Verlängerung.
Die erste Angriffsserie der Giants brachte keine Punkte, ebensowenig wie die erste der Niners.
Auch die zweite Angriffsserie der Giants endete mit einem Punt und Williams machte seinen zweiten schweren Fehler.
Er nahm den Ball zwar auf und lief einige Meter damit, als Jacquian Williams ihm den Ball aus der Hand schlug. Wieder war es Thomas der das Ei eroberte und die Giants standen schon an 24 der Niners.
Ein paar Spielzüge später schoß Lawrence Tynes das Field Goal zum 20:17 Sieg und die Giants zum Revanchespiel gegen die Patriots.
Eli Manning vervollständigte 32 von 58 Pässen für 316 Yards und 2 Touchdowns.
Alex Smith vervollständigte 12 von 26 Pässen für 196 Yards und 2 Touchdowns. Beide Touchdowns gingen an Vernon Davis. Er und Jerry Rice sind damit die einzigen 49ers, die in zwei aufeinanderfolgenden Playoffspielen zwei Touchdowns fingen.
Freitag, 20. Januar 2012
New York oder New Jersey, das ist hier die Frage
Der Gouverneur von New Jersey will seinen Anteil an einem eventuellen Super Bowl Sieg der Giants haben.
Chris Christie sagte der Presse, daß die Giants zwar New York im Namen tragen, aber seit Jahrzehnten würden sie nicht mehr in dieser Stadt, ja noch nicht mal im Staat New York spielen, sondern in New Jersey. Deshalb sollten sie ihre Siegesparade, wenn sie denn gewinnen sollten, auch in dem Staat abhalten, in dem sie spielen.
Zugegeben, wären die Giants und die Jets in New York gegründet worden, doch sie spielen nicht nur in New Jersey, sondern auch ihre Büros und Geschäftsstellen wären in New Jersey.
„Sie residieren in New Jersey, sie trainieren in New Jersey, sie spielen in New Jersey, dann sollen sie hier auch feiern“, sagte Christie der Presse.
Darauf angesprochen, daß die Giants aber doch das Logo NY auf den Helmen tragen, antwortete er: „Ja, das ist es dann aber auch“.
New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg wollte kein Benzin ins Feuer gießen und wollte nichts dazu sagen.
Doch die Debatte läuft schon lange.
Big Blue, so der Spitzname der Giants, gingen 1976 über die Staatsgrenze. Nachdem das Team 1987 seinen ersten Super Bowl gewonnen hatte, verweigerte der damalige Bürgermeister New Yorks, Ed Koch, dem Team die Parade durch den sogenannten Canyon der Helden. So nennt man die Häuserschlucht in Manhattan, durch die Sieger und berühmte Persönlichkeiten, wie die erste Mondlandungscrew, in der berühmten Konfettiparade ziehen.
Nach dem Super Bowl Sieg 2008 ließ man die Siegesparade in Manhattan beginnen, und sie endete auf dem Stadionparkplatz in den Meadowlands.
Vielleicht stellt sich die Frage ja auch gar nicht. Könnte ja sein, daß die 49ers oder Ravens oder Patriots etwas dagegen haben, daß die Giants den Super Bowl gewinnen.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Super Bowl
Der Sender NBC hat alle Werbeinseln im Super Bowl ausverkauft. Einige Firmen stehen noch auf der Warteliste derer, die gerne im wichtigsten TV-Ereignis des Jahres geworben hätten.
Deshalb konnte NBC für 30 Sekunden durchschnittlich $3,5 Millionen verlangen. Die Werbeinseln im ersten Viertel kosten $4 Millionen für 30 Sekunden.




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