

31. 07. 2010
Kurzberichte
Die Rams gaben Sam Bradford (Bild) einen Vertrag und trugen sich damit in die Rekordbücher ein.
Garantierte $50 Millionen hat bisher noch kein NFL-Spieler bekommen. Mit Boni kann Bradford es auf $76 bis 86 Millionen bringen.
Sein Agent hatte schon vor den Verhandlungen gesagt, daß er für Bradford einen besseren Vertrag herausschlagen wird, als der den Matthew Stafford letztes Jahr mit den Lions abschloss. Der Vertrag brachte nur eine Garantiesumme von mageren $41,7 Millionen.
Jetzt muss Bradford nur noch beweisen, daß er das Geld auch wert ist, das ihm da im Voraus nachgeschmissen wird.
Schreck in Dallas.
Rookie Wide Receiver Dez Bryant wird nicht am Trainingscamp teilnehmen können. Er verstauchte sich den Fuß und könnte im schlimmsten Fall sechs Wochen ausfallen.
Es war der vorletzte Trainingspass, der am Freitag anstand, als es passierte. Bryant versuchte einen Pass von Jon Kitna zu fangen, der etwas zu weit geworfen war. Dabei kam er mit Cornerback Orlando Scandrick in Kontakt und verdrehte sich den Fuß.
Head Coach Wade Phillips sagte der Presse, daß Scandrick keine Schuld treffe. Solche Sachen passieren, das sei schade aber ganz normal.
Tom Brady wird am Dienstag 33 und er möchte noch 10 Jahre Football spielen. Ob er das bei den Patriots macht, ist nicht sicher.
Nach der Saison 2010 läuft sein Vertrag in New England aus und es kommt auf die Summe an, die im neuen Angebot steht, ob er bleibt oder ob er geht.
Doch von der Ungewissheit über seine Zukunft will er sich in der kommenden Saison nicht ablenken lassen.
Will Mike Shanahan an Albert Haynesworth ein Exempel statuieren?
Der Head Coach der Redskins lässt seinen unzufriedenen Starverteidiger ein ums andere Mal einen Fitnestest durchlaufen.
Haynesworth muss eine Strecke von 25 Yards hin und zurück in 70 Sekunden zurücklegen. Vorher darf er nicht am Training des Teams teilnehmen.
Haynesworths beste Zeit war 71 Sekunden. Test nicht bestanden. Noch ein Versuch.
So war es am ersten Tag des Trainingscamps und so war es auch am zweiten Tag.
Der Starbonus, der so viele alternde Spieler zu den Redskins lockte, gilt bei Shanahan nicht. Bei ihm gelten Regeln und eine Sekunde drüber ist eine Sekunde drüber.
Sollte Haynesworth testen wollen, wer den Machtkampf gewinnt, er oder sein Head Coach, so sollte er sich im Klaren drüber sein, daß nur Shanahan der Sieger sein kann.
Die NFL hat eine Strafe gegen den Präsidenten der Lions verhängt.
Weil Tom Lewand im Juni mit Alkohol im Blut beim Autofahren erwischt wurde, muss er eine Strafe von $100.000 zahlen und er wird für 30 Tage suspendiert.
Obwohl Cedric Benson erneut auffällig wurde, sieht die NFL von einer Strafe ab.
Vor einigen Wochen wurde der Running Back der Bengals verhaftet, weil er in eine Schlägerei in einer Bar involviert war.
Nach einem langen Gespräch zwischen Benson, NFL Chef Roger Goodell und weiteren Verantwortlichen der Liga kam man überein, Benson nicht zu suspendieren.
Die Chiefs wurden sich mit ihrem Spieler einig, den sie an fünfter Stelle der Draft aufnahmen.
Mit einem garantierten Gehalt von $34 Millionen machten sie Eric Berry zum bestbezahlten Safety der NFL.
30. 07. 2010
Kurzberichte
Tim Tebow und die Broncos wurden sich einig. Kurz vor Beginn des Trainingscamps unterschrieb der Quarterback seinen Vertrag.
Die 25. Wahl in der letzten Draft wird für die nächsten fünf Jahre garantierte $8,7 Millionen erhalten.
Am Samstag wird sein Erscheinen im Camp erwartet. Dort kann er dann mit Kyle Orton und Brady Quinn um den Posten des Starters kämpfen, der vorerst Kyle Orton zugesprochen wurde.
Die Steelers wurden sich mit Flozell Adams einig.
Der Left Tackle unterschrieb für zwei Jahre und eine ungenannte Summe.
Die Steelers brauchten einen Ersatzmann für Willie Colon, der mit einem Achillessehnenriss die gesamte Saison verpassen wird.
Für die Cowboys spielte er fünf mal im Pro Bowl, war aber der ungekrönte König des Offsides, der Strafe um Strafe kassierte.
Bei den Rams haben die Rookies bereits das Trainingscamp eröffnet, doch ohne den berühmtesten Spieler.
Das Team und Sam Bradford konnten sich bisher noch immer nicht auf einen Vertrag einigen. Dabei wird der Quarterback nicht müde zu verkünden, wie gerne er für St. Louis spielen würde, und daß er ganz bestimmt vor der Saison einen Vertrag unterschreiben würde.
Wenn am Samstag das Trainingscamp für alle Spieler beginnt, wird A.J. Feeley noch als Starter beginnen.
Jay Cutler sagte der Presse, daß eine weitere schlechte Saison der Bears Head Coach Lovie Smith den Job kosten würde.
Drei Jahre in Folge fanden die Playoffs ohne Chicago statt. Zuviel für diese stolze Stadt.
Mit 26 Interceptions bei 27 Touchdowns gehört Cutler zu den Spielern, die sich an die eigene Nase fassen müssen, wenn sie Smith den Job retten wollen.
Die Spieler respektieren und lieben ihren Head Coach. Doch wenn dieser nicht in der Lage ist, ein siegreiches Team zu formen, bleibt den Verantwortlichen keine andere Wahl, als ihn zu feuern.
Die schlechten Leitungen, die Laurence Maroney in der letzten Saison zeigte, nimmt er auf seine eigene Kappe.
Der Running Back der Patriots verlor den Ball in den drei Saisons vor 2009 gerade ein einziges Mal. Nachdem er 2009 den Ball in sieben Spielen viermal verlor, verloren seine Trainer das Vertrauen in ihn. In den letzten beiden Saisonspielen ließen sie ihn den Ball nur einmal tragen.
Jetzt erklärte er dem Sender CNN, daß das Ganze ein mentales Problem war. Er hätte nicht die nötige Konzentration aufgebracht. Fast alle Ballverluste passierten, als er getackelt wurde und auf dem Weg zum Boden war. Er hätte den Ball nicht genug gesichert und wäre viel zu unaufmerksam gewesen.
Die Patriots haben sich nicht auf dem Spielermarkt umgesehen, um Maroney zu ersetzen. Der will sich in dieser Saison mehr auf seinen Job konzentrieren und seine Fumbleritis abstellen.
29. 07. 2010
Kurzberichte
Eigentlich wollten die Chargers ob der ungeklärten Tarifsituation in der Liga keine langfristigen Verträge mehr abschließen.
Doch einem der zuverlässigsten Spieler der Liga haben sie trotzdem ein Angebot unterbreitet.
Sie verpflichteten Tight End Antonio Gates (Bild) für weitere fünf Jahre. $20,4 Millionen wird er dafür erhalten.
In den letzten sechs Saisons schaffte er es jedesmal in den Pro Bowl. Allein in der Saison 2009 fing er Pässe für 1.157 Yards, seine persönliche Bestmarke in der NFL.
Die Schlägerei in einem Stripclub, an der Vince Young beteiligt war, bleibt für ihn ohne weitere Folgen.
Die NFL gab bekannt, daß sie keine Strafen gegen den Quarterback der Titans verhängen wird.
Auch bei den Bengals wird T.O. die Nr. 81 tragen.
Bisher war das die Nummer von Antonio Bryant. Der jedoch nahm ein, nicht beziffertes, Sümmchen von Owens und überließ ihm „seine“ Nummer.
Einen Teil der Summe würde er für wohltätige Zwecke spenden, gab er bekannt.
Die Spatzen zwitschern es von den Bäumen, daß Tim Tebow in der kommenden Saison wohl kein Spiel für die Broncos absolvieren wird. Dennoch beginnt das Trainingscamp der Broncos ohne den Rookie Quarterback, dem das ihm gebotene Gehalt viel zu niedrig ist.
Sein Agent fordert von Denver mehr Geld, als die garantierten $8,3 Millionen, die die Cowboys für Dez Bryant zahlen.
Bryant wurde in der letzten Draft an 24. Stelle einberufen, Tebow an 25.
Schon allein, weil Tebow ein Quarterback ist, wäre er mehr wert, argumentiert der Agent.
Die Jets haben Mark Brunell für zwei Jahre verpflichtet.
Der Quarterback wurde als Ersatzmann für Mark Sanchez engagiert.
Die Jets haben somit fünf Quarterbacks unter Vertrag, werden aber bestimmt nicht alle behalten.
Aaron Schobel lässt seinen Arbeitgeber im Ungewissen. Der Defensive End soll in der neuen 3-4 Verteidigung der Bills zum Linebacker umfunktioniert werden. Das passt ihm nicht.
Schobel hat noch vier Jahre in seinem aktuellen $50 Millionen-Vertrag, denkt aber daran, in den Ruhestand zu treten.
In seinen neun Jahren bei den Bills hat er 78 Sacks erzielt und ist damit zweiter in Buffalo hinter Bruce Smith.
Der zweimalige Pro Bowler würde dem Team sehr fehlen, wenn er wirklich nicht weitermacht.
28. 07. 2010
Kurzberichte
Jack Tatum (Bild) ist tot.
Der ehemalige Verteidiger der Raiders starb im Alter von 61 Jahren an einem Herzinfarkt. Tatum litt an Diabetes und an seinem linken Fuß wurden alle Zehen amputiert.
In seinen neun Saisons mit den Raiders von 1971 - 1979 wurde er dreimal in den Pro Bowl gewählt.
1978 hittete er Darryl Stingley so hart, daß der Patriot partiell gelähmt blieb. Das brachte Tatum den Spitznamen „Der Attentäter“ ein. Unter dem Titel „Sie nennen mich Attentäter“ veröffentlichte er nach seiner Karriere ein Buch.
Zwei absolute Egomanen in einem Team?
Kann das gutgehen?
Wir werden es erleben, denn am Dienstag verpflichteten die Bengals Terrell Owens. Er trifft damit mit Chad Fünfundachtzig zusammen, dem man fehlende Zurückhaltung auch nicht gerade nachsagen kann.
Welcher der beiden Wide Receiver wird die meisten Schlagzeilen produzieren.?
T.O. unterschrieb für ein Jahr und $2 Millionen und wird bereits in ein, zwei Tagen im Trainingscamp erwartet.
85 schrieb dazu auf seiner Twitterseite, daß er T.O. willkommen heiße. Die Spiele der Bengals müssten jetzt eigentlich im Bezahlfernsehen übertragen werden, denn die Fans müssten bezahlen für das, was sie nun geboten bekämen.
Die Patriots setzten Wes Welker auf die PUP Liste der aktiven Spieler. Damit wird er weiterhin zum Kader gezählt und kann jederzeit wieder aktiviert werden. Sein Platz im Kader kann nicht durch einen anderen Spieler ersetzt werden.
Im Gegensatz dazu gibt es die PUP Liste der inaktiven Spieler. Wer darauf steht, kann erst nach der sechsten Woche der Saison wieder eingesetzt werden.
Spieler die auf der inaktiven Liste stehen, dürfen durch einen anderen Spieler im Kader ersetzt werden.
Weite Kreise zieht ein Blödsinn, den man nicht ganz nachvollziehen kann.
Rookie Receiver Dez Bryant hat keine Lust, an einem Aufnahmeritual der Cowboys teilzunehmen. Als Neuling im Team sollte er die Schulterpads von Roy Williams tragen. Das aber wollte er nicht. Er wäre zu den Cowboys gegangen, um Football zu spielen, und nicht, um kindische Spiele zu veranstalten. Bryant hat immerhin vor, Williams den Job wegzunehmen.
Jetzt scheint jeder Head Coach in der Liga dazu seine Meinung äußern zu müssen. Fast alle sagen, daß Bryant sich falsch verhalte und den Spaß mitmachen solle. Doch Bryant bleibt dabei, für ihn ist die Sache Blödsinn, er macht sie nicht mit und damit war es das für ihn.
27. 07. 2010
Kurzberichte
Michael Vick (Bild) bekam das OK von der NFL, am Trainingscamp teilnehmen zu dürfen.
Die Liga hat die Untersuchungen zur Schießerei auf seiner Geburtstagsfeier beendet, und Vick ist für sie entlastet.
Der 30-jährige Vick ist als Ersatzmann für Kevin Kolb gelistet, will aber um den Posten des Starters kämpfen.
Zum ersten Mal seit dem Vorfall beantwortete der Quarterback der Eagles Fragen der Presse. Er sagte, daß er auf seine Mutter hätte hören sollen, die ihm geraten hatte, nur eine Feier im kleinen Kreis abzuhalten.
Die Polizei hat noch immer niemanden verhaftet und stochert noch im Dunkeln.
Die erste Wahl der Ravens in der letzten Draft, Sergio Kindle, kann nicht am Trainingscamp teilnehmen.
Der Linebacker ging in einem Haus in Texas, wo er zu Besuch war, im Dunkeln die Treppe herunter, verpasste die letzten beiden Stufen und stürzte. Dabei zog er sich einen Schädelbruch zu.
Kindle hat noch keinen Vertrag mit Baltimore unterschrieben, aber das Team will ihn trotz des Unfalls verpflichten.
Das wird noch drei Wochen warten müssen, denn vorher darf Kindle nicht reisen.
26. 07. 2010
Kurzberichte
Wenn die Patriots am Donnerstag ins Trainingslager gehen, wird Wes Welker (Bild) dabei sein?
Im letzten, unbedeutenden, Saisonspiel zog sich Welker einen Kreuzbandriss zu. Damit bewies er den Zweiflern eindrucksvoll, daß man seine Starter in unbedeutenden Spielen besser schonen sollte.
Schon im Juni überraschte er Fans und Teamkollegen, als er beim Training des Teams auftauchte und fast beschwerdefrei leichte Passrouten lief.
Für die Pats wäre es gut, wenn sie Welker nicht auf die Liste der Spieler setzen müssten, die nicht einsatzbereit sind.
Spieler, die auf dieser PUP genannten Liste stehen, dürfen erst nach der sechsten Woche der Saison wieder eingesetzt werden.
Die Fans sollten ab sofort hohe Erwartungen haben, sagte Mike Shanahan der Presse. Die Zeiten, in denen die Redskins als Punktelieferanten agierten, seien vorbei.
Letztes Jahr gewann Washington nur vier Spiele und in den letzten 10 Jahren gab es nur eine Saison, in der sie 10 Spiele gewannen.
Das gehört, laut Shanahan, jetzt der Vergangenheit an.
Einen Tipp, wie gut das Team abschneiden würde, mochte der Head Coach allerdings nicht abgeben.
Obwohl die Leistungen von Shawne Merriman in den letzten Jahren steil nach unten gingen, droht der Linebacker den Chargers mit einem Streik.
In seinen ersten drei Jahren in San Diego erzielte er 39,5 Sacks und wurde jedes Mal in den Pro Bowl gewählt. In den letzten beiden Jahren war er oft verletzt und in der letzten Saison konnte er nur vier Sacks erzielen.
Trotz dieses offensichtlichen Leistungsabfalls, weigert sich Merriman, einen Einjahresvertrag über $3,269 Millionen zu unterschreiben.
Für Norv Turner ist die Sache klar, wenn Merriman nicht im Trainingscamp erscheint und 100% gibt, um seine Form wieder zu erlangen, kann er ihn nicht mehr brauchen.
Bill Cowher trauert um seine Frau Kaye.
Sie verlor letzte Woche den Kampf gegen den Hautkrebs und verstarb am Freitag im Alter von nur 54 Jahren.
Der ehemalige Head Coach der Steelers und Kaye lernten sich 1976 am North Carolina State College kennen, wo sie beide Sportstudenten waren.
Keith Bulluck wechselt von den Titans zu Giants.
Der Linebacker unterschrieb einen Einjahresvertrag über $2,5 Millionen.
Bulluck hat sich gerade von einem Kreuzbandriss erholt und bestand die Ärztliche Prüfung der Giants.
Die Titans, für die er 157 Spiel absolvierte, hatten kein Interesse daran, Bulluck einen neuen Vertrag zu geben.
23. 07. 2010
Kurzberichte
Elvis Dumervil (Bild) führte letztes Jahr die Liga mit 17 Sacks an. Mit diesem neuen Teamrekord für die Broncos wurde er in den Pro Bowl gewählt.
Gestern verlängerte er seinen Vertrag in Denver. Die Bedingungen wurden nicht veröffentlicht.
Doch aus den Kreisen derer, die die Fliege husten hören wurde folgendes verlautbart, Dumervil erhält für die nächsten sechs Jahre garantierte $41 Millionen.
Denver draftete den Linebacker 2006 in der vierten Runde. Seitdem hat er 43 mal den Quarterback unter sich begraben.
Der erste der Spieler, die in der ersten Runde der letzten Draft einberufen wurden, hat seinen Vertrag unterschrieben.
Wide Receiver Dez Bryant unterschrieb für fünf Jahre und garantierten $8,3 Millionen bei den Cowboys.
Bryant wurde an 24. Stelle einberufen und gibt den anderen Spielern um ihn herum einen Eckpfeiler bei deren Verhandlungen.
Im College war Bryant für den Großteil der Saison 2009 gesperrt, weil er den ehemaligen Cowboys Cornerback Deion Sanders in dessen Haus besuchte und mit ihm trainierte.
Dabei soll es eine Kontaktaufnahme mit einem Spieleragenten gegeben haben, was verboten ist.
John Elway arbeitet wieder für die Broncos.
Der Super Bowl Quarterback will dabei helfen, das Spiel der Broncos in London zu vermarkten.
Zusätzlich möchte er sich selber etwas mehr vermarkten, indem er das Team bei den Saisonvorbereitungen im Trainingscamp besucht.
Elway möchte nämlich unbedingt ein Mitbesitzer des Teams werden, Dazu ist es nicht schlecht, Präsenz zu zeigen und hier und da etwas für das Unternehmen zu tun.
Ob Pat Bowlen seinem ehemaligen Superstar, der im Juni 50 wurde, einen Teil des Teams verkauft, ist allerdings kaum anzunehmen.
22. 07. 2010
Harter Saisonstart für Baltimore
Die Ravens müssen ohne Ed Reed (Bild) in die Saison starten.
Der 31-jährige Safety wird auf die Liste der nicht leistungsfähigen Spieler gesetzt. Er erholt sich von einer Hüftoperation, und er will nicht eher spielen, bevor er sich nicht völlig fit fühlt.
Spieler, die auf der PUP Liste (Physically Unable to Perform) stehen, dürfen erst nach der sechsten Woche der Saison wieder spielen.
Gerade in dieser Zeit haben die Ravens ein ganz hartes Programm. Sie spielen nicht nur gegen ihre drei Divisionsrivalen Bengals, Browns und Steelers, sie müssen auch noch auswärts gegen drei Playoffteilnehmer der Saison 2009 antreten, die Jets, Bengals und Patriots.
21. 07. 2010
Kurzberichte
In Texas ist alles etwas überdimensionierter, schnellere Colts, größere Stadien, höhere Ansprüche.
Genau daran könnten die Cowboys nun scheitern. Es ist ein offenes Geheimnis, daß Jerry Jones (Bild) von seinem Team nichts anderes erwartet, als den Super Bowl Sieg im eigenen Stadion im Februar.
Verständlich dürfte sein, daß dieser Druck das Team einbrechen lassen könnte.
In der letzten Saison konnte Dallas mit Ach und Krach die Playoffs erreichen, die man zuvor jahrelang verpasste.
Das Team hat alles Talent, das man braucht, um den Super Bowl zumindest zu erreichen. Einzig Head Coach Wade Phillips ist nicht Super Bowl tauglich.
Wie nun gerade er den Druck von dem Team nehmen kann, damit die Träume des Teambesitzers in Erfüllung gehen, ist fraglich.
USC bricht mit seinem ehemaligen Star Reggie Bush.
Der Running Back gewann die Heisman Trophäe, als er für die Trojans spielte.
Doch Bush hat gegen die Regeln für Collegespieler verstoßen, indem er sich hat bezahlen lassen. Deshalb wurden gegen USC von der Collegevereinigung harte Sanktionen erlassen.
Die Trojans wollen Reggie Bush aus diesem Grund nun vergessen machen. Sie räumen alle Erinnerungsstücke an ihn aus den Vitrinen, bevor im August die neuen Studenten auf den Campus kommen.
Der Club der Frauenschläger hat ein neues Mitglied bekommen.
Phillip Merling wurde angeklagt, weil er seine schwangere Freundin geschlagen haben soll.
Der Defensive End der Dolphins hatte letztes Jahr 33 Tackles und 2 ½ Sacks für das Team.
Das reichte ihm wohl nicht, so daß seine Freundin auch noch etwas abbekam.
Wie allen Mitgliedern dieses Clubs wünsche ich ihm die härteste mögliche Bestrafung.
Die Fans der Jets werden ungeduldig. Das Team hat noch viele Spieler, deren Verträge neu verhandelt werden müssen, doch sie lassen sich Zeit.
Zuviel Zeit, wie die Fans glauben.
In weniger als zwei Wochen beginnen die Trainingscamps, und Spieler wie z.B. Cornerback Darrelle Revis, Center Nick Mangold and Linebacker David Harris wollen bessere Verträge haben.
Einzig Left Tackle D`Brickashaw Ferguson konnte bisher für $60 Millionen dazu überredet werden, weitere sechs Jahre in New York zu bleiben.
Woody Johnson, der Besitzer des Teams, bitte die Fans um Geduld und Vertrauen. Die Jets würden alles in ihrer Macht stehende tun, um den Fans ein Super Bowl fähiges Team zu präsentieren.
20. 07. 2010
Kurzberichte
Ein kurzfristiger Kurzzeitvertrag konnte den drohenden Streik von Chris Johnson (Bild) abwenden.
Der Running Back unterschrieb für ein Jahr und zwei Millionen Dollar bei den Titans.
Das Team hat den Vertrag zwar noch nicht bestätigt, aber der Agent Johnsons schickte an die wichtigen Pressestellen der USA SMS in denen er die Einigung mitteilte.
Die NFL möchte ihre Spieler dazu bringen, mehr Schutzpolster zu tragen.
Knie, Oberschenkel und Hüften sollen besser geschützt werden.
Viele Spieler verzichten auf diese Polster. Gerade Wide Receiver tragen fast nur noch Schulterpolster und Helme um schneller laufen zu können.
Ab 2011 sollen die zusätzlichen Polster Pflicht werden.
In den diesjährigen Vorbereitungsspielen sollen 12 Teams die neuen, leichter gewordenen Polster, testen. Wenn sie wollen, können sie den neuen Schutz dann auch in der Saison tragen.
Nach den momentanen Regeln empfiehlt die Liga das Tragen dieser Knie- Oberschenkel- und Hüftpolster. Nur das Tragen der Uniform, Helme und Schulterpolster ist vorgeschrieben.
Wird Bob Sanders in der Saison 2010 für die Colts spielen?
Wird Bob Sanders, der beste Verteidiger der Saison 2007, überhaupt noch mal Football spielen?
Der Safety sagte der Presse, daß er sich völlig fit fühle und keine Beschwerden habe. Wenn es nach ihm ginge, dann würde er sofort einen neuen Vertrag mit Indianapolis unterschreiben und loslegen.
Doch wie steht es wirklich um Sanders, der in den letzten beiden Saisons nur acht Spiele absolvieren konnte.
Ligaquellen, die ihre Nasen nah am Puls des Geschehens haben, sind der Meinung, daß die Zeit des zu oft verletzten Sanders in der NFL abgelaufen ist.
18. 07. 2010
Kurzberichte
Die Seahawks müssen im ersten Saisonspiel auf Leroy Hill (Bild) verzichten.
Der Linebacker wurde für ein Spiel suspendiert. Finanziell wird er für zwei Spiele bestraft, denn für das zweite Spiel wird sein Gehaltsscheck von der Liga einkassiert.
Hills Suspendierung erfolgt, weil er im Januar 2009 mit einem Tütchen Marihuana erwischt wurde.
Der ehemalige Chiefs Running Back Larry Johnson hat vom Gericht auferlegte gemeinnützige Arbeiten geschwänzt.
Ein Urteil wegen mehreren Verstößen gegen die Öffentliche Ordnung lautete auf zwei Jahre Gefängnis auf Bewährung und 40 Stunden Arbeit in einem Kindergarten.
Johnson lehnte es ab, mit den Kindern Sport zu treiben und stellte statt dessen eine Kunstklasse zusammen. Dort erschienen aber nicht genug Kinder, so daß Johnson nur neun der 40 Stunden absolvierte.
In einer Anhörung letzten Freitag sagte der Richter dem jetzigen Redskin, daß er ihn dazu verurteilt hätte, am Highway Dreck aufzusammeln, wenn er gewusst hätte, daß Johnson keinen Sport mit den Kindern treiben wollte.
Obwohl der Richter sehr wütend war, kam Johnson auch dieses Mal sehr gut weg. Statt in den Knast zu wandern, was normal gewesen wäre, wurde nur seine Bewährungszeit verlängert und die fehlenden Arbeitsstunden darf er in Washington ableisten.
Dem NFL Bonus sei Dank.
17. 07. 2010
Johnny Jolly für die Saison 2010 suspendiert
Der Defensive End der Packers, Johnny Jolly (Bild), wurde ab sofort ohne Bezahlung bis zum Ende der Saison suspendiert.
Erst nach dem Super Bowl darf er wieder an Teamaktivitäten der Packers teilnehmen. Es wird sogar gemunkelt, daß Jolly darüber hinaus noch weiter suspendiert werden könnte.
Die Suspendierung rührt aus einer alten Geschichte, die sich bereits im Juli 2008 ereignete. Da wurde Jolly außerhalb eines Nachtclubs in Houston verhaftet, weil er über 200 Gramm Kodein mit sich führte. Bei der noch anstehenden Gerichtsverhandlung könnte er dafür 20 Jahre Gefängnis aufgebrummt bekommen.
Der 27-jährige war ein nicht unwichtiger Bestandteil der Packers Verteidigung, die 2009 nur 83,3 Laufyards pro Spiel zuließ, sowenig, wie kein anderes Team.
16. 07. 2010
Kurzberichte
Als „natürlich komme ich zurück... vielleicht“ kann man Brett Favres (Bild) jüngste Antwort werten, die er zu seiner Zukunft bei den Vikings gab.
Was auch immer den Mann reitet, jedes Jahr das selbe dämliche Spiel zu treiben, lustig ist es schon lange nicht mehr.
Alles wartete auf eine Preisverleihung, bei der Favre und Wide Receiver Greg Lewis für den besten Spielzug der Saison 2009 geehrt werden sollten.
Es war ein 32 Yards Pass zum 27:24 Sieg gegen die 49ers in Woche 3.
Hier würde man endlich erfahren, ob, oder ob nicht...
Gefragt, ob man 2010 einen weiteren tollen Spielzug erwarten dürfte, antwortete er: „Es war ein magisches Jahr. Ich hatte mit meinen 40 Jahren eine Menge Spaß. Um mich zu entscheiden, ob ich 2010 spiele, habe ich ja noch etwas Zeit. Gesundheitlich bin ich nicht ganz auf der Höhe, werde es in meinem Alter aber auch vielleicht nicht wieder sein. Ich würde mich furchtbar freuen, wieder zu spielen. Wir werden sehen.“
Das FBI hat zwei Ärzte im Visier, die für die San Diego Chargers und das örtliche Baseballteam hunderte zweifelhafte Rezepte für Schmerzmittel ausgestellt haben.
Die Behörde geht davon aus, daß die Ärzte einige Athleten der Teams illegal mit den Pillen versorgt haben.
Die Untersuchungen begannen, als der ehemalige Chargers Safety Kevin Ellison im Mai mit 100 Vicodin Tabletten verhaftet wurde.
Die beiden Ärzte kooperieren mit dem FBI in dieser Sache und erklären, daß es für jedes Rezept nachvollziehbare Gründe gebe.
Letzten Monat brach sich Steve Smith den Arm bei einem Flagfootballspiel.
Sein Heilungsprozess liegt voll im Zeitrahmen. Deshalb hoffen die Panthers, daß ihr bester Wide Receiver zum letzten Vorbereitungsspiel wieder einsatzbereit ist.
Smith hatte schon immer gutes Heilfleisch und spätestens zum ersten Saisonspiel am 12. September wird er auf jeden Fall fit sein.
15. 07. 2010
Owens lehnt ein Angebot der Chiefs ab
T.O. (Bild), der sich verzweifelt wünscht, auch in der nächsten Saison in der NFL zu spielen, kann so verzweifelt doch nicht sein.
Ein Angebot der Chiefs lehnte er dankend ab.
Mit Head Coach Todd Haley würde er sich nicht verstehen, sagte er der Presse. Da sind wohl noch ein paar Rechnungen offen aus der Zeit, als Haley der Receivers Coach von Owens bei den Cowboys war, 2006.
Ein Lieblingsteam hat er in seinem neuesten Interview auch genannt, die Patriots. Um für New England zu spielen, würde er sogar seine Gehaltsvorstellungen nach unten korrigieren.
Die Packers arbeiten weiter profitabel, aber die Gewinne bröckeln.
Die Packers sind das einzige Team, das seine Bücher offenlegt, da sie in öffentlichem Besitz sind. Ihr diesjähriger Finanzreport wird daher auch in die Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft einfließen.
Im Geschäftsjahr, das am 31. März endete, hatten sie ein Plus von $9,8 Millionen auf dem Konto. Das ist ein signifikanter Rückgang zu dem Jahr davor, als sie noch einen Gewinn von $20,1 Millionen machten. Vor vier Jahren lag der Gewinn sogar noch bei $34 Millionen.
Die Liga wird diese Zahlen als Beweis dafür nehmen, daß die Teams insgesammt immer weniger verdienen. Diese Gewinneinbußen werden sie den explodierenden Spielegehältern in die Schuhe schieben, Gehaltsobergrenze hin, Gehaltsobergrenze her.
Bei den Packers stiegen die Ausgaben für die Spielergehälter um 11,8%, während die Einnahmen nur um 5,5% stiegen.
Bei anderen Teams, die z.B. Stadionneubauten zu stemmen haben, dürfte die Lage noch schlechter sein.
14. 07. 2010
Kurzberichte
Eigentlich war sein Job nach der verkorksten Saison 2009 in Gefahr. Die Steelers verpassten die Playoffs und die Gerüchte, daß Mike Tomlin (Bild) gefeuert würde, flammten auf.
Doch der Head Coach blieb im Amt.
Nach der Saison 2010 läuft der bestehende Vertrag, der Tomlin $2,5 Millionen pro Jahr bringt, aus. Zur Belohnung für die verpatzte Saison 2009 verlängerten die Steelers am Dienstag nicht nur bis 2014, sondern sie erhöhten auch noch sein Gehalt auf $5 Millionen.
Tomlins Bilanz in Pittsburgh weist in drei Jahren 31-17 Siege aus.
Wie es so oft schon vorkam, übernahm Tomlin eine ausgewiesene Siegermannschaft von seinem Vorgänger und konnte zunächst dieses Niveau halten.
Doch wie so oft ging es dann, spätestens im dritten Jahr, mit den Leistungen bergab, so wie hier.
Paradebeispiel dafür ist George Seifert, der die 49ers von Bill Walsh übernahm. Zunächst hielt das Team sein Super Bowl Niveau, bevor die Leistungen nachließen.
Ob Pete Carroll vor den zu erwartenden Problemen seines früheren Arbeitgebers USC, der University of Southern California, geflohen sei, wurde er gefragt.
„Nein“, war die klare Antwort.
USC wurde vom College-Sportverband hart bestraft, weil sie Reggie Bush verbotenerweise hohe Zuwendungen haben zukommen lassen.
Zu der Zeit war Pete Carroll Head Coach der USC Trojans und somit verantwortlich für die Zuwendungen an Bush, der mittlerweile mit den Saints Super Bowl Sieger geworden ist.
Zu den Sanktionen gehören ein zweijähriger Bann für Bowl-Spiele und der Verlust von Stipendien.
Anfang des Jahres wechselte Carroll von USC zu den Seahawks. Zu der Zeit hätte er nicht im Traum daran gedacht, daß sein College bestraft werden könnte. Daß die Strafen dann auch noch derart hart ausfallen würden, habe ihn schockiert, immerhin liege das Ganze bereits fünf Jahre zurück.
Carroll bedauert, was passiert ist, konzentriert sich aber voll und ganz auf seine neue Aufgabe, und die heißt Seattle Seahawks.
13. 07. 2010
Kurzberichte
Chris Berman (Bild) gehört zu den besten und beliebtesten Moderatoren des Amerikanischen Sportfernsehens.
Jetzt wird er für seine Arbeit geehrt und bekommt den Pete Rozelle Preis der Hall of Fame überreicht. Mit diesem Preis, der nach dem ehemaligen Vorsitzenden der Liga benannt ist, werden Sportberichterstatter geehrt, die über lange Zeit außerordentliche Beiträge über die NFL in Radio und Fernsehen geleistet haben.
Berman geht in sein 25. Jahr als Chef der ESPN Sendung Sunday NFL Countdown. Damit hält er den Rekord als Gastgeber einer wöchentlichen NFL Show.
Von 1998 bis 2008 führte er zudem als Gastgeber durch die Aufnahmezeremonien der Hall of Fame.
Letztes Jahr hielt er noch die Laudatio für Bills Besitzer Ralph Wilson, dieses Jahr wird er also selber in die Ruhmeshalle aufgenommen.
Chris Berman... He could go all the way.
Genau!
Ein emotionaler John Madden hielt eine Gedenkrede für den verstorbenen Don Coryell, und wies darauf hin, daß etwas fehle... nämlich die Mitgliedschaft des ehemaligen Head Coaches der Chargers in der Hall of Fame.
„Da sitze ich hier neben Joe Gibbs, neben ihm sitzt Dan Fouts und wir alle sind in der Ruhmeshalle wegen Don Coryell“, sagte er in seiner Rede. Dann wischte er sich eine Träne weg und fuhr fort: „Da fehlt etwas“.
Joe Gibbs, der spätere Erfolgstrainer der Redskins, spielte in den frühen Sechzigern für Coryell am San Diego State College. Madden war Coryells Assistenztrainer bei dem Aztecs genannten Collegeteam.
Coryell gehörte im Februar zu den Finalisten zur Aufnahme in die Ruhmeshalle, wurde aber nicht berücksichtigt.
Auf diesen unverständlichen Umstand wiesen auch viele andere Redner, die Don „Air“ Coryell ehrten, hin.
12. 07. 2010
Kurzberichte
Michael Vick (Bild) musste die Teilnahme an seinem eigenen Golfturnier absagen.
Seine Bewährungsauflagen wurden verschärft, so daß der Eagles Quarterback nicht reisen durfte.
Zur Verschärfung hat die Schießerei auf seiner Geburtstagspartie geführt. Ein Zeuge hatte bei der Polizei ausgesagt, daß Vick mit dem angeschossenen Phillips vor dem Schuss einen lautstarken Disput hatte.
Obwohl die Polizei laufend beteuert, daß Vick nicht als Verdächtiger gehandelt wird, hat man den Eindruck, daß er sehr wohl noch zum Kreis der Verdächtigen gezählt wird.
Auch ein Jugendfootballcamp unter seinem Namen musste ohne ihn stattfinden. Jeder der Teilnehmer hatte $175 dafür bezahlt und musste nun ohne die versprochenen Fotos mit Vick wieder abziehen.
Die NFL verkündet erfreut, daß es eine neue Methode gibt, das verbotene menschliche Wachstumshormon, HGH, nachzuweisen.
Völlig anders sieht das die Spielergewerkschaft. Kevin Mawae, Präsident der Gewerkschaft und bis vor kurzem noch bei den Titans unter Vertrag, hält das Verfahren für ungeeignet.
Während die NFL davon ausgeht, daß das Mittel noch nach 14 Tagen im Blut nachgewiesen werden kann, geht die Gewerkschaft davon aus, daß es nur ein 48 Stunden Fenster zum Nachweis gibt.
Da die Tests für den Nachweis des Wachstumshormons Bestandteil des Tarifvertrags sind, haben wir also einen weiteren Stolperstein, der die Saison 2011 gefährdet.
09. 07. 2010
Kurzberichte
Der Agent von Sidney Rice sagte der Presse, daß sein Mandant an einer schweren Hüftverletzung leidet. Die soll der Wide Receiver der Vikings sich letztes Jahr im Spiel gegen die Saints zugezogen haben.
Rice selber sagte, daß das Ganze so schlimm gar nicht wäre. Auf keinen Fall würde er das Saisoneröffnungsspiel gegen die Saints verpassen.
Er fühle sich fit genug, die Saisonvorbereitungen mitzumachen.
Der 23-jährige war letztes Jahr eine beliebte Anspielstation für Brett Favre. Er fing 83 Pässe für 1.312 Yards und 8 Touchdowns. Diese Leistungen brachten ihn in den Pro Bowl.
Der 37 Jahre alte Bobby Engram hat ein neues Team gefunden. Die Cleveland Browns, sehr dünn besetzt auf der Position des Wide Receivers, verpflichteten ihn.
Engram spielte letztes Jahr für die Chiefs, allerdings nur fünf Spiele, bevor er im November entlassen wurde.
In Cleveland trifft er wieder auf seinen ehemaligen Head Coach Mike Holmgren, für den er von 2001 bis 2008 in Seattle spielte.
Antonio Pierce hat der NFL Lebewohl gesagt.
Neun Jahre spielte der Linebacker in der Liga, die letzten fünf bei den Giants.
Wegen einer Genickverletzung musste er die letzten sieben Spiele 2009 aussetzen.
Im Februar feuerten die Giants Pierce, der in Zukunft als Analyst für ESPN arbeiten wird.
08. 07. 2010
Kurzberichte
Während die Chargers wegen der ungewissen Lage in Sachen Tarifvertrag keine neuen Verträge mit ihren Spielern aushandeln, sehen andere Teams das lockerer.
So einigten sich die Jets mit D`Brickashaw Ferguson (Bild) auf einen neuen Sechsjahresvertrag.
Die Unterschrift bringt dem Left Tackle $60 Millionen, wovon $34,8 Millionen garantiert sind.
Zwar hat der Pro Bowler der letzten Saison noch zwei Jahre in seinem Rookievertrag übrig, aber die Jets wollten ihn schnellstens langfristig an sich binden.
Die Medien sind Schuld. Jedenfalls, wenn es nach T.O. geht.
Er selbst hat ja einen einwandfreien Charakter und ist absolut Selbstlos. Nur die Medien, vornehmlich ESPN, würden ihn schlechtschreiben.
Deshalb habe er es so schwer, ein neues Team zu finden.
Auf die Frage, ob er überrascht darüber sein, kein neues Team zu finden, oder frustriert, antwortete er: „Ein bißchen von beidem“.
Er könne 99 Sachen richtig machen und eine falsch, sagte er. Sobald er aber die eine falsch mache, würde gerade ESPN sich darauf stürzen.
Owens wies darauf hin, wie gut er sich bei den Bills letztes Jahr eingefügt habe. Das würde doch zeigen, daß er sich geändert habe, doch niemand würde das erwähnen.
So wartet also einer der besten Wide Receiver der Liga immer noch darauf, daß ein Team ihn endlich verpflichtet, denn T.O. hat noch immer Lust auf das Spiel.
Das meistverkaufte Jersey im NFL eigenen Shop auf NFL.com war im zweiten Quartal das von Broncos Quarterback Tim Tebow.
Die Fans scheinen eine Menge von dem Rookie zu erwarten. Allerdings steht noch gar nicht fest, ob er in der regulären Saison überhaupt einen Pass werfen wird.
Als zweitbestes Jersey ging das von neu Redskin Donovan McNabb über die virtuelle Ladentheke.
Auch von ihm erwarten die Fans also nichts anderes als etwas überaus positives.
Auf den nächsten Plätzen folgen Drew Brees, Peyton Manning, Tony Romo und Brett Favre.
07. 07. 2010
Kurzberichte
Die Polizei hat den Täter, der auf der Geburtstagsfeier des Eagles Quarterbacks Michael Vick (Bild) auf Quanis Phillips geschossen hat, identifiziert. Der Name des Täters wurde nicht veröffentlicht.
Die Polizei konnte diesen Fahndungserfolg erzielen, obwohl das Opfer und die anwesenden Zeugen sich sehr unkooperativ verhielten.
Michael Vick ist damit definitiv aus dem Kreis der Verdächtigen ausgeschlossen.
Die Eagles begrüßen die Offenheit Vicks ihnen gegenüber. Von Beginn des Geschehens an, habe er ihnen offen Rede und Antwort gestanden. Man habe nicht vor Vick zu maßregeln.
Die NFL hält sich dagegen noch weitere Schritte vor.
Es war eine zweimonatige Untersuchung, die zur Verhaftung von JaMarcus Russell geführt hat. Im Rahmen dieser verdeckten Ermittlungen stehen weitere Verhaftungen an.
Die Ermittler gaben bekannt, daß die Untersuchung nicht gezielt auf den ehemaligen Quarterback der Raiders gerichtet war. Russells Name tauchte nur des Öfteren während der Ermittlungen auf.
Die minimalen Chancen, daß Russell noch mal in der NFL spielt, sind mit seiner Verhaftung auf ihren tiefsten Punkt gesunken.
Die Idee vieler Fans in den Foren, daß Russell höchstens noch in der CFL unterkommen könnte, löst bei vielen Fans der Kanadischen Liga Empörung aus.
Einhelliger Tenor ist der, daß „Wir diesen Müll hier nicht haben wollen. Unsere Liga ist kein Abfallbehälter sondern eine ernstzunehmende Liga“.
Außerdem, wer sagt denn, daß Russell überhaupt noch spielen will?
Mit über $30 Millionen auf dem Konto kann man sich doch ein schönes Leben machen ohne sich an 16 Sonntagen im Jahr grün und blau prügeln zu lassen.
Die Chargers liegen mit Wide Receiver Vincent Jackson und Left Tackle Marcus McNeill in Vertragsdisputen.
Beide Spieler drohen mit anhaltenden Streiks.
Die Chargers können jedoch beiden Spielern keine neuen, längerfristigen Verträge anbieten, weil es mit der Spielergewerkschaft noch keinen neuen Tarifvertrag gibt.
Ohne den, so der Vorstand des Teams, ist es momentan nicht möglich für die Zukunft zu planen. Man wisse nicht, welche Ausgaben der neue Tarifvertrag den Clubs aufbürdet, deshalb können man jetzt kein Geld versprechen, das man später eventuell gar nicht hat.
Jackson habe man $3,2 Millionen angeboten für die kommende Saison. Man habe ihm gesagt, daß man nach der Saison mit ihm weiterverhandeln würde. Das habe er abgelehnt.
Sein Agent hat mitgeteilt, daß das Team nicht mit dem Erscheinen seines Mandanten rechnen sollte. Zu keiner Zeit.
Man nehme das ernst und habe sich darauf eingestellt.
06. 07. 2010
Russell wurde verhaftet.
Job weg, Freiheit auch.
Im Zuge einer verdeckten Ermittlung der Drogenpolizei von Alabama wurde der ehemalige Quarterback der Raiders, JaMarcus Russell (Bild), verhaftet.
Bei einer Durchsuchung seines Hauses in Mobile, Alabama, wurde eine verbotene Substanz entdeckt, Kodein Syrup. Für das Mittel konnte Russell kein Attest vorweisen.
Kodein ist eine chemische Verbindung aus den Gruppen der Alkaloide und Opiate. In der Medizin wird Kodein als Schmerzmittel sowie als Hustenstiller verwendet.
Der 24-jährige, der als größter Mißgriff in der Geschichte der Draft gehandelt wird, kam ins Gefängnis, wurde aber nach Hinterlegung einer Kaution von $2.500 wieder entlassen.
Wie Russell in den Fokus der Fahnder geriet, wurde nicht bekanntgegeben.
03. 07. 2010
Kurzberichte
Vier NFL Coaches sind bei ihrem Flug zu einer Truppenbetreuungstour in Schwierigkeiten geraten.
Beim Start vom Flughafen Rammstein, Deutschland, gab es nach 30 Sekunden auf der rechten Seite des Flugzeugs einen harten Schlag.
Die Maschine, in der Andy Reid von den Eagles (Bild), John Fox von den Panthers, Brad Childress von den Vikings und Marvin Lewis von den Bengals saßen, hatte einen Vogelschlag erhalten.
Das Flugzeug konnte sicher wieder in Rammstein landen, keiner wurde verletzt.
Die Tonart im Kampf der Liga gegen die Spielergewerkschaft scheint sich zu verändern.
Mit einem Hauch von Optimismus sagte DeMaurice Smith, der Vorsitzende der Gewerkschaft, der Presse, daß man vorhabe mit der NFL einen Sechsjahresvertrag auszuhandeln.
Zuletzt klang Smith nur noch wie eine kaputte Schalplatte und wiederholte mantramäßig, daß die Liga nur darauf aus sei, die Spieler zur Saison 2011 auszusperren.
Die Finanzvorstellungen, die die Liga der Gewerkschaft im Zuge der Ausweitung auf 18 Spiele pro Saison vorgelegt habe, seien „gut“.
Noch gibt es keinen wirklichen Beweis, daß die Verhandlungen uns eine Saison 2011 erleben lassen, doch man greift ja nach jedem Grashalm.
02. 07. 2010
Kurzberichte
Don Coryell (Bild) ist tot. Er verstarb am Dienstag im Alter von 85 Jahren.
Der ehemalige Head Coach der Chargers gilt als Erfinder des modernen Passspiels in der NFL. Seine Vorliebe für den Pass brachte ihm den Spitznamen Don „Air“ Coryell.
14 Jahre war er Head Coach in der NFL, neun in San Diego, fünf bei den Cardinals. Seine Bilanz weist 111 Siege aus, 83 Niederlagen und 1 Unentschieden.
In diesem Jahr stand er er für die Aufnahme in die Hall of Fame zur Wahl, wurde aber nicht berücksichtigt.
Seine „Piloten“ Quarterback Dan Fouts, Tight End Kellen Winslow und Wide Receiver Charlie Joiner sind alle schon in der Ruhmeshalle.
Keine Frage, daß er posthum in die Hall of Fame aufgenommen wird, schöner wäre es aber gewesen, wenn ihm die Ehre zu Lebzeiten zuteil geworden wäre.
Weitere Spieler wurden für die ersten Wochen der kommenden Saison suspendiert.
Chargers Wide Receiver Vincent Jackson darf in den ersten drei Wochen nur zusehen.
Die momentan ohne Team dastehenden Spieler Hollis Thomas und LenDale White wurde für acht bzw., vier Wochen suspendiert.
Chris Simms, hauptberuflich Söhnchen der Giants-Legende Phil Simms, wurde verhaftet.
Simms, dritter Quarterback der Titans, fuhr unter dem Einfluß von Marihuana mit seinem Wagen, als er von der Polizei angehalten und kontrolliert wurde.
Sie stellten bei ihm rote Augen fest, einen abwesenden Blick und schleppende Sprache.
Simms bestreitet, unter Drogen gestanden zu haben. Die Polizei hätte die ganze Situation völlig missinterpretiert.
01. 07. 2010
Brunell Clemens oder... Russell?
Wer geht als Ersatzmann für Mark Sanchez (Bild) bei den Jets ins Rennen?
Wenn es nach den Spielern geht, dann ist Clemens der Mann. Ein Spieler fragte einen Reporter: „Mark Brunell, ist der nicht schon so um die Fünfzig?“
Brauchen könnte der 39-jährige den Job, denn vor Kurzem musste er Privatinsolvenz anmelden. Windige Grundstücksgeschäfte haben ihn in den Ruin getrieben. Doch seit 2006 hat er in der regulären Saison nur 30 Pässe geworfen.
Kellen Clemens kennt dagegen die Offense der Jets schon seit fünf Jahren und hat das Vertrauen der Spieler.
Und was das Gerücht angeht, ob vielleicht JaMarcus Russell zu den Jets geht?
So blöd, ihn zu verpflichten, werden die New Yorker doch wohl nicht sein!
30. 06. 2010
Kurzberichte
Die Geschichte, daß Michael Vick (Bild) seine Geburtstagsfeier schon lange vor der Schießerei verlassen hatte, entpuppt sich als fraglich.
Ein Video der Restaurantüberwachungsanlage zeigte, daß Vick erst drei Minuten vor dem Schuss auf Quanis Phillips ging, und nicht wie bisher behauptet, schon 10-20 Minuten vorher.
All das belastet Vick nicht, man fragt sich aber, warum er sich eine Lügengeschichte zusammengestrickt hat.
Die Polizei jedenfalls rück von ihrem bisherigen: „Wir betrachten Vick nicht als Verdächtigen“ ab. Auf Grund der neuen Beweise steht auch der Eagles Quarterback im Fokus der Untersuchungen.
Flozell Adams hat sich bei den Steelers vorgestellt. Der Offensive Tackle war vor Kurzem von den Cowboys entlassen worden und sucht nun einen neuen Arbeitgeber.
Die Steelers sind nicht die einzigen Interessenten. Mehrere Teams haben an dem „Offsidekönig“ Interesse.
Adams spielt seit 12 Jahren in der Liga und seine Knie sind nicht mehr die frischesten. Auch ist er nicht mehr so schnell und so agil, wie seine jungen Kollegen, das aber macht er mit seiner Routine wett.... bis auf das Offside-Problem.
Es kann als sicher gelten, daß er bald ein neues Team findet, ob das Pittsburgh sein wird, wird man sehen.
Am Dienstag wurde Cedric Benson verhaftet. Der Running Back soll vor einem Monat einen Barmann ins Gesicht geboxt haben.
Nach Hinterlegung einer Kaution von $5.000 wurde er wieder entlassen.
Benson selber, der in seiner Zeit bei den Bears schon öfter mit dem Gesetz in Konflikt kam, schweigt zu den Anschuldigungen.
Für die Bengals, die ihre leidvolle Geschichte mit kriminellen Spielern haben, ist dies ein weiterer Rückschlag.
Noch liegen sich die Rams und ihre Nummer eins aus der letzten Draft, Sam Bradford, über einen Vertrag im Clinch.
Der Quarterback ist aber zuversichtlich, daß er zum Beginn des Trainingscamps einen Vertrag unterschrieben hat.
Bradford hat denselben Agenten, wie Matthew Stafford. Der verschaffte dem Quarterback letztes Jahr einen Vertrag über sechs Jahre und garantierte $41,7 Millionen in Detroit.
Und natürlich soll Bradfords Gehalt über diesem liegen, denn die Spirale der Rookiegehälter dreht sich nur in eine Richtung, nach oben.
Auch ohne gültigen Vertrag nimmt Bradford bereits an den Teamaktivitäten teil und hat nicht die Absicht, in einen Ausstand zu treten.
29. 06. 2010
Kurzberichte
Mike Pereira (Bild) wird weiter die kontroversen Entscheidungen der Schiedsrichter analysieren und erklären.
Bis vor Kurzem war Pereira der Chef der NFL Schiedsrichter und erklärte auf dem NFL eigenen Network, was seine Leute am Wochenende verpfiffen haben.
Jetzt ist er im Ruhestand, aber noch nicht ausgemustert.
Der Sender FOX hat Pereira verpflichtet. Er wird aus dem Studio in Los Angeles an den Spieltagen Zeitnah strittige Schiedsrichterentscheidungen erklären.
Für die Zuschauer, die oft mit den Entscheidungen der Zebras hadern, ist das ein weiterer Meilenstein zu noch mehr Transparenz, die man sich in anderen Sportarten sehnlichst wünscht.
Für Willie Colon ist die Saison 2010 bereits beendet.
Der Right Tackle der Steelers zog sich einen Achillessehnenriss zu. Er verletzte sich am Montagmorgen bei einer Übung und verließ das Trainingsgelände auf Krücken.
Am Mittwoch soll er operiert werden.
Nach Ben Roethlisberger, der sechs Wochen suspendiert ist, und Santonio Holmes, der zu den Giants wechselte, fehlt der Offense der Steelers somit ein weiterer wichtiger Spieler.
Letztes Jahr verstarb der Wide Receiver der Bengals, Chris Henry, als er von der Ladefläche eines Pick-Up Trucks auf die Straße stürzte.
Untersuchungen seines Gehirns haben ergeben, daß der 26-jährige an chronischen traumatischen Gehirnschäden litt, in der englischen Abkürzung CTE genannt.
Das ist aus mehreren Gründen erstaunlich. Solch schlimme Verletzungen hat man zuvor noch nicht bei einem so jungen Menschen festgestellt und Henry war nicht als Spieler bekannt, der oft mit dem Helm voran seine Gegner hittete oder mit Gehirnerschütterungen zu tun hatte.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden die NFL in ihrer Anstrengung nach noch mehr Sicherheit vor Kopfverletzungen für ihre Spieler weiter beflügeln.
26. 06. 2010
Michael Vicks Geburtstagsfeier endet mit einem Knall.
Bei der Geburtstagsfeier zu Michael Vicks 30. gab es eine Schießerei.
Quanis Phillips, ein Mitangeklagter in Vicks Hundequälerei-Prozess, wurde vor dem Nachtclub, in dem die Feier stattfand, angeschossen.
Zuvor soll es in dem Nachtclub eine Auseinandersetzung zwischen Phillips und Vick (Bild) gegeben haben.
Allerdings gehen die Zeugenaussagen in der Sache ziemlich auseinander.
Einige sagen, daß Vick Phillips den Geburtstagskuchen ins Gesicht geklatscht haben soll, andere erzählen die Geschichte genau andersherum.
Für die Polizei war es schwer genug, Zeugen zu finden, die Aussagen wollten. Es war viel sportliche Prominenz auf der Feier, z.B. aus der Leichtathletik und dem Basketball, die versuchten sich aus dem Staub zu machen, damit sie nicht mit dem Vorfall in Verbindung gebracht werden konnten.
Roddy White, ein Wide Receiver der Falcons, sagte der Polizei, daß er und Michael Vick die Party schon verlassen hatten, als der Schuß um 2:10 Uhr morgens fiel.
Die Polizei geht davon aus, daß Michael Vick nichts mit der Schießerei zu tun hat.
Die NFL wird den Vorfall selber untersuchen und bewerten. Der Grat, auf dem sich Vick befindet, ist sehr schmal. Es wurde ihm ganz klar gesagt, daß er aufpassen müsse, mit wem er Umgang habe.
Ein Treffen mit einem ehemaligen Mitangeklagten macht da einen sehr negativen Eindruck.
Kurzberichte
Giants Rookie Chad Jones hatte einen schweren Autounfall.
Der Safety wurde sieben Stunden an einem gebrochenen linken Bein und Knöchel operiert. Nach der Operation stand fest, daß das Bein nicht amputiert werden musste, sondern erhalten werden konnte.
Wie es zu dem Unfall kam, der sich um sechs Uhr morgens auf einer gut ausgebauten, sechsspurigen Straße in der Nähe von New Orleans ereignete, steht noch nicht fest.
Jones verlor die Kontrolle über seinen SUV. Der krachte Seitwärts in einen Strommast. Die Fahrerseite wurde völlig eingedrückt und Jones linkes Bein wurde zertrümmert. Zwei weitere Insassen blieben unverletzt.
Die Polizei wird nun untersuchen, ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren.
Joe Horn wurde für einen Tag von New Orleans verpflichtet, damit er als Saint in den Ruhestand treten kann.
Der 38-jährige kam 2000 als freier Agent von den Chiefs ins Team. Als Saint wurde er vier mal in den Pro Bowl gewählt. Seine 50 Touchdowns für das Team sind ein Clubrekord.
2007 war er der Meinung, daß New Orleans für ihn und Head Coach Sean Peyton zu klein wäre. Er ging nach Atlanta, wo er 12 Spiele für die Falcons absolvierte und danach spielte er nicht mehr in der NFL.
Am 25. Juni 2010 beendete er seine Karriere bei seinem Lieblingsteam.
Zwar wurde den Lions das Abhalten ihrer letzten zwei Minicamps untersagt, aber an diesem Wochenende durften sie noch ein angesetztes Minicamp abhalten.
Das allerdings mussten sie von sich aus abbrechen.
Eine Serie von Kämpfen unter den Spielern störte das Training.
Nachdem das Team nicht in der Lage war, eine Übungseinheit ohne körperliche Auseinandersetzung durchzuführen, beendete Head Coach Jim Schwartz das Camp.
25. 06. 2010
Kurzberichte
Wenn die Redskins ins Trainingscamp gehen, dann will Albert Haynesworth (Bild) auch teilnehmen.
Trotz seiner Probleme mit dem Club, habe er vor seinen Vertrag zu erfüllen, ließ er durch seinen Agenten mitteilen.
Wenn er auftaucht und seinen Vertrag erfüllen will, dann muss er das auf der Position, die ihm sein Head Coach zuweist. Dann muss er diese akzeptieren und seinen Job tun, auch wenn das Schema der Verteidigung nicht den Wunschvorstellungen des Defensive Tackles entspricht.
Seine Ex-Frau, Stephanie, hat derweil auch ihren Kommentar zu Haynesworth abgegeben. Sie sagte, daß ihr Ex meine über Allem zu stehen. Er sei von sich eingenommen und narzißtisch. Zur Zeit kämpft sie vor Gericht um die Höhe der Alimente, die Haynesworth an sie und ihre Kinder zu zahlen hat.
Dann gibt es da noch eine „Schönheitstänzerin“ die vorgibt von Ihm Schwanger zu sein. Sie wird sich dann demnächst wohl auch zu Wort melden.
„Ich möchte eine weitere Chance gegen die Saints haben“, sagte Brett Favre der Presse.
An der Niederlage gegen New Orleans habe er noch schwer zu knabbern.
Wiedergutmachung wäre sofort im ersten Saisonspiel möglich, denn die Vikings spielen am 9.9. im Saisoneröffnungsspiel in New Orleans.
Seine Knöchelverletzung ist gut abgeheilt und er wäre fit für eine weitere Saison.
Ob er aber wirklich wieder für die Vikings spielen wird, ließ er mal wieder offen.
24. 06. 2010
Kurzberichte
Am 6. Mai wurde Lawrence Taylor (Bild) verhaftet, weil er angeblich eine Nutte vergewaltigt hat. Später stellte sich dann auch noch heraus, daß die Frau erst 16 Jahre alt war.
Das Ruhmeshallenmitglied wurde am Mittwoch angeklagt und muss am 13. Juli zum Prozess erscheinen.
Die Tatsache, daß die Vergewaltigte noch Minderjährig ist, macht die Sache für den ehemaligen Linebacker der Giants natürlich schlimmer.
Taylor streitet das Ganze ab und erklärt sich für unschuldig.
Falls er verurteilt wird, könnten vier Jahre Gefängnis auf ihn warten.
Marc Bulger hat einen neuen Arbeitgeber.
Die Baltimore Ravens haben den ehemaligen Quarterback der Rams als Ersatzmann für Joe Flacco angeheuert.
Falls Flacco unverletzt durch die Saison geht, streicht Bulger einen Lohn von $3,8 Millionen fürs Nichtstun ein.
Vor der Unterschrift auf den Vertrag muss Bulger noch durch die ärztliche Tauglichkeitsprüfung.
Drei Wochen, nachdem Oshiomogho Atogwe ein uneingeschränkter Freier Agent wurde, kehrte der Safety zu seinem alten Team zurück.
Nachdem er keinen neuen Arbeitgeber gefunden hat, der seinen Preisvorstellungen nachkommen wollte, unterschrieb er am Mittwoch einen neuen Vertrag mit seinem alten Team, den Rams.
Wieviel er für den Fünfjahresvertrag erhalten wird, wurde nicht bekanntgegeben. Kenner der Szene behaupten, daß er mit Boni auf $32 Millionen kommen kann.
22. 06. 2010
Kurzberichte
Auch Flag Football ist nicht ungefährlich.
Panthers Wide Receiver Steve Smith (Bild) hat sich am Samstag den linken Unterarm gebrochen, beim Flag Football.
Damit könnte er seinen Vertrag verletzt haben, der gefährliche sportliche Aktivitäten verbietet.
Smith wird etwa zur Mitte der Vorbereitungszeit zurückerwartet, womit er um eine Vertragsstrafe herumkommen könnte.
Das Trainingslager ist dieses Jahr besonders wichtig, da die Panthers Quarterback Jake Delhomme gefeuert haben, und an der Abstimmung mit Matt Moore gearbeitet werden muss.
In einer Umfrage nach dem meistgehassten Sportler der USA gewann, zum zweiten Mal in Folge, Michael Vick. Der Quarterback der Eagles konnte 69% der Stimmen auf sich vereinigen.
Auf Platz zwei folgt mit 66% Raiders Besitzer Al Davis. Dritter wurde Steelers Quarterback Ben Roethlisberger mit 57%. Erst auf Platz vier erscheint ein Nicht-Footballer, Golfer Tiger Woods, den 53% der Umfrageteilnehmer nicht leiden können. Er teilt sich den Platz mit Cowboys Besitzer Jerry Jones.
Titans Running Back Chris Johnson sagte der Presse, welche Summe ihm für einen neuen Vertrag so vorschwebt.
Ohne ein garantiertes Gehalt von etwa $30 – 40 Millionen wird er nicht unterschreiben.
Johnson ist erst im dritten Jahr seines Rookie-Vertrags, der noch ein weiteres Jahr läuft. Doch für $550.000, die ihm 2010 zustehen, will er nicht spielen.
Die Minicamps hat er schon bestreikt und auch das Trainingscamp könnte ohne ihn stattfinden, wenn die Titans ihm keinen neuen Vertrag geben.
Die Saints setzten Bobby McCray vor die Tür.
Die Trennung kam unerwartet, denn der Defensive End hatte eigentlich seinen Startplatz sicher. Alleine in den drei Playoffspielen der Saints hatte er sechs Tackles und einen harten Hit gegen Cardinals Quarterback Kurt Warner mit dem er diesen nach einem Interception zu Boden knallte.
Head Coach Sean Peyton setzt aber anscheinend mehr auf Alex Brown, der von den Bears kam und Jimmy Wilkerson, den man von Tampa Bay holte.
18. 06. 2010
Kurzberichte
Eine Tageszeitung in New York will wissen, daß die Jets Darrelle Revis (Bild) um jeden Preis halten wollen.
Von einem Vertrag über $100 Millionen für den Defensive Back ist die Rede. Zwei Angebote, die die Jets Revis bisher unterbreitet haben, hat er abgelehnt.
Der laufende Vertrag von Revis geht ins vierte von sechs Jahren und soll ihm in der kommenden Saison $1 Million bringen.
New York hat vor, den Vertrag um weitere sechs Jahre zu verlängern und ordentlich draufzulegen.
Die Jacksonville Jaguars und die Detroit Lions sind die Teams Nr. drei und vier, die keine weiteren Minicamps vor dem Trainingscamp im August mehr abhalten dürfen.
Auch diese beiden Teams haben ihre Spieler zu sehr gefordert.
Worum geht es bei den Regeln überhaupt, die die Teams dort brechen?
Für die Minicamps gibt es folgende Regeln: Schutzpolster sind nicht erlaubt, nur an den Knien und den Ellenbogen.
Helme sind erlaubt.
Kein Kontakttraining in voller Geschwindigkeit zwischen offensiven und defensiven Linespielern.
Maximal sechs Trainingsstunden pro Tag und davon maximal zwei auf dem Platz.
7 gegen 7, 9 gegen 7 und 11 gegen 11 Übungen sind erlaubt, wenn kein Kontakt in realer Geschwindigkeit entsteht.
Wenn man gegen eine dieser Regeln verstößt, zeiht das Strafen der Liga nach sich.
Die NFL möchte gerne wieder eine „Entwicklungs-“ sprich Übungsliga installieren. Seit die NFL Europe eingestellt wurde, fehlt einigen Teambesitzern diese Möglichkeit des Sichtungstrainings unter Livebedingungen.
Allerdings gibt es keine Hoffnung, daß wir Europäer etwas davon haben, denn die Liga soll nur in den USA spielen.
Man hat sich sogar schon Gedanken darüber gemacht, die UFL dafür zu nutzen.
Diese Liga spielte letztes Jahr ihre erste Saison mit fünf Teams und erwirtschaftete ein Minus von $30 Millionen.
Darauf aber war die Liga vorbereitet, die sich langsam entwickeln will und besonders in kleineren Städten Fuß fassen möchte, die für die NFL gar nicht beachtenswert sind.
Sollte die NFL mit der UFL zusammenarbeiten, könnte das für beide von Vorteil sein.
17. 06. 2010
Mehr Football, mehr Football
Die NFL unterbreitete der Spielergewerkschaft den Plan einer 18-Spiele-Saison.
Noch weiß man nicht, ob die Saison 2011 stattfinden wird, aber man redet schon über 18 Spiele in der Saison 2012.
Viele Spieler haben sich schon gegen eine Steigerung der Spielanzahl ausgesprochen, weil ihre Knochen gerade mal die 16 Spiele vor den Playoffs durchstehen.
Deshalb will die Liga die Zahl der Vorbereitungsspiele von vier auf zwei kürzen. Das aber würde die Qualität der frühen Spiele in der Saison auf ein gerade erträgliches Maß runterschrauben. Schon heute sind viel Spiele in den ersten 2-3 Spielwochen, na ja, nicht gut. Besonders die Angriffsreihen haben da noch große Abstimmungsschwierigkeiten.
Die Liga wird, wenn 18 Spiele eingeführt werden, eine Aufstockung des Spielerkaders erlauben. Auch über einen zweiten spielfreien Tag in der Saison wird nachgedacht, um den Spielern die Mehrarbeit schmackhaft zu machen.
Und die Regel für die Spieler auf der Verletztenliste soll gelockert werden. Heute ist es so, daß ein Spieler, der länger verletzt ist, auf die Verletztenliste gesetzt wird, um Platz im Kader zu machen. Dann kann der Spieler aber in der laufenden Saison nicht mehr zurückkommen. Das soll geändert werden und länger verletzte Spieler, die auf die Verletztenliste gesetzt werden, könnten dann wieder in die laufende Saison einsteigen, wenn sie genesen sind.
Die Spieler verlangen eine bessere Altersversorgung in finanzieller und gesundheitlicher Hinsicht. Da wird die Liga aber wohl nichts dagegen haben.
Zum Wohle des Geldes wären zwei weitere Spieltage eine tolle Sache. Die neuen Fernsehverträge würden um ein nettes Milliardensümmchen nach oben gehen.
Kurzberichte
Am Tag, als Albert Haynesworth seinen $100 Millionenvertrag mit den Redskins unterschrieb, sagte er, daß man sich an ihn nicht als „Flop“ erinnern würde.
Am Mittwoch, als er der Presse seine Abwanderungsgedanken mitteilte, hatten seine Teamkollegen ein anderes Wort für ihn: „Selbstsüchtig“.
Meistens halten die NFL Spieler zusammen, wenn es Unstimmigkeiten mit der Clubleitung gibt. Nicht so im Fall Haynesworth. Seine Mitspieler stehen dieses Mal auf Seiten des Vereins.
London Fletcher, der am meisten respektierte unter den älteren Spielern, sagte deutlich, daß Football nun mal ein Teamsport wäre und deshalb müsse man sich den Anweisungen der Verantwortlichen unterordnen. Der Defensive Tackle wäre dazu nicht bereit gewesen und deshalb würde man ihn nicht sehr vermissen.
Andere Spieler wurden sogar noch deutlicher und benutzten nicht druckreife Redewendungen.
Sollte Haynesworth zu einem anderen Team wechseln, werden die Redskins $21 Millionen von ihm zurückfordern.
Der ehemalige Head Coach der Redskins, Jim Zorn, hat viel vor in Baltimore.
Bei den Ravens ist er als Quarterback –Coach angestellt, sein Fachgebiet.
Schon ohne Zorn konnte der junge Joe Flacco sein Team zweimal in die Playoffs führen. Unter Zorn soll der Weg jetzt zum Super Bowl Sieg führen. Nicht weniger hat Zorn vor.
Wenn Flacco auf diesem Weg den MVP Titel der Liga mitnimmt, so würde den Quarterback –Coach das nicht wundern.
Die Footballfachwelt schon, denn wenn die Ravens wegen der Offense Spiele gewinnen würden, das wäre schon ein Wunder.
Schwerer Schlag für die Giants.
Wide Receiver, Kick Returner, Puntreturner Domenik Hixon fällt für die kommende Saison aus.
Hixon zog sich beim Training im neuen Giants/Jets Stadion einen Kreuzbandriss zu.
Man vermutet, daß der künstliche Bodenbelag des Stadions eine Mitschuld an der Verletzung hat. Das soll jetzt untersucht werden, um noch vor der Saison Korrekturen durchführen zu können.
16. 06. 2010
Kurzberichte
Albert Haynesworth (Bild) hat nicht vor, im Trainingscamp der Redskins aufzutauchen. Er fordert den Club auf, ihn zu einem anderen Team, wechseln zu lassen.
Das war ein harter Schlag für General Manager Bruce Allen. Der hatte noch Stunden zuvor der Presse verkündet, daß der bestbezahlte Verteidiger der Liga sicher im Trainingslager erscheinen würde.
Haynesworth sagte der Presse, daß er den Redskins mitgeteilt hat, daß er unglücklich über die Umstellung auf eine 3-4 Verteidigung ist. In dieser Formation will er nicht spielen. Deshalb bereitet der Defensive Tackle sich weiter allein auf die neue Saison vor und wartet auf den Wechsel.
Die Vertragsverhandlungen zwischen Chris Johnson und den Titans kommen nicht voran.
Der Running Back möchte sehr viel mehr, als die vertraglich zugesicherten $550.000 für die nächste Saison verdienen. Als Rekordläufer der letzten Saison besteht er auf eine angemessene Entlohnung.
Der bestbezahlte offensive Spieler zu werden ist es, das ihm vorschwebt.
Johnson nennt die Titans sein Team. Er trainiert hart, um seine 2.006 Laufyards von letztem Jahr nicht als Eintagsfliege dastehen zu lassen. Was die Weigerung des Clubs, ihn besser zu bezahlen, in der Zukunft bewirkt, das wisse er nicht, sagte er der Presse.
Nachdem er zuvor 12 Trainingscamps der Bills hat vergehen lassen, kam Marshawn Lynch am Dienstag zum letzten Minicamp der Bills.
Er liebe es, Football zuspielen, egal ob hier oder anderswo, sagte er der Presse. Auch habe er nie gesagt, daß er zu einem anderen Team wechseln wolle. Er wisse auch nicht, wo die Geschichte herkäme.
Jetzt wäre er hier, um mit dem Team zu trainieren und auch mit Head Coach Chan Gailey habe er schon gesprochen.
Beide wäre jetzt daran interessiert, die Sache endlich ans Laufen zu bringen.
Lynch muss jetzt die neue Offense lernen, die Gailey installiert hat, und er muss seinen Platz in der Running Back Rotation finden. Die besteht aus Fred Jackson, der letztes Jahr Lynchs Rolle übernahm, als der suspendiert war, aus Rookie C.J. Spiller, den die Bills gedraftet haben, und aus ihm.
15. 06. 2010
Kurzberichte
Auf dem Platz ist er ja eher der friedliche Typ, doch in einem Stripclub wurde Vince Young (Bild) handgreiflich.
Der Quarterback der Titans schlug einem anderen Gast die Faust ins Gesicht.
Young war gerade auf dem Weg, wieder die Nummer 1 in Tennessee zu werden. Unsägliche Leistungen, ein vermuteter Selbstmordversuch, sein Comeback, und jetzt der Schlag ins Gesicht, auf welchem Weg ist Young?
Der Vorfall im Striplokal könnte sein Comeback mit einem Schlag in Gefahr bringen. Eine Untersuchung des Vorfalls durch die Liga wird wohl in einer Suspendierung enden.
Von Young wird erwartet, daß er als gereifter Anführer des Teams auftritt. Doch er zeigt deutlich, daß er diese Rolle nicht ausfüllen kann.
Vertrauen im Team hat sich der Quarterback mit seinem Ausraster nicht erworben.
Darrelle Revis streikt... ein bißchen.
Erstaunlicherweise ist der Cornerback der Jets im dreitägigen Minicamp der Mannschaft aufgetaucht. Aber er nimmt nicht an allen Übungen teil. Damit, daß er einige Übungen aussitzt, möchte er weiter auf seine Unzufriedenheit mit seinem laufenden Vertrag hinweisen.
Sein Head Coach scheint das nicht mitbekommen zu haben. Rex Ryan erzählte der staunenden Presse, daß Revis deshalb nicht alle Trainingseinheiten mitgemacht hätte, weil er sich nicht wohl fühlte.
Andererseits... ist ja nicht gelogen... Revis fühlt sich nicht Wohl, bei dem Gedanken an seinen gültigen Vertrag.
Pierre Thomas unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Saints. Zwar hätte der Running Back gerne einen lukrativen langfristigen Vertrag, aber für die Saison 2010 müssen es erst mal $1,7 Millionen tun.
Das ist eine gewaltige Steigerung seiner bisherigen Einkünfte.
Thomas kam 2007 als ungedrafteter Spieler zu den Saints. Seitdem ist er ihr bester Läufer. In der letzten Saison hatte er insgesamt 1.095 Yards auf seine Konto, 793 durch Läufe und 302 durch gefangene Pässe. Acht Touchdowns sprangen dabei heraus.
Doch in Dollar zahlte sich das nicht aus. Letztes Jahr verdiente er gerade $460.000.
Verglichen mit den $8 Millionen, die Reggie Bush für seine 725 Yards und acht Touchdowns bekam, ist das Erbärmlich.
Thomas hofft, daß er noch vor Saisonende einen langfristigen Vertrag von den Saints bekommt, der ihn annähernd das verdienen lässt, was Bush erhält.
12. 06. 2010
Kurzberichte
Pro Bowl Wide Receiver Miles Austin (Bild) unterschrieb die Offerte, die die Cowboys ihm unterbreiteten.
Damit bekommt er in der nächsten Saison $3,2 Millionen.
Dallas und Austin verhandeln ungeachtet dessen über einen langjährigen Vertrag.
Die Colts wurden sich mit Antoine Bethea über einen neuen Vierjahresvertrag einig.
Der Pro Bowl Safety unterschrieb für eine Summe, die nicht bekanntgegeben wurde. Sie liegt aber in der Nähe der $23,4 Millionen, für die Pro Bowl Safety Nick Collins bei den Packers unterschrieb.
Obwohl die Jets in einem wunderbaren neuen Stadion spielen werden und als Saisonziel mindestens den Gewinn des Super Bowls deklariert haben, rannten ihnen die Fans für die Saisontickets nicht die Tür ein.
Die Preise für 18.000 Plätze wurden daher in dieser Woche kräftig reduziert, um genug Zuschauer zu locken, damit das Stadion ausverkauft ist.
Die Plätze in den unteren und mittleren Bereichen der Endzonen kosten statt $5.000 nur noch $2.500.
Die Karten für die unteren Ränge an der Seitenlinie werden von $15.000 auf $10.000 reduziert.
Der Pressesprecher der Jets gab zu, daß man den Markt und die Geldbörsen der Fans überschätzt hätte.
Die Fans, die bereits Karten für die drei betroffenen Regionen gekauft haben, bekommen ihr Geld erstattet.
Es war übrigens schon die zweite Kostensenkung, nachdem man bereits vor einigen Wochen die Plätze in den Ecksektionen des Stadions verbilligt abgegeben hatte.
11. 06. 2010
Kurzberichte
Carson Palmer (Bild) ist sehr unzufrieden mit Chad Ochocinco. Schon seit einigen Tagen ärgert sich der Quarterback der Bengals darüber, daß sein wichtigster Wide Receiver bisher nicht an den Trainingscamps teilgenommen hat.
Auch nächste Woche steht wieder ein dreitägiges Minicamp an, und Mr. 85 hat nicht vor, zu erscheinen.
„Es wäre toll, unsere Nr. 1 hierzuhaben,“ sagte er der Presse. „Doch wir versuchen jetzt, eine neue Nr. 1 zu finden. Wir würfeln die Aufstellungen durcheinander, um den Besten zu finden. Doch bisher erweist sich, daß die anderen halt nur die Nr. 2 oder 3 sind. Es ist ganz schön schwer, ohne diesen Typen zu trainieren.“
Ochocinco gab eine Antwort via Twitter: „Ich habe gehört, was mein Quarterback gesagt hat. Doch diese Trainingseinheiten sind nun mal keine Pflicht.“
Steelers Head Coach Mike Tomlin scheint sich festgelegt zu haben. Sein Starter auf dem Posten des Quarterbacks ist Byron Leftwich.
Der Meinung kann man nach den bisherigen Trainingseinheiten sein, denn Leftwich bekam die meiste Zeit mit der ersten Offense.
Tomlin gab seiner echten Nr. 1, Big Ben, allerdings auch eine menge Zeit mit den Startern, denn nach seiner Suspendierung soll Roethlisberger ja sofort die Zügel übernehmen.
Ben Roethlisberger dachte derweil darüber nach, nicht mehr mit der 7 auf dem Trikot zu spielen. Eine neue Nummer sollte signalisieren, daß er sich geändert hat.
Nach fünf Sekunden angestrengten Nachdenkens verwarf er diesen Gedanken allerdings schon wieder.
Die UFL kann einen weiteren Absteiger aus der NFL begrüßen... Ahmann Green.
Der Running Back spielte für die Seahawks, die Packers, die Texans und ging letztes Jahr zurück zu den Packers. Doch der viermalige Pro Bowler hatte seine gute Zeit längst hinter sich und wurde kaum eingesetzt.
Jetzt will er es noch mal probieren, bei den Omaha Nighthawks. Das ist ein kleines Homecoming, denn Green wurde in Omaha geboren und besuchte die Universität von Nebraska.
10. 06. 2010
Kurzberichte
Nach den Ravens erwischte es nun auch die Raiders.
Die NFL untersagte dem Team die letzten beiden Tage ihres Vorsaisontrainings abzuhalten. Sie haben ihren Spielern zuviel Körperkontakt zugemutet.
Ein Spieler sagte, daß gerade bei den Laufspielzügen volles Tempo gegangen wurde mit ordentlichen Hits.
Und das ist verboten.
Auch die Raiders müssen ihre Spieler für die zwei Trainingstage, die nun nicht abgehalten werden, bezahlen.
Nur zwei Monate nach seiner Hüftoperation tauchte Brandon Marshall beim Training der Dolphins auf.
Vor der Operation ging der Wide Receiver davon aus, daß er erst zum Trainingscamp im August wieder fit wäre, deshalb war sein Erscheinen eine große Überraschung.
Der von den Broncos nach Miami gewechselte Marshall trainierte zwar nur 10 Minuten, aber das musste sein, sagte er. Er hätte es keine Minute länger ausgehalten, stillzusitzen.
Zwei Tage nachdem Isaac Bruce als Ram in den Ruhestand getreten ist, kündigte das Team an, die Nr. 80 des Wide Receivers zur Ruhe zu setzen.
Am 31. Oktober werden sie im Spiel gegen die Panthers ihre Uniformen tragen, die sie zwischen 1973 und 1999, ihren besten Zeiten also, trugen.
An diesem Tag werden sie Isaac Bruce für seine Leistungen ehren.
09. 06. 2010
Kurzberichte
Die NFL hat Baltimore untersagt, die nächste zweitägige Trainingseinheit nächste Woche abzuhalten, und Ravens Head Coach John Harbaugh (Bild) akzeptiert die Strafe der NFL. Er und seine Crew haben die Spieler zu hart trainieren lassen.
Die Liga hat strenge Regeln, was Trainingsintensität und –länge angeht, besonders in den Trainingseinheiten vor dem eigentlichen Trainingslager, das Ende Juli Anfang August beginnt.
Drei Spieler, die Mitglieder in der Spielergewerkschaft sind, hatten sich bei der Gewerkschaft darüber beschwert, daß sie im Training zu sehr gefordert wurden. Cornerback/Kick Returner Chris Carr, Tight End Todd Heap and Wide Receiver Derrick Mason waren die weinerlichen Petzen, denen der Weg zur Meisterschaft zu anstrengend war.
Harbaugh entschuldigte sich bei den Spielern, von denen er anscheinend zuviel verlangt hatte.
Die Colts haben überhaupt keine Eile, neue Verträge mit Reggie Wayne und Robert Mathis zu schließen. Obwohl der Wide Receiver wie auch der Defensive End Pro Bowler sind, gehen die Colts die Sache langsam an. Keiner von beiden sollte erwarten, bereits in diesem Jahr einen neuen Vertrag vorgelegt zu bekommen, sagte General Manager Bill Polian.
Indianapolis will vor Allem erst mal abwarten, was die Verhandlungen zwischen der Spielergewerkschaft und der Liga über einen neuen Tarifvertrag ergeben.
Spätestens im August werden beide Spieler im Trainingslager erwartet. In diesem Jahr, in dem es keine Gehaltsobergrenze gibt, hat die NFL eine Regel eingeführt die besagt, daß Spieler, die nicht spätestens am 10. August am Training ihrer Teams teilnehmen, automatisch ein weiteres Jahr vertraglich an das Team gebunden sind.
Das ist wohl das Letzte, was Wayne und Mathis wollen.
08. 06. 2010
Kurzberichte
Die Rams verpflichteten Isaac Bruce (Bild) von den 49ers.
Der Wide Receiver hatte seine beste Zeit in der NFL bei den Rams und deshalb möchte er als Ram in den Ruhestand treten.
Der 37-jährige Bruce wurde 1994 in der zweiten Runde der Draft von den Los Angeles Rams einberufen. 13 Jahre spielte er für das Team, mit dem er zweimal in den Super Bowl kam. Gegen die Titans fing er im Jahr 2000 den Touchdown zum Sieg von Kurt Warner.
Viermal wurde er in den Pro Bowl gewählt.
Am Mittwoch wird Bruce auf einer Pressekonferenz seinen Abschied aus der Liga bekanntgeben.
Der Name des Spielers der Packers, der zwei Frauen sexuell belästigt haben soll, ist bekanntgegeben worden, Brandon Underwood.
Die Polizei geht momentan nicht davon aus, daß sie weiter gegen den Cornerback ermitteln wird.
Nachdem man die Aussagen der beteiligten Frauen und der anwesenden Spieler aufgenommen hatte, ergaben sich in den Aussagen der Frauen so viele Widersprüche, daß der Fall sehr wahrscheinlich nicht weiter verfolgt wird.
Die NFL hat die Baltimore Ravens dazu aufgefordert, ihr letztes Minicamp abzusagen.
Die Spielergewerkschaft hat sich darüber beschwert, daß die Coaches die Spieler zu hart haben trainieren lassen. Auch habe man die Spieler zu lange trainieren lassen, deshalb musste man Beschwerde einreichen.
Die Trainingseinheit hätte vom 14. bis 18. Juni stattfinden sollen, doch die Spieler dürfen an diesen Tagen nicht auf das Trainingsgelände. Bezahlen müssen die Ravens ihre Spieler jedoch.
Eine Neuansetzung des Camps zu einem anderen Zeitpunkt ist Baltimore nicht erlaubt.
Obwohl Bills Head Coach Chan Gailey und Running Back Marshawn Lynch letzte Woche zusammen auf dem Trainingsgelände waren, haben sie kein Wort miteinander gewechselt.
Lynch trainierte nur mit Gewichten, nicht mit dem Team.
Mit dieser Aktion wollte der unzufriedene Running Back darauf aufmerksam machen, daß die Bills ihn besser zu einem anderen Team wechseln lassen sollten.
Die Bills sind diesem Gedanken gar nicht so abgeneigt.
Nicht umsonst werden sie in der letzten Draft mit C.J. Spiller einen Running Back von Clemson einberufen haben.
Das einzige Problem ist eigentlich die Forderung der Bills. Sie wollen eine Wahlmöglichkeit in der vierten Runde der nächsten Draft für Lynch, aber auf dieses Angebot ist bisher kein Team eingegangen.
Daunte Culpepper hat den Abstieg tatsächlich vollzogen.
Der ehemalige NFL Quarterback geht in UFL. Der 33-jährige wird in der nächsten Saison für die Sacramento Mountain Lions spielen.
Hier trifft er wieder mit Head Coach Dennis Green zusammen, der bereits bei den Minnesota Vikings sein Head Coach war.
Seit 2004 hat Culpepper keine volle Saison mehr in der NFL gespielt. Dreimal wurde er in seinen 11 Jahren in der Liga in den Pro Bowl gewählt.
Nach der UFL Saison, im November, könnte er wieder bei einem NFL Team unterschreiben, wenn denn eines Interesse an ihm haben sollte.
(Kleine Anmerkung: Nachdem ich mir das Endspiel der UFL angesehen habe, war ich überrascht, wieviele ehemalige NFL Spieler dort ihr Gnadenbrot verdienen. Nur das schwache Niveau des Spiels schreckte dann doch sehr ab.)
07. 06. 2010
Kurzberichte
Eine lebenslange Verbindung mit seinem neuen Arbeitgeber ging LaDainian Tomlinson ein (Bild). Der Running Back ließ sich das Vereinslogo der Jets auf eines seiner Beine tätowieren.
Auf dem anderen Bein prangt bereits das Logo der Chargers, für die er neun Jahre spielte.
Head Coach Rex Ryan zeigt sich derweil überzeugt, von dem „Altstar“. Für ihn steht fest, daß Tomlinson eine Menge Gutes für die Jets bewirken wird.
Gleich zwei Frauen soll ein Spieler der Packers sexuell angegriffen haben.
Wer genau aus dem Team das sein soll, teilte die Polizei, die den Spieler verhaftete, nicht mit.
Der Vorfall ereignete sich am Samstag in einer Appartmentanlage. Der unbekannte Spieler wurde auf Kaution freigelassen.
05. 06. 2010
Star-Receiver immer noch ohne Job
Terrell Owens (Bild) ist so verzweifelt bei seiner Suche nach einem neuen Job, daß er sogar wieder mit Donovan McNabb zusammenspielen würde.
Doch T.O. versteht nicht, warum die Teams nicht Schlange stehen, um ihn zu verpflichten.
Natürlich kennt er die Geschichten um seinen Charakter, die Geschichten, die sagen, daß er wie ein Krebsgeschwür in einer Mannschaft wüte. Doch da sei ja nichts dran.
Man müsse sich doch nur unter den ehemaligen Teamkollegen umhören, da würde man genau das Gegenteil hören.
Warum dann das Verhältnis mit McNabb so sehr zerrüttet ist, darauf blieb Owens die Antwort schuldig.
Und ob denn die Redskins ernsthaft an ihm interessiert wären, wodurch es ja erst zu einem Wiedersehen mit McNabb kommen würde, wollte T.O. auch nicht sagen.
Owens fing letztes Jahr bei den Bills nur 55 Pässe für 829 Yards und 5 Touchdowns. Dafür zahlten sie ihm $6,5 Millionen. Für viel weniger will Owens auch für ein neues Team nicht spielen.
Mit seinen 36 Jahren denkt er jedenfalls noch nicht daran, seine Karriere zu beenden.
Aber diese Gehaltsvorstellungen und diese falsche Einschätzung seiner eigenen Person könnten verhindern, daß T.O. in der kommenden Saison weder von Donovan McNabb, noch von einem anderen NFL- Quarterback Pässe fangen wird.
04. 06. 2010
Kurzberichte
Reggie Wayne wird nicht zum angesetzten Pflicht-Minicamp der Colts erscheinen.
Das ist nichts ungewöhnliches, Wayne hat nicht viel übrig für die Teamaktivitäten vor dem August-Trainingscamp. Doch dieses Mal ist es etwas anders, denn der Wide Receiver ist mit seinem laufenden Vertrag unzufrieden.
Der viermalige Pro Bowler muss noch zwei Jahre für unter $6 Millionen pro Saison antreten. Daß es mit diesem mageren Einkommen kein Auskommen gibt ist klar.
Die Colts wissen, was sie an Wayne haben, der perfekt mit Peyton Manning harmoniert. Doch für sie hat ein neuer Vertrag mit dem Quarterback oberste Priorität, erst dann wollen sie mit dem Wide Receiver reden.
Von vielen wird Darrelle Revis als der beste Cornerback der Liga angesehen. Um die Jets dazu zu bewegen, ihn auch entsprechend zu bezahlen, bestreikt er die Minicamps.
Revis hat auch nicht vor zum Trainingscamp Ende Juli zu erscheinen, wenn er bis dahin keinen besseren Vertrag in Händen hält. Er möchte, daß er der bestbezahlte Cornerback der Liga wird, was bedeutet, daß die Jets ihm etwas zwischen $15 und 20 Millionen zahlen müssen.
Die Jets bleiben ruhig und sind sich sicher, daß sie eine Lösung finden, die sie und Revis zufriedenstellt.
03. 06. 2010
HBO will den Super Bowl.
Die NFL ist die einzige große Sportorganisation in Amerika, die noch nicht im großen Maßstab ins Kabel eingezogen ist.
Nur die Monday Night Spiele auf ESPN und die Donnerstagsspiele des eigenen NFL Networks sind ausschließlich über Kabel zu empfangen.
Ansonsten vertraut die Liga den frei freiempfangbaren Sendern FOX, NBC und CBS.
Doch die Gewinnerwartung eines Super Bowls auf HBO dürfte auch die Chefs der NFL in Verzückung geraten lassen.
HBO kann von etwa 95 bis 100 Millionen TV-Haushalten empfangen werden. Für große Boxkämpfe zahlen die HBO Abonnenten gerne mal $50.
Für den Super Bowl kann mit einer Zahl von 70 Millionen Haushalten gerechnet werden, die das Spiel über HBO ansehen. Und obwohl HBO Bezahlfernsehen ist, werden sie die Werbepausen ganz bestimmt beibehalten, wodurch auch noch ein nettes Sümmchen zusammenkommen wird.
Die Gewinnspanne wäre überirdisch.
Bis 2013 ist die NFL vertraglich noch an das freiempfangbare Fernsehen gebunden, aber dann lockt die Lizenz zum Gelddrucken.
Kurzberichte
Wes Welker besuchte nicht nur das Training seiner Patriots, er fing sogar Pässe.
Vier Monate nach seiner schweren Knieoperation sagt Welker zwar immer noch nicht, wo er in seinem Heilungsplan steht, aber trotz der Kniestütze bewegte er sich gut.
Noch sind es drei Monate bis zur Saison. Wie es momentan aussieht beginnt sie nicht ohne den Wide Receiver.
New Englands Fans und Mitspieler würden aufatmen, denn Welker gehört zu den besten und sichersten Receivern der Liga.
Diese Tatsache entging den Chargers und den Dolphins, bei denen Welker vor den Patriots Station machte.
Nach nur einem Spiel gab San Diego Welker 2004 an die Dolphins ab. In Miami fing er 96 Pässe, bevor sie ihn 2007 für zwei Wahlmöglichkeiten in der Draft an New England abgaben. Hier spielte er sich in die Riege der unentbehrlichen Spieler mit 346 gefangenen Pässen in drei Jahren.
Die Redskins haben sich auf die Rangliste ihrer Running Backs festgelegt... vorerst.
Momentan geht Clinton Portis als die Nr. 1 in die anstehenden Teamaktivitäten. Larry Johnson und Willie Parker sind hinter ihm eingeordnet und dahinter gibt es noch einen gewissen Ryan Torain.
Ob sich an dieser Reihenfolge etwas ändert, wenn die Skins wirklich Brian Westbrook verpflichten, wird sich zeigen. Ernsthaftes Interesse an ihm haben sie. Allerdings wird der oft verletzte Westbrook die Rangordnung kaum durcheinanderbringen können.
02. 06. 2010
Kurzberichte
Ben Roethlisberger (Bild) ist zum Training der Steelers erschienen. Und es war ein abgespeckter Big Ben, der bei seinen Teamkollegen auftauchte.
Der Quarterback hat sich in der Zeit nach der letzten Saison fit gehalten und das sah man.
Die Pässe, die er warf, waren rasiermesserscharf und akkurat. Bisher konnte keiner seiner Ersatzleute die Wide Receiver treffen, die an der Seitenauslinie von zwei Verteidigern gedeckt wurden. Roethlisberger traf sie mit großer Genauigkeit.
Die Vertreter der Presse, die auf erklärende Worte von ihm warteten, wurden enttäuscht.
Nach dem Training verließ Big Ben den Platz, ohne mit ihnen zu sprechen.
Die Eagles mussten in der Verteidigung einen großen Rückschlag hinnehmen.
Defensive Back Marlin Jackson riss sich am Dienstag im Training die Achillessehne. Für ihn dürfte die Saison bereits beendet sein.
Bereits zu seiner Zeit bei den Colts hatte er zwei schwere Verletzungen, die seine Saisons vorzeitig beendeten.
Tom Coughlin weiß, daß er auf dem Schleudersitz sitzt. Obwohl der Head Coach der Giants das Team zum Super Bowl Sieg führte, kann jede Saison seine letzte sein.
Daß er, nach der verkorksten Saison 2009, überhaupt noch im Amt ist, wundert ihn selber.
Da brauchte es Antonio Pierce gar nicht, um ihn daran zu erinnern. Der Linebacker der Giants sagte in einem Interview, daß sein Head Coach auf dem Schleudersitz sitzt, der jede Sekunde gezündet werden könne.
Für Coughlin ist klar, daß eine weitere Saison mit nur 8 zu 8 Siegen wirklich seine letzte in New York ist.
01. 06. 2010
Mark Sanchez erholt sich gut
Jets Head Coach Rex Ryan hat den Eindruck, daß sein Quarterback Mark Sanchez sich besser von seiner Knieoperation erholt, als erwartet.
Im Februar wurde Sanchez an der Patellasehne operiert und seit letztem Montag nimmt er schon wieder am Training teil.
„Er macht sich großartig,“ schwärmt Ryan von ihm. „Er ist seinem Heilungsplan voraus.“
Allerdings wird Sanchez noch geschont. Am Training 11 gegen 11 darf er noch nicht teilnehmen, obwohl er sich für einen Spielzug auf den Platz „geschlichen“ hat. Als Ryan ihn sah, rief er erschrocken: „Ein Laufspielzug. OK?. Gib den Ball ab und dann weg mit Dir.“
Pässe werfen, ohne daß Druck auf ihn ausgeübt wird, darf Sanchez, und er läuft ganz gut ohne Kniestütze
Es fällt dem Quarterback schwer Geduld zu üben. Doch für Ryan ist klar, daß er Sanchez erst dann wieder voll am Training teilnehmen lässt, wenn die Medizinische Abteilung ihr OK gibt.
30. 05. 2010
Die Seahawks sahen schwarz mit White
Nun hat sich herausgestellt, warum Running Back LenDale White (Bild) nicht mehr ins Team der Seahawks passte.
Dem ehemaligen Titan droht eine vierwöchige Sperre wegen der Einnahme verbotener Drogen.
Das war allerdings nicht der alleinige Entlassungsgrund. Die Seahawks holten White, obwohl sie wussten, daß diese Suspendierung drohte, und daß er schwierig zu coachen ist. Mittlerweile haben sie die Nase bereits gestrichen voll von seiner Unpünktlichkeit, seiner Trainingsfaulheit und davon, daß er sich nicht voll einbringt.
Head Coach Pete Carroll hatte die Hoffnung, White läutern zu können, doch das war nicht von Erfolg gekrönt.
29. 05. 2010
Kurzberichte
J
eremy Shockey (Bild) musste eine Nacht im Krankenhaus verbringen.
Der Tight End der Saints hatte beim Krafttraining am Donnerstag einen Krampfanfall erlitten.
Nächste Woche soll er wieder am Training teilnehmen können.
Was genau mit Shockey war, teilte das Team nicht mit.
Erst vor einem Monat wechselte LenDale White von den Titans zu den Seahawks.
Jetzt sahen die Hawks ein, daß der Running Back nicht zu ihnen passt und setzten ihn schon wieder vor die Tür.
White lief in den Jahren 2007 und 2008 für 1.900 Yards und 22 Touchdowns, wurde aber für Tennessee entbehrlich, als Chris Johnsons Leistungen auf dem Feld förmlich explodierten.
Patrick Crayton und die Dallas Cowboys, das sieht nicht nach einem Happy End aus, sondern nur nach einem Ende.
Noch vor drei Wochen war der Wide Receiver fest davon überzeugt, in Dallas bleiben zu wollen. Das hat sich drastisch geändert. Heute will er die Cowboys am Liebsten sofort verlassen.
Crayton hat erfahren, daß die Cowboys mit anderen Teams über einen Wechsel des Receivers gesprochen haben. Daß die Cowboys das hinter seinem Rücken gemacht haben, macht ihn sehr ärgerlich.
Der Sprecher des Teams sagte der Presse, daß sie nicht die Absicht hätten, Crayton gehen zu lassen.
28. 05. 2010
Kurzberichte
Roger Goodell ist offenbar zufrieden mit den Fortschritten, die Ben Roethlisberger (Bild) macht.
Der Commissioner der Liga gab Big Ben die Erlaubnis an den Teamaktivitäten der Steelers teilzunehmen. Der Quarterback ist für die ersten sechs Wochen der Saison gesperrt und hätte eigentlich auch nicht an den Saisonvorbereitungen teilnehmen dürfen.
Dieser Teil der Suspendierung wurde vom Chef der NFL nun zurückgezogen. Ob das ein Indiz dafür ist, daß die Strafe von sechs auf vier Wochen verkürzt wird, bleibt abzuwarten.
39 Millionen Dollar für null Leistung, das erscheint den Raiders im Nachhinein dann doch etwas zuviel.
Zumindest $9,5 Millionen wollen sie von dem Quarterback zurückhaben, den sie an erster Stelle in der Draft 2007 einberiefen und der sich dann als Vollflop erwies.
Von 25 Spielen, in denen JaMarcus Russell startete, konnte er nur 7 gewinnen.
Russell selbst äußerte sich nicht zu dem Vorgang. Sein Agent sagte der Presse, daß sein Klient einen gültigen Vertrag habe und ihm das Geld deshalb voll und ganz zusteht.
Russell habe hart für den Vertrag kämpfen müssen. Die Vertragsverhandlungen hätten ihn gezwungen auf das gesamte Trainingscamp vor seiner ersten Saison zu verzichten.
Wir erinnern uns: Statt mit seinen Teamkollegen zu trainieren, hatte er die ganze Zeit streiken müssen, nur weil die Raiders ihm nicht sofort die Millionen aufs Konto geschaufelt haben.
Die Sache wird dann demnächst vom Gericht entschieden werden.
Wie hieß es im Film „Schwarzer Sonntag“ so treffend, als Terroristen den Super Bowl als Anschlagsziel auserkoren hatten?
„Sie können Weihnachten verlegen oder Ostern, aber doch nicht den Super Bowl!“
Korrekt!
Aber der Super Bowl im Jahr 2014 in New York könnte glatt der erste werden, den man verschieben muss. Sollte am Wochenende des Spiels ein Schneesturm toben, dann wird er verschoben. Allerdings müsste es schon sehr hart kommen, bevor die NFL ihr Endspiel nicht am angesetzten Datum austrägt.
Erst die Klappe aufreißen und dann nichts gesagt haben wollen, das gibt es ja sehr oft.
Jüngster Fall sind die Äußerungen, die Dwayne Bowe gegenüber ESPN machte.
Der Wide Receiver der Chiefs hatte behauptet, daß viele seiner älteren Kollegen sich bei Auswärtsspielen Nutten auf die Zimmer kommen ließen, die sie zuvor geordert hatten.
So hätte er das nie gesagt, sagte er als nach dem Training am Donnerstag darauf angesprochen wurde. Da hätte ESPN ihn völlig falsch zitiert.
Dumm nur, daß der reporter einen Bandmitschnitt hat. Diesen würde er gerne Bowe und jedem anderen aus dem Team der Chiefs vorspielen, der ihn hören wolle.
Fortsetzung folgt.
Die Polizei nahm Phillip Merling fest.
Der Defensive End der Dolphins hat eine schwangere Frau zusammengeschlagen, so lautet jedenfalls die Anklage.
Weitere Details wurden noch nicht bekanntgegeben.
27.05.2010
Kurzberichte
Die Vermutung hat sich bestätigt. Santana Moss (Bild) hat sich mit dem verbotenen menschlichen Wachstumshormon HGH spritzen lassen, allerdings völlig unwissentlich.
Ein angeordneter Test der Untersuchungsbehörde, die gegen den Kanadischen Arzt Anthony Galea ermittelt, fiel positiv aus.
Moss hatte zwar zugegeben, daß er sich von Galea hatte behandeln lassen, aber daß der böse Arzt ihm einfach so verbotene Mittel in den Athletenkörper jagte, davon war Moss selber völlig baff.
Head Coach Mike Shanahan scheint die Dienste von Moss zu benötigen, denn in einem ersten Statement sagte er, daß er seinem Wide Receiver glaubt und keine Aktionen gegen ihn unternehmen will.
Die NFL behält sich vor Moss, nachdem er nun des Drogenmißbrauchs überführt ist, zu suspendieren auch, wenn der Ärmste nur hereingelegt worden ist.
Obwohl mit den Jets und den Giants zwei hochkarätige NFL Teams Woche für Woche in der Saison im neuen Stadion spielen, hat sich noch kein Namenssponsor gefunden.
Mit der Garantie, den Super Bowl im Jahr 2014 zu veranstalten, haben die beiden Teams die Hoffnung, daß sich jetzt jemand findet, der etliche Millionen dafür ausgibt, damit das Stadion seinen Namen trägt. $20 Millionen jährlich muss der Sponsor sich den Spaß mindestens kosten lassen.
Die Deutsche Allianz Versicherung hatte den Vertrag schon fast sicher, bis jemand herausfand, daß es diese Firma schon im Nazi-Deutschland gab und die Allianz somit natürlich verteufelt werden musste. Die Versicherung war bereit $30 Millionen zu zahlen.
Die Gefahr, daß der Super Bowl in New York im Schnee stattfindet, ist gering.
Ein Blick auf die letzten 44 Jahre zeigt, daß die Gefahr für Schnee nur bei 4% liegt, Regen fiel an 14% der Tage.
Ein durchschnittlicher 2. Februar in New York ist Null Grad warm mit Windstärken um die 15 bis 22 Km/Std.
Aber, das sind ja nur Durchschnittswerte, die stark schwanken.
26. 05. 2010
Super Bowl on the Rocks.
Im Super Bowl 2014 wird es eiskalt. Die Stadt New York bekam den Zuschlag.
New York, Eisstürme, Flugzeuge in eisigen Fluten, Schneewehen und ein nicht überdachtes Stadion im Eiskeller, den auch die schönste globale Erwärmung nicht in ein tropisches Paradies im Februar verwandeln kann. Voraussichtlicher Spieltag wird der 2. 9. oder 16. Februar sein, je nach Spielplan.
Damit ist der Bann gebrochen, der den Super Bowl bisher zuverlässig in warmen Regionen hielt, abgesehen von dem Ausrutscher in Detroit, aber das Stadion war wenigstens überdacht.
Schon melden sich andere Städte, die im Februar das grauenvollste Wetter haben, und die sich nun zur Austragung des Super Bowls berufen fühlen. Washington und Baltimore wollen sich demnächst bewerben. Washington ist der Meinung, daß die Hauptstadt der Staaten auch das wichtigste sportliche Ereignis der Staaten austragen muss.
Das konnten sie bisher nicht, denn solche Städte durften bisher, aus gutem Grund, gar keine Bewerbung abgeben. Die NFL setzte bisher eine Durchschnittstemperatur von wenigstens 15 Grad oder einen Dome als Austragungsort voraus. Das ist jetzt vom Tisch.
New York, die tollste Stadt auf Erden, wird aus dem tollsten Sportwettbewerb auf Erden das tollste Erlebnis auf Erden machen, so Steve Tisch, der Mitbesitzer der Giants.
Mal sehen, wie das klappt, bei Durchschnittstemperaturen unter Null Grad.
Die Wettbüros haben bereits reagiert. Man kann jetzt nicht nur auf auf das Spiel wetten, sondern auch auf die Wetterkonditionen, ob es Regen, Schnee, Nebel oder alles zusammen gibt.
Auch die Sponsoren haben sofort Aktivitäten an den Tag gelegt. Sie planen die Ausgabe von Handschuhen und beheizten Sitzkissen für die Fans.
Die NFL ist keine Einheit sondern 32 einzelne Teams.
Die NFL, das ist nicht eine Liga, sondern das sind 32 einzelne Unternehmen, jedenfalls für das oberste Gericht in Amerika.
Ein Hersteller von Teamkappen hatte die NFL verklagt, weil sie die Lizenz zur Herstellung von Kappen exklusiv an Reebok vergeben hatte.
Argument des Klägers: „Die NFL darf nicht als Einheit solche Verträge vergeben, sondern jedes Team muss als eigenständiges Unternehmen angesehen werden, das eigene Verträge aushandeln darf und muss.“
Das Gericht gab dem statt. Die Richter waren sich mit 9:0 Stimmen überraschend einig.
Das wird sich nicht nur auf die Lizenzvergabe von NFL-Fanartikeln auswirken, sondern die Spielergewerkschaft meldete sich auch sofort zu Wort.
Sie sieht es als gegeben an, daß die Liga nicht alleine mit ihr über die Spielergehälter verhandeln darf, sondern daß jedes einzelne Team eigenständig für sich in Verhandlungen mit der Gewerkschaft treten muss.
Das sieht die Liga anders. Für sie steht fest, daß der Gerichtsbeschluß auf die Verhandlungen mit der Gewerkschaft keinen Einfluß haben wird. Die Vergabe von Lizenzen an Fanartikelhersteller wäre etwas ganz anderes, als die Verhandlungen mit der Spielergewerkschaft. Wenn die Gewerkschaft mit jedem Team einzeln verhandeln wolle, müsse sie sich dieses Recht selber vor Gericht erkämpfen.
Kurzberichte
Die Liga wird die neuen Regeln für die Verlängerung, die sie für die Playoffs eingesetzt hat, nicht auf die reguläre Saison ausdehnen.
In der regulären Saison bleibt es also, vorerst, dabei, daß nur ein Team den Ball bekommt und gewinnt, wenn es punktet.
Bei den Bills fand die erste freiwillige Trainingseinheit statt. Running Back Marshawn Lynch und Defensive End Aaron Schobel nahmen nicht daran teil.
Lynch blieb schon dem freiwilligen Konditionstraining im April fern und steht bei Head Coach Chan Gailey nicht mehr hoch im Kurs.
23. 05. 2010
Kurzberichte
Wes Welker (Bild) leitet ein Footballcamp für Kinder und Jugendliche. Am Samstag trainierte er die Anwesenden persönlich und seine Fans konnten sehen, daß er beschwerdefrei laufen kann.
Welker befindet sich nach seiner schweren Knieoperation in der Rehabilitationsphase.
Er erzählte den zahlreichen Medienvertretern, die ihn beobachteten, daß sein Knie sich gut anfühlt. Dennoch ist er sich nicht sicher, ob er bereits zum Saisonstart einsatzbereit sein wird.
Stan Jones, ein Mitglied der Pro Football Hall of Fame, starb am Freitag im Alter von 78 Jahren.
In den 1950ern und 60ern brachte er das Gewichtstraining in die NFL. Erst 1991 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen.
Jones hatte Hautkrebs und ein Herzleiden. Letzteres führte zu seinem Tod.
22. 05. 2010
Brian Urlacher kann die Wahrheit nicht vertragen
Bears Middle Linebacker Brian Urlacher (Bild) ist sauer auf Hall of Fame Running Back Gale Sayers.
Sayers wurde von einem Reporter gefragt, wie er die letzte Saison der Bears einschätzte? Sayers antwortete wahrheitsgemäß, daß das Team mit Head Coach Lovie Smith und Quarterback Jay Cutler auf einem schlechten Weg sei. Weder Smith noch Cutler wären in der Lage, die Bears wieder zu einem erfolgreichen Team zu machen.
Da hatte der gute Sayers aber nicht mit Brian Urlacher gerechnet. Der Linebacker kann wohl die Wahrheit nicht vertragen und pflaumte zurück, daß Sayers sich aus den aktuellen Bears heraushalten solle. Solche unqualifizierten Bemerkungen stünden einem ehemaligen Spieler, der so lange schon nicht mehr aktiv sei, nicht zu. Sayers hätte keine Ahnung vom modernen Football und den Bears.
Das rief wiederrum Dan Hampton auf den Plan. Der ehemalige Defensive Tackle des 85er Meisterteams der Bears und auch Mitglied der Ruhmeshalle sprang Sayers zur Seite: „Wer in einem Verliererteam spielt, darf nicht so dünnhäutig sein“, sagte er in Richtung Urlacher. „Die Bears spielen seit drei Jahren schlechten Football. Das kann man nicht beschönigen, das sind die Fakten. Gale Sayers hat nur gesagt, was Sache ist.“
Das wiederrum rief andere auf den Plan, die Urlacher verteidigten und so kam eine schöne Verbalschlacht in Gang, die noch eine Weile weitergehen wird.
Kurzberichte
Brett Favre hat sich am linken Knöchel operieren lassen.
Ihm wurden einige kleine Knochenabsplitterungen herausoperiert, die ihn seit längerem belästigten.
Damit wäre er gesundheitlich in der Lage für eine 20. Saison zurückzukehren. 4-6 Wochen muss er sich nach der Operation allerdings schonen, womit er für das Trainingslager im August einsatzbereit wäre.
Ist New York grün geworden und sind die Giants plötzlich New Yorks anderes Footballteam?
Seit Head Coach Rex Rian als Ziel der Jets den Gewinn des Super Bowls ausgerufen hat, steht die Stadt Kopf. Alles, was Ryan von sich gibt findet den Weg auf die Titelseiten.
Das geht den Giants ziemlich auf den Zeiger. Immerhin sehen sie sich als New Yorks wahres Team. Deshalb sagte Giants Halfback Brandon Jacobs auch: „Wir sind das Team Nr. 1 in der Stadt. Wir haben den Ring, das zu beweisen. Nachdem wir das letzte Team der Stadt waren, das einen Super Bowl gewinnen konnte, können nur wir die Nr. 1 sein.“
Immerhin haben die Giants dreimal den Super Bowl gewonnen, die Jets nur einmal und das liegt schon Jahrzehnte zurück.
Dennoch gehen die Leistungen der beiden Teams in verschiedene Richtungen. Die Jets kamen letztes Jahr ins AFC Endspiel, die Giants konnten mit 8-8 Siegen gerade eine ausgeglichene Saison erzielen.
Noch sind die Giants wirklich die absolute Nr. 1 der Stadt, aber die Jets machen sich auf, sie vom Thron zu stoßen.
Die Cardinals sind nicht begeistert von den Leistungen, die ihre Quarterbacks zeigen. Weder Matt Leinart, noch Derek Anderson scheinen es wert zu sein, als Starter aufzulaufen.
Schon kursieren Gerüchte und die sagen, daß man mit Marc Bulger Kontakt aufgenommen hat.
Bulger, wie Kurt Warner ein ehemaliger Ram, zeigte in den letzten Saisons allerdings auch keine Leistung mehr und fiel hauptsächlich durch verletzungsbedingte Fehlzeiten auf.
Deshalb erklärte der General Manager der Cards, Rod Graves, auch schnell, daß an diesen Gerüchten nichts dran sei.
21. 05. 2010
Kurzberichte
12 seiner 13 Saisons in der NFL bestritt Zach Thomas (Bild) für die Dolphins. Nach insgesamt 28 Jahren Football denkt er jetzt, daß es Zeit ist, aufzuhören.
Der Linebacker wurde 1996 in der fünften Runde von Miami einberufen. Auf dem Platz ließ er sich nie anmerken, daß die späte Einberufung und seine Größe von nur knappen 1,60 Metern nicht zu großen Leistungen reichen könnten. Sieben mal wurde Thomas in den Pro Bowl gewählt und er hatte immer den Ruf eines gnadenlosen Hitters.
2008 spielte er für die Cowboys und wechselte vor der Saison 2009 zu den Chiefs. Die setzten ihn allerdings bereits vor Saisonbeginn vor die Tür.
Um als Delphin in den Ruhestand zu treten, unterschrieb Thomas einen Eintagesvertrag mit Miami.
Auf der Suche nach NFL Spielern, die von dem Kanadischen Arzt Dr. Anthony Galea behandelt wurden, ist man fündig geworden. Redskins Wide Receiver Santana Moss gehört dazu.
Die Behörden untersuchen nun, ob Moss sich mit dem verbotenen menschlichen Wachstumshormon hat behandeln lassen, oder ob die Behandlung sich auf erlaubte Mittel beschränkte.
Auch die Redskins verfallen nicht sofort in hektischen Aktionismus und warten erst mal ab, was sich ergibt.
Die Titans machen nicht den Eindruck, als ob der Streik von Running Back Chris Johnson ihnen etwas ausmacht.
„Wir haben einen gültigen Vertrag mit Johnson, und wir glauben, daß Johnson sich daran halten wird“, heißt es aus der Chefetage. „Er hat sich immer als mustergültiger Profi gezeigt, und das wird er auch weiter tun.“
Johnson wurde der erst sechste Running Back der NFL, der die 2.000 Yards-Grenze überlief.
Fans haben mittlerweile eine Initiative ins Leben gerufen, um die Clubführung zu einer besseren Entlohnung zu überreden. CJ2K heißt die Onlinepetition, die bisher auch keinen Eindruck auf die Titans macht.
20. 05. 2010
Kurzberichte
Die Dolphins haben gerade erst Wide Receiver Brandon Marshall (Bild) verpflichtet und müssen schon auf ihn verzichten.
Marshall musste an der Hüfte operiert werden und er und die Dolphins hüllen sich in Schweigen über die Art und Schwere der Operation.
Fest steht, daß sie ihren Wide Receiver erst zum Beginn des Trainingscamps im Juli zurückerwarten.
Der kanadische Arzt Anthony Galea hat sieben Sportler in den US mit menschlichen Wachstumshormonen gespritzt. Das erzählte seine Assistentin Mary Anne Catalano der Polizei nachdem sie wegen Drogenschmuggels in die Staaten verhaftet wurde.
Ihr Chef wäre im letzten Jahr mehrmals in die Staaten gereist um Sportler zu dopen.
Die NFL führt menschliche Wachstumshormone auf der Liste der verbotenen Substanzen. Drei ihrer Spieler sollen sich von Galea haben behandeln lassen, und die Liga versucht die Namen der zwei herauszufinden, die sich noch nicht zu erkennen gegeben haben. Titans Quarterback Chris Simms hat sich ja schon geoutet.
Galea, der als Arzt keine Lizenz für die Vereinigten Staaten hat, wurde am Dienstag von den Behörden des Drogenschmuggels angeklagt.
Ein Spieler der Redskins, Defensive End Phillip Daniels, sagte am Mittwoch im Zuge der Ermittlungen, daß mehr als 20% der NFL Spieler verbotene Mittel zur Leistungssteigerung schlucken.
Die Chiefs sollen auf ihren Auswärtstrips eine Menge Spaß gehabt haben. Einige der älteren Spieler hätten sich Nutten auf die Hotelzimmer bestellt, behauptet Wide Receiver Dwayne Bowe im Zeitschriftenmagazin von ESPN.
„In meiner Rookiesaison spielten wir in San Diego“, sagte er ESPN. „Ich hörte Geschichten von Groupies, die in den Hotelhallen lauern. Aber die älteren Spieler hatten ihre Nutten schon da.
Sie hatten bereits vorher über MySpace und Facebook Kontakt mit Groupies aufgenommen, die ihnen gefielen und hatten sie schon drei bis vier Tage vorher in Hotelzimmern eingemietet. Sie nannten das „Importieren“.
Diese Frauen wussten eine Menge über uns. Eine machte sich an mich ran und ließ sich mit mir fotografieren. Dieses Bild veröffentlichte sie auf Facebook und das brachte mir große Probleme mit meiner Freundin.“
Die Chiefs gaben bisher noch keinen Kommentar zu den Vorwürfen ab.
Texans Wide Receiver Andre Johnson möchte am heutigen Donnerstag seinen Ausstand beenden und ins Trainingslager seines Teams fahren.
Ein Gespräch seines Agenten mit der Clubleitung soll am Mittwoch äußerst Positiv verlaufen sein.
Es liegt eine Einigung in der Frühlingsluft, die beide Seiten extrem Glücklich machen soll.
19. 05. 2010
Kurzberichte
Nein, in der Arena Liga oder der Kanadischen Liga möchte JaMarcus Russell (Bild) nicht spielen. Das wurde aus seinem nahen Umfeld publiziert.
Jetzt, wo der Quarterback in den Brunnen gefallen ist, fängt er plötzlich an zu arbeiten.
Russell soll tatsächlich täglich trainieren, um besser in Form zu kommen. Er tut glatt so, als würde er sich für die nächste NFL Saison vorbereiten.
Für ihn steht fest, daß seine Trainer nicht in der Lage waren, ihn seinen Talenten entsprechend zu fördern. Mit seinen athletischen Fähigkeiten und seinen erst 24 Jahren steht für ihn auch fest, daß er es in der NFL, mit den entsprechenden Trainern, noch schaffen kann.
Den Umweg über eine andere Liga wieder zurück in die NFL, will er auf keinen Fall gehen. Diesen Abstieg möchte er vermeiden.
Daunte Culpepper scheint wieder einen Job zu haben.
Der Quarterback, der zuletzt erfolglos für die Lions spielte, wird demnächst wohl für die Lions spielen. Allerdings steigt er von den Detroit Lions aus der NFL hinab zu den Sacramento Mountain Lions aus der UFL.
Dort würde er auf einen weiteren Absteiger aus der NFL treffen, seinen ehemaligen Head Coach aus Vikings-Zeiten, Dennis Green.
Noch im März hoffte Culpepper weiter in der NFL spielen zu können, aber das einzige Team mit etwas Interesse, die Bills, winkte doch ab.
Culpepper wäre der bekannteste Spieler der UFL, die ihre Saison neben der NFL austrägt und bereits im November beendet.
Die Behörden der Staaten erhoben Anklage gegen Anthony Galea, einen Arzt aus Kanada.
Er soll verbotene Drogen in die USA geschmuggelt und an Spieler Amerikanischer Sportligen verkauft haben.
Einer seiner Abnehmer, Titans Quarterback Chris Simms, verteidigt Galea. Er gibt zu, sich von dem Arzt behandelt haben zu lassen, bestreitet aber vehement, daß Galea verbotene Mittel benutzte.
Simms ließ sich Plasma von Galea injizieren, als er sich von seiner Milzoperation erholte.
Einen solchen Fürsprecher kann der Arzt sicher gut brauchen, wenn er festgenommen werden sollte.
Die Seahawks stocken ihren Bestand an Quarterbacks auf.
Am Dienstag verpflichteten sie J.P. Losman, der es bei den Bills nie zu etwas gebracht hat.
Letztes Jahr spielte er in der UFL und brachte sein Team, die Las Vegas Locomotive, ins Endspiel.
Immer noch bleibt Chris Johnson den Teamaktivitäten seiner Titans fern. Und genau das soll er auch weiter machen, rät ihm Ex- Running Back Marshall Faulk.
Johnson lief letztes Jahr für 2.006 Yards und verdient es, in die Riege der Topverdiener der Liga aufzusteigen, ist Marshalls feste Überzeugung.
Viele Rookies würden eine Menge Geld verdienen, obwohl sie noch gar nicht bewiesen haben, ob sie überhaupt in der NFL bestehen können, meinte Faulk. Hier wäre jetzt ein Spieler, der wie ein durchschnittlicher Rookie bezahlt wird, der aber bewiesen hat, daß er zu den besten Spielern gehört. Entsprechend müsse er entlohnt werden.
Deshalb soll Johnson weiter streiken, bis die Titans einknicken.
18. 05. 2010
Kurzberichte
Ganz verbannt haben die Steelers ihren bösen Buben nicht. Ben Roethlisberger (Bild) durfte an einem Wohltätigkeitsgolfturnier des Teams teilnehmen.
Vor die Presse trat Big Ben nicht, aber die Kameras fingen eine entspannte Atmosphäre im Umgang mit seinen Mitspielern ein.
Sein Wide Receiver Hines Ward begrüßte die Teilnahme Roethlisbergers: „Ich bin stolz auf ihn, daß er sich heute hier zeigt,“ sagte er der Presse. „Sein Leben ist ja nicht vorbei. Er muss mit dem, was er gemacht hat, fertig werden. Heute hier mitzuspielen, war ein erster Schritt.“
Der Mensch lernt nicht aus, auch nicht der NFL-Spieler.
Tony Romo zum Beispiel, dem Golf oft wichtiger war, als sein Arbeitgeber, verzichtet tatsächlich auf die Teilnahme an einem Turnier, weil zur gleichen Zeit ein Trainingslager der Cowboys stattfindet.
Am gestrigen Montag erschien der Quarterback im Trainingscamp seines Teams, obwohl zeitgleich ein Qualifikationsturnier für die nächste Runde der PGA Tour stattfand.
Sein Statement, das er der Presse gab, klang etwas komisch: „Natürlich mache ich das, was ich am Liebsten mache. Und ich bin am Liebsten bei meinem Arbeitgeber,“ sagte er. „Meine Teamkollegen und Trainer wissen, daß ich nichts lieber täte, als mit ihnen hier zu arbeiten.“
Ganz neue Töne des Altherrensportliebhabers.
Nach der letzten Saison trat Kurt Warner in den Ruhestand. Der Quarterback, der in der NFL für die Rams, die Giants und die Cardinals gespielt hat, beendete seine Karriere mit der Chance in die Hall of Fame aufgenommen zu werden.
Eines seiner alten Teams wird ihm zu Ehren das Trikot mit seiner Nummer 13 zur Ruhe setzen... die Iowa Barnstormers.
Das Spiel des AFL Team wird am Freitag vom NFL Network übertragen und Warner wird als Co-Kommentator tätig sein.
Warner spielte drei Saisons für die Barnstormers und warf 183 Touchdownpässe.
Andre Johnson will einen neuen Vertrag.
Der Wide Receiver der Texans ließ das erste Minicamp des Teams aus, und er weiß noch nicht, wann er wieder an Teamaktivitäten teilnehmen wird.
Der aktuelle Achtjahresvertrag des viermaligen Pro Bowlers läuft noch fünf Jahre und ist $60 Millionen wert, davon sind 15 Millionen garantiert.
Johnson sieht seine Leistung aber, berechtigterweise, eher in den Kategorien von Arizonas Larry Fitzgeralds und Miamis Brandon Marshall. Der unterschrieb bei den Dolphins für fünf Jahre und garantierte $47,3 Millionen.
Die Texans wissen, was sie an Johnson haben. Ob sie ihn entsprechend entlohnen werden, bleibt abzuwarten.
17. 05. 2010
Kurzberichte
Steht Terrell Owens (Bild) vor dem Ende seiner Karriere?
Der Wide Receiver ist einer der bekanntesten Spieler, die auf dem freien Spielermarkt sind und noch kein neues Team gefunden haben.
Selbst die Browns winkten kürzlich ab, obwohl sie einen erfahrenen Receiver verpflichten wollen.
TO, zu alt, nicht mehr gut genug, zu problematisch?
Mit 36 Jahren ist Owens bestimmt nicht mehr der Frischeste, seine Produktivität geht in den Keller und die Botschaft des friedlichen Miteinanders brachte er noch nie in ein Team. Zudem verlangt er ein Minimum von $5 Millionen für eine Saison, die ist er nicht mehr wert.
Mal sehen, ob nicht doch noch ein Team einen erfahrenen Wide Receiver braucht, und ob das dann TO ist?
Die Autopsie an dem letzte Woche verstorbenen Defensive Tackle Norman Hand hat eine natürliche Todesursache ergeben.
Hand hatte eine Herzkrankheit, die zum Tod des 37-jährigen führte.
Dan Snyder ist zufrieden damit, daß er viele Aufgaben, die er bisher selber erledigte, in die Hände eines erfahrenen General Managers gelegt hat.
Bruce Allen und Head Coach Mike Shanahan bringen eine Menge Erfahrung mit, die der Besitzer der Redskins einfach nicht hatte.
Snyder lief gerne mit seinem Scheckheft los und kaufte Spieler, die ihm zusagten. Ob diese dann in das Team passten, wusste er gar nicht.
So sein größter Fehleinkauf, Albert Haynesworth. Ihn lockte er mit einem dreistelligen Millionenvertrag zu den Redskins und Haynesworth war nicht einen Cent dieser Unsumme wert.
Furchtbar enttäuscht ist Snyder jetzt darüber, das der teure Defensive Tackle nicht zu den freiwilligen Trainingscamps auftaucht.
Haynesworth ist furchtbar enttäuscht darüber, daß er in einer 3-4 Defense spielen soll.
Bleibt abzuwarten, wer am Ende der am meisten Enttäuschte sein wird?
15. 05. 2010
Kurzberichte
Die Assistenztrainer der NFL wollen sich in einer Gewerkschaft organisieren.
Seitdem ihnen letztes Jahr die Pensionen gekürzt wurden, brodelt es unter den Assistenten. Das führte dazu, daß Tom Moore und Howard Mudd von den Colts in den vorzeitigen Ruhestand gingen, um sich noch die alten Pensionsansprüche zu sichern.
Die wichtigsten Trainer im Umfeld von Quarterback Peyton Manning unterschrieben danach als Berater bei den Colts, um ihren alten Jobs im neuen Gewand nachzugehen.
Unorganisiert haben die Assistenten keine Macht gegen die Liga, deshalb wollen sie versuchen sich demnächst in einer Gewerkschaft zusammenzuschließen.
Wieder starb ein ehemaliger NFL Spieler in frühem Alter.
Der ehemalige Defensive Tackle Norman Hand kollabierte mit 37 Jahren in seinem Haus in South Carolina. Er verstarb 90 Minuten später im Krankenhaus.
Die Todesursache steht noch nicht fest. Am Samstag ist eine Autopsie angesetzt.
Hand spielte 10 Jahre in der NFL, nachdem er 1995 von den Dolphins in der fünften Runde gedraftet wurde.
Seine Stationen in der Liga führten ihn von Miami zu den Saints, Chargers, Seahawks und Giants.
Mike Tomlin ist sich sicher, daß er schon vor dem Beginn des Trainingscamps weiß, mit welchem Quarterback er als Starter in die Saison gehen wird.
Der Head Coach der Steelers und seine Assistenten wissen, was die zur Verfügung stehenden Leute können, und deshalb wird es im Trainingscamp keinen Wettkampf geben.
In den noch anstehenden Minicamps wird man sich die Kandidaten noch mal genauer ansehen, um die Saisonvorbereitung mit dem fähigsten Mann zu bestreiten. Ihm will man dann die erste Offense anvertrauen damit die Abstimmung perfektioniert werden kann.
Ben Roethlisberger ist bekanntlich für die ersten sechs Spiele gesperrt, und einen Fehlstart kann Pittsburgh sich nicht leisten. Zwei Saisons in Folge ohne Playoffs sind für die Stählernen undenkbar.
14. 05. 2010
Kurzberichte
Tom Brady (Bild) war mit den Vorstellungen seiner Patriots letztes Jahr überhaupt nicht einverstanden.
Die Mannschaft hätte kein Selbstvertrauen gehabt und wäre mental nicht gefestigt gewesen. Sie hätte dem Druck der Saison nicht standhalten können.
Immerhin sagte er in dem Radiointerview, in dem er über die vergangene Saison sprach, öfters „wir“. Viele Kritiker warfen dem Quarterback vor, daß er bei der Fehlersuche für die verkorkste Saison zu oft nur seine Kollegen genannt hat, sich selber aber nicht.
Die Patriots verloren vier Spiele in denen sie zur Halbzeit führten. Das ist für die Pats untypisch, die solche Führungen eher nicht mehr abgeben.
Selbst Führungen im letzten Viertel verspielten sie noch, wie im Spiel gegen die Colts, das eigentlich schon auf der Habenseite verbucht werden konnte. Überhaupt konnten sie Auswärts nur zwei Spiele gewinnen.
Brady hofft nun darauf, daß Head Coach Bill Belichick das Selbstvertrauen des Teams wieder aufbauen kann.
Etwas an sich selber, sollte Brady aber auch arbeiten.
War Geoffrey Santini doch nur auf Geld aus?
Der ehemalige FBI Agent und Sicherheitsberater der Saints zog die Anklage gegen den Club zurück und lässt sich auf eine außergerichtliche Schlichtung ein.
In der Anklage, die er am 30. April einreichte, beschuldigte er den General Manager der Saints und deren Head Coach schmerzstillende Mittel gestohlen zu haben.
Erst letzte Woche nannte er in einem Interview mehrmals die Namen des General Managers Mickey Loomis und des Head Coaches Sean Payton.
Durch die anstehende außergerichtliche Einigung werden die angeblich gemachten Videobeweise nicht mehr öffentlich gemacht werden.
Alles in Allem, wenn es dabei bleibt, ist es mittlerweile eine Sache mit einem bitteren Beigeschmack. Entweder, der ehemalige FBI Agent hat Beweise, daß ein Verbrechen, das gegen Bundesgesetze verstößt, vorliegt, und er bleibt bei seiner Anklage, oder halt nicht, dann aber müssten die Saints ihn nicht bezahlen.
13. 05. 2010
Drogenmißbrauch lohnt sich doch
Die Stimmberechtigten, die zur erneuten Wahl des defensiven Rookies des Jahres aufgerufen waren, sendeten eine klare Botschaft an die Spieler der NFL: „Es lohnt sich, seinen Körper mit verbotenen Aufbaumitteln vollzustopfen.“
Zwar fiel der Stimmenanteil für Brian Cushing (Bild) von 39 auf 18 Stimmen, aber auch aus der zweiten Wahl ging er als Sieger hervor. Zweiter bleibt Jairus Byrd, der seinen Anteil von 6 auf 13 Stimmen mehr als verdoppeln konnte.
Cushing war hocherfreut, daß er auch die zweite Wahl gewinnen konnte, obwohl er von der NFL der Einnahme von Steroiden überführt und für die ersten vier Spiele der nächsten Saison gesperrt wurde.
Das beweist, was viele schon länger fordern: „Macht endlich Schluß mit der Hexenjagd auf Dopingsünder. Jeder ist für seinen Körper selbst verantwortlich und kann schlucken, was er will auf dem Weg zu Reichtum und Ruhm.“
12. 05. 2010
Schmerzmittel bereiten den Saints Kopfschmerzen
Der ehemalige Sicherheitschef der Saints sagte, daß er den Club vor sich selber schützen wollte. Geoff Santini war seit 2000 Sicherheitschef des Teams und davor FBI Agent.
Deshalb habe er nicht die Augen vor den Schmerzmitteldiebstählen verschließen können, die die Saints begingen. Als ehemaliger Bundesagent war er verpflichtet, das Verbrechen zu melden.
Mickey Loomis, der General Manager der Saints, habe ihn persönlich gebeten, bei den Vertuschungen mitzumachen. Santini hat versucht, Loomis davon abzuhalten, ein Verbrechen zu begehen, aber der ließ sich nicht überzeugen.
In der 13-seitigen Anklageschrift gegen die Saints wird der Name Loomis 50 mal genannt.
Auch Assistenztrainer Joe Vitt und Head Coach Sean Payton (Bild) werden genannt an dem Diebstahl von 130 Pillen des verschreibungspflichtigen Mittels Vicodin beteiligt gewesen zu sein.
Laut Santini existiert ein Überwachungsvideo auf dem man sieht, wie Vitt die Pillen aus dem Arzneimittelschrank nimmt.
Der Club soll alles getan haben, um Payton aus der Sache herauszuhalten und einen Sündenbock zu kreieren. So bildeten sie die Legende, daß Vitt die Pillen für seinen eigenen Bedarf gestohlen haben soll, doch Santini will beweisen, daß auch der Head Coach in der Sache steckt.
Tom Benson, der Besitzer des Teams, hatte nach Santinis Aussage keine Ahnung von den Diebstählen.
Kurzberichte
Es soll tatsächlich Teams geben die Interesse an JaMarcus Russell bekundet haben.
Teams, Plural!
Eines dieser Teams sollen die Bengals sein.
Leute aus dem Umfeld des schlechtesten Quarterbacks aller Zeiten hoffen, daß die Entlassung durch die Raiders ein Weckruf für Russell war. Sie haben die Hoffnung, daß er in einem neuen Team hart arbeiten wird um zu beweisen, daß er es in der NFL doch schaffen kann.
DeMaurice Smith hat sich zum Fall Brian Cushing geäußert.
Smith, Vorsitzender der Spielergewerkschaft, sagte der Presse, daß die Einnahme von leistungssteigernden Mitteln Betrug sei, Betrug am Sport, an den Fans und an sich selber.
Die Spieler, die in seiner Gewerkschaft zusammengeschlossen sind, wollen einen sauberen Sport. Deshalb würde er in Sachen Drogenmißbrauch eng mit der Liga zusammenarbeiten.
Patriots Wide Receiver Wes Welker macht seinen Fans nicht gerade Hoffnungen.
Welker zog sich in einem unbedeutenden Spiel in Woche 17, in dem Starter eigentlich geschont werden, einen Bänderriss im linken Knie zu.
Ob er ab der ersten Woche der nächsten Saison schon dabei sein kann, wisse er noch nicht. Die Erfolge in der Reha seien nicht besonders positiv.
10. 05. 2010
Kurzberichte
Ganz ruhig nahm Sean Payton (Bild) die Fragen der Reporter nach den angeblichen Arzneimitteldiebstählen der Saints entgegen. Er begrüße das Interesse an dieser Angelegenheit, sagte er.
Doch Antworten auf die Fragen gab der Head Coach der Saints nicht. Zu einem schwebenden Verfahren wolle er sich nicht äußern.
Mit der Zeit werde sich die Wahrheit in der Sache herausstellen, so lange müsse man halt warten.
Der Club versucht sich auf den Football zu konzentrieren und den ersten Super Bowl Sieg in seiner Geschichte zu genießen.
Da kam die Anzeige ihres ehemaligen Sicherheitsberaters zu einer Unzeit. Der behauptet, die Saints hätten im großen Stil schmerzstillende Mittel gestohlen.
Die Sache liegt vor Gericht und wird demnächst behandelt.
Brian Cushing hat Widerspruch gegen seine Suspendierung eingelegt.
Der defensive Rookie des Jahres 2009 war von der NFL positiv auf verbotene Substanzen getestet worden.
Egal, wie der Widerspruch ausfällt, bedauert der Linebacker, was für ein Licht die Suspendierung auf die Texans wirft.
Schon vor der Draft gab es viele Gerüchte darum, daß Cushing auf dem College Steroide genommen habe. Die Houston Texas ließen sich davon nicht beirren und beriefen ihn an 15. Stelle in der Draft ein. Bei ihren Vorbereitungen zur Draft hätten sie keine Auffälligkeiten bei Cushing festgestellt.
Schon als Spieler bei USC wäre er getestet worden und das mehrmals und immer negativ.
Deshalb versteht er nicht, wie der Test der NFL auf einmal positiv ausfallen konnte und geht dagegen an.
09. 05. 2010
Kurzberichte
Ein riesiger Markt liegt dort und die NFL will ihn erobern. Es geht um den Markt hinter der großen Mauer, den Chinesischen Markt.
Ein Mann könnte helfen, die Milliarden, die dort liegen, einzusammeln, Ed Wang (Bild).
Wang ist der erste Chinese, der über die Draft in die NFL kam. Die Buffalo Bills holten den Offensive Tackle in der fünften Runde ins Team.
Mit 1,83 Metern und 136 Kg ist er ein Riese unter den Chinesen.
Die Erklärung dazu findet man bei seinen Eltern. Beide waren Chinesische Olympiateilnehmer. Der Vater ist 1,80 Meter groß und war Hochspringer, die Mutter war Hürdenläuferin.
Natürlich sollte man Wang, was den Gebrauch verbotener Aufbaumittel angeht, besonders in Auge haben, aber zunächst muss er den Sprung in den ständigen Kader ja erst mal schaffen.
Da zeigen sich die Trainer der Bills allerdings sehr optimistisch. Sie loben ihren Chinesen über alle Maßen.
Was die mediale Aufmerksamkeit angeht, so zeigt sich China an seinem Footballspieler schon sehr interessiert. Seit er einberufen wurde sind 300 Artikel über ihn erschienen.
Es geht, wie gesagt, um einen riesigen Markt. 28,3 Millionen Chinesen sahen den letzten Super Bowl und auch die Saisonspiele werden regelmäßig übertragen.
Da wäre ein Lokaler Held eine sichere Bank.
08. 05. 2010
Kurzberichte
Lawrence Taylor (Bild) hat einen Werbevertrag verloren.
Der Hall of Fame Linebacker steht unter dem Verdacht, eine 16-jährige Nutte vergewaltigt zu haben.
Die Untersuchungen laufen noch, aber für die Firma Nutrisystem, für deren Schlankheitspräparate Taylor wirbt, war schon der Verdacht genug. Sie kündigte ihren Werbevertrag mit Taylor.
Der erklärte sich bei einer ersten Anhörung vor Gericht für Unschuldig. Die Frau habe ihm gesagt, daß sie 19 Jahre alt sei, und sie habe von ihm für ihre Liebesdienste $300 erhalten.
Für Kevin Thomas ist die erste Saison bereits beendet.
Die Colts nahmen den Cornerback in der dritten Runde der Draft auf. Beim Training am letzten Sonntag, das unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfand, verletzte er sich am Knie.
Die Colts gaben zwar keine Details bekannt, sagten aber, daß er operiert werden müsse, und die Saison für ihn bereits beendet sei.
Die Secondary der Colts ist schon seit Jahren verletzungsgeplagt und Thomas fügt sich sofort passend ein.
Jetzt weiß man auch, wie es Brian Cushing geschafft hat, der beste defensive Rookie der letzten Saison zu werden.
Bereit vor der Draft gab es den Verdacht, daß Cushing verbotene Aufbaupräparate eingenommen hat. Diesen aber wies er weit von sich.
Der letzte Test der NFL brachte die Gewissheit, daß er sich gedopt hat.
Der Linebacker der Texans wird deshalb für die ersten vier Spiele der nächsten Saison gesperrt.
Am Trainingslager und den Vorbereitungsspielen darf er teilnehmen.
07. 05. 2010
Kurzberichte
Endlich!
Die Raiders haben JaMarcus Russell (Bild) gefeuert!
Der teuerste Draftflop aller Zeiten wurde am Donnerstag vor die Tür gesetzt. Vor drei Jahren war der Quarterback die erste Wahl in der Draft und wurde von den Raiders einberufen. Als erstes erklärte Russells Vater, der die Verhandlungen für seinen Sohn führte, daß die Raiders ihre Gehaltsvorstellungen ordentlich nach oben korrigieren müssten, ansonsten würde sein Sohn keinen Finger rühren.
Der Disput zog sich bis in die Saison hinein und erst in der 13. Woche kam Mr. Russell zu seinem ersten Einsatz.
Aber selbst dann rührte er kaum einen Finger. Arbeiten war für Russell etwas nicht hinnehmbares und mehr als das nötige Pflichttraining war nie aus ihm herauszuholen. Beim theoretischen Training fiel der Herr auch gerne mal in tiefen Schlummer.
Jetzt endlich zog der Verein die Notbremse, bevor noch ein Bonus von $9 Millionen in diesem Nichts verschwindet.
Darben muss Russell nicht, denn die Raiders haben ihm bisher bereits $39 Millionen auf das Konto geschaufelt. Selbst mit Banküblichen Zinsen sollte man damit halbwegs über die Runden kommen.
Lawrence Taylor ist angeklagt, eine 16-jährige Nutte vergewaltigt zu haben.
Der originale LT war der Maßstab auf der Linebacker Position, als er für die New York Giants spielte und sich seinen Platz in der Hall of Fame erkämpfte.
Mehrere andere Männer wurden im Zuge der Untersuchung gegen Taylor festgenommen.
Taylor, der in Handschellen vor dem Haftrichter erschien, kam gegen eine Kaution von $75.000 wieder frei.
Pacman Jones hat ein neues Team, die Bengals.
Seit 2008 hat der Cornerback kein Spiel in der NFL mehr absolviert.
Bereits 2007 spielte er kein Spiel, weil er die gesamte Saison suspendiert war. Auch 2008 war er für sechs Wochen suspendiert.
Der kriminelle Jones hat nun mit den Bengals einen neuen Arbeitgeber gefunden, der eigentlich keine kriminellen Spieler mehr einstellen wollte.
Ravens Safety Ed Reed möchte noch weiter für das Team spielen.
Reed musste an der Hüfte operiert werden und bezeichnet im Januar seine Chancen für eine Fortsetzung seiner Karriere als 50-50.
Doch jetzt fühlt der 31-jährige sich so gut, daß er auf jeden Fall weitermachen möchte.
Die 10 fürchterlichsten Draftflops
Seit 75 Jahren werden die Spieler der NFL über die Draft in die Teams einberufen. Da wurde es Zeit für ein Fazit.
Die NFL ließ einen ihrer Experten eine Liste der fürchterlichsten Irrtümer erstellen.
Angeführt wird Wyches Liste verdientermaßen von dem erst kürzlich gefeuerten JaMarcus Russel.
PLATZ NUMMER 1 - JaMarcus Russell - Quarterback - LSU
$39 Millionen steckten die Raiders in diesen Versager, die erste Wahl in der Draft von 2007.
Das ist eine Menge Geld für einen Spieler, der sich nie ernsthaft für seinen Sport interessiert hat.
Am 6.5. 2010 endlich sahen auch die Raiders ein, daß aus ihm nie etwas werden wird und feuerten ihn.
PLATZ NUMMER 2 - Ryan Leaf - Quarterback - Washington State
Leaf wurde an zweiter Stelle in der Draft von 1998 von den Chargers einberufen, einen Platz hinter Peyton Manning. Die Colts hatten noch überlegt, ob sie nicht Leaf anstatt Manning nehmen sollten.
Felix Indianapolis.
San Diego bekam einen Spieler, dem es an Reife und Arbeitseifer fehlte, der aber dafür miese Laune ohne Ende an den Tag legte.
Gäbe es Russel nicht, wäre Leaf eine verdiente Nummer 1. Aber da Leaf von den Chargers nur $11 Millionen erhielt und er erst an zweiter Stelle in der Draft sein Team fand, bleibt ihm auch hier nur Platz 2.
Heute verdient Leaf sein Geld mit Drogenhandel. Dafür kassierte er erst kürzlich eine 10-jährige Bewährungsstrafe.
PLATZ NUMMER 3 - Tim Couch - Kentucky
Couch war die Nr. 1 in der Draft von 1999. Er sollte der Leistungsträger der gerade wiedergeborenen Browns werden.
Hinter einer schlechten O-Line kassierte er aber viele Verletzungen und es fehlte ihm auch das letzte Etwas für einen NFL Quarterback.
Heute kommentiert er Spiele für das Radio der Kentucky Wildcats.
Platz 4 - Akili Smith - Quarterback - Oregon
Die Bengals nahmen in in der Draft von 1999 als dritten Spieler auf.
Er schafft es nie, die Schnelligkeit und die Komplexität des NFL Levels zu erreichen. In 17 Spielen, verteilt über vier Jahre in der NFL, warf er fünf Touchdownpässe.
Heute ist er Assistenztrainer eines Collegeteams in Kalifornien.
Platz 5 - Heath Shuler - Quarterback - Tennessee
Die Redskins beriefen ihn an dritter Stelle in der Draft von 1994 ein.
Shuler kam aber mit dem Druck nicht klar, für das Team der amerikanischen Hauptstadt zu spielen und erwies sich zudem als schlechter Passer.
Washington aber blieb er treu. Heute sitzt er für North Carolina im US Repräsentantenhaus.
Platz 6 - Tony Mandarich - Offensive Tackle - Michigan State
Der erste Nicht- Quarterback.
Als ungeheures Kraftpaket hatten ihn viele Teams auf der Liste für die Draft von 1989. Die Packers waren an zweiter Stelle dran und griffen zu.
Sie bekamen eine Niete, die es nicht annähernd auf NFL Niveau schaffte.
Heute besitzt er ein Fotostudio in Arizona.
In einem Buch, das er kürzlich veröffentlichte, gab er zu, daß er im College Steroide genommen habe. Diese Enthüllung lüftete ein offenes Geheimnis.
Platz 7 - Blair Thomas - Running Back - Penn State
Die Jets beriefen ihn an zweiter Stelle in der Draft von 1990 ein.
In vier Jahren für New York lief er nur für 2.000 Yards und fünf Touchdowns.
Heute ist er Mitbesitzer einer KoKoMos genannten Sportsbars - Kette.
Platz 8 - Lawrence Phillips - Running Back - Nebraska
Nicht nur, daß die Rams an sechster Stelle der Draft von 1996 einen schlechten Spieler einberiefen, sie bekamen auch einen Mann mit schlechtem Benehmen.
Wären damals schon die strengen Benimmregeln der NFL in Kraft gewesen wäre Phillips Nicht Für Lange in der Liga gewesen.
Aber auch so wurde er nach nur 25 Spielen gefeuert.
Heute sitzt er eine 31-jährige Haftstrafe ab. Im letzten Dezember schlug er seine Freundin zusammen und raste mit seinem Auto in eine Gruppe von drei Jugendlichen.
Platz 9 - Charles Rogers - Wide Receiver - Michigan State
2003 von den Lions als dritter Spieler einberufen war er deren Hoffnungsträger.
Er erwies sich als Flop, der in seinen 14 Spielen für Detroit nur 36 Pässe fing.
Heute sitzt er immer mal wieder wegen Drogen- und Alkoholmißbrauchs im Knast. Den Lions schuldet er noch $9,1 Millionen, die er ihnen zurückzahlen muss, weil er gegen seine vertraglichen Verpflichtungen verstoßen hat.
Platz 10 - Bruce Pickens - Cornerback - Nebraska
1991 fielen die Falcons auf ihn herein und beriefen ihn an dritter Stelle der Draft ein.
In zweieinhalb Saisons startete er nur vier mal und fing zwei Pässe ab.
Was er heute macht, ist nicht bekannt.
Das waren also die größten Draftflops.
Bei dem ein oder anderen würde jeder von uns eine andere Wertung vornehmen, aber das kann ja im Forum diskutiert werden.
06. 05. 2010
Kurzberichte
Ein unbedeutender Spieler eines unbedeutenden Colleges hat es in die Ränge der Spitzenverdiener der NFL gebracht.
2006 wurde Jahri Evans (Bild) erst in der vierten Runde einberufen, nachdem er seinen Collegefootball in der Division II spielte.
Am Mittwoch machten die Saints ihn zum bestbezahlten Guard der Liga. Für die nächsten sieben Jahre soll er $57 Millionen erhalten.
Ein großes Amerikanisches Sportmagazin stellt haarsträubende Vermutungen über Ben Roethlisberger auf. So sollen die vielen Kopfverletzungen, die er auf dem Spielfeld erlitt, und, oder die schwere Kopfverletzung, die er sich bei einem Motorradunfall zuzog, an seinem schlechten Benehmen Schuld sein.
Ein Neurologe, den das Magazin dazu befragte, bestätigte die Vermutungen. Nach seiner Ansicht könnte der Frontallappen des Quarterbacks so schlimm verletzt sein, daß Roethlisberger die Konsequenzen seines Handelns nicht korrekt einzuschätzen weiß.
Therapeuten, die Big Ben jetzt auf Weisung der Liga konsultieren muss, sollen nun einschätzen, ob sein schlechtes Benehmen medizinische Gründe hat, oder ob der Typ sich einfach nur schlecht benimmt.
Für den Enkel von Steelers Besitzer Art Rooney ist alles klar. Tom Rooney ist ein Kongressmitglied für die Republikaner in Florida. Auf die Frage eines Reporters, ob er die Steelers möge, antwortete er: „Es sind die Steelers, da hab ich keine Wahl. Aber... unser Quarterback ist ein Idiot.“
Die Vikings wollen aus ihrem alten Metrodome raus in ein neues Stadion.
Dieses soll $791 Millionen kosten. Die verantwortlichen Ratsmitglieder lehnten den Neubau ab.
Der Mietvertrag der Vikings für den Metrodome läuft nach der Saison 2011 aus. Bis dahin muss eine Lösung her, sonst könnte das Team abwandern.
05. 05. 2010
Kurzberichte
Die Knieverletzung von Steelers Safety Troy Polamalu (Bild) war karrieregefährdend.
Hätte Polamalu die Schmerzen ignoriert, die von einem gerissenen Band herrührten, wäre die Saison 2009 vielleicht seine letzte gewesen.
Der Safety verletzte sich bereits im ersten Spiel und verpasste die nächsten vier Spiele. Danach kam er für vier Spiele zurück, bevor er die Saison beendete.
Nachdem er seine Rehabilitierungsmaßnahmen abgeschlossen hatte, erschien er am letzten Wochenende im Minicamp der Steelers, um mit seinen Kollegen zu trainieren.
Momentan fühle er sich gut, sagte er der Presse, aber was wird, wenn das Tackletraining anfängt, könne er noch nicht sagen.
Mike Singletary, einst Linebacker der Bears, heute Head Coach der 49ers, versteht noch eine Menge von Defense. Unter seiner Führung wurde Patrick Willis zu einem der besten Linebacker der Liga.
Das brachte ihm eine Vertragsverlängerung und eine Riesengage.
Willis unterschrieb bis zum Ende der Saison 2016 in San Francisco und wird dafür $50 Millionen kassieren.
Pete Carroll hat sich festgelegt. Für den neuen Head Coach der Seahawks bleibt Matt Hasselbeck Quarterback Nr. 1.
Charlie Whitehurst, den die Seahawks von den Chargers abwarben, wird also weiter auf seinen ersten Pass in einem regulären Saisonspiel warten müssen.
Aber bei der Verletzungsanfälligkeit des 34-jährigen Hasselbeck, wird er wohl nicht lange warten müssen.
Um Brady Quinn ranken sich Gerüchte. Gerade erst wechselte er von Cleveland nach Denver, schon soll er wieder abgegeben werden.
Angeblich haben die Jaguars angefragt, ob sie Quinn verpflichten können.
Quinn ist die Nr. 2 hinter Kyle Orton und vor Tim Tebow.
Jacksonville möchte ihn wohl vornehmlich, um Druck auf David Gerrard auszuüben, dessen Leistungen sehr zu wünschen übriglassen. Mit einem Quarterback im Nacken, der sofort Starten kann, könnte man ihn etwas beflügeln.
Steven Jackson wurde Anfang April am Rücken operiert. Der Running Back der Rams verletzte sich am 22. November im Spiel gegen die Cardinals und verpasste danach ein Spiel.
Die Hoffnung, Ruhe und Schonung würden den Rücken auskurieren, erwies sich als falsch.
Weitere Untersuchungen ergaben ein abgesplittertes Stück der Bandscheibe, das operativ entfernt werden musste.
Der Eingriff war minimal und Jackson ist zum Beginn des Trainingscamps voll einsatzbereit.
04. 05. 2010
Kurzberichte
Darren Sharper (Bild) bleibt ein Saint.
Der Safety versuchte nach seiner fabelhaften Saison letztes Jahr, ein neues Team zu finden. Das ging schief, keiner wollte Sharper.
So wies er seinen Agenten an, ihn wieder bei den Saints unterzubringen. Die sagten nicht nein und Sharper landete wieder in New Orleans.
Das Wochenende verbrachte Ben Roethlisberger in einer Klinik. Die NFL hatte ihm das auferlegt, weil er an seinem Benehmen arbeiten soll.
Auch nach dem Klinikaufenthalt muss Big Ben weiterhin einen Therapeuten aufsuchen, so will es Roger Goodell.
Die Steelers hoffen derweil, daß ihr Quarterback vielleicht an den Vorbereitungen zur Saison teilnehmen darf. Die Suspendierung beinhaltet nämlich nicht nur eine Sperre für die ersten sechs Saisonspiele, sondern auch die Teilnahme am Training.
Land unter heißt es in Tennessee. Das Spielfeld des LP Fields wurde durch anhaltende Regenfälle überflutet.
Der Bundesstaat erlebt eine der größten Flutkatastrophen überhaupt.
Angestellte des Teams brachten die wertvollen Trainingsgeräte in Sicherheit und versuchen die Räume des Trainingszentrums mit Sandsäcken abzusichern.
03. 05. 2010
Kurzberichte
Dallas Head Coach Wade Phillips war begeistert vom ersten Training mit seinem neuen Wide Receiver Dez Bryant (Bild).
Er sagte, daß er viel Potential in dem Rookie gesehen habe. Natürlich musste Phillips das ein oder andere Mal eine Korrektur vornehmen, aber bei welchem Frischling muss man das nicht?
Eine Schrecksekunde gab es, als Bryant sich kurz vor Trainingsende den Knöchel verdrehte. Doch die Ärzte gaben Entwarnung und sagten, daß es nichts schlimmes sei.
Sorgen um seinen Job bei den Cowboys macht sich Patrick Crayton. Er rechnet damit, daß er als Wide Receiver entbehrlich wird und wies seinen Agenten an, sich nach einem neuen Arbeitgeber für ihn umzusehen.
Geoffry Santini, ein ehemaliger Sicherheitsberater der Saints, beschuldigt leitende Angestellte des Clubs, schmerzstillende Mittel gestohlen zu haben.
Santini war vor seinem Job bei den Saints 31 Jahre beim FBI. Seinen Job bei dem NFL Club kündigte er, weil er nicht an einer Vertuschung der Diebstähle teilhaben wollte.
Die Saints reagierten empört auf die Vorwürfe Santinis und erheben ihrerseits den Vorwurf, daß er den Club erpressen wollte.
Der Sprecher der Saints sagte der Presse, daß Santini mit seinen unbewiesenen Vorwürfen an die Öffentlichkeit gehen wollte, wenn die Saints ihm nicht eine exorbitant hohe Summe zahlen würden.
Jetzt läge es an den Gerichten, herauszufinden, wer nicht die Wahrheit sagt.
02. 05. 2010
Kurzberichte
Brett Favre (Bild) muss am linken Knöchel operiert werden.
Schmerzen hat der Quarterback schon lange, aber so richtig schlimm wurde es im NFC Championship Spiel gegen die Saints.
Selten zuvor in seiner langen Karriere war Favre dermaßen über den Platz geprügelt worden. Dennoch, so schreibt er es auf seiner Internetseite, habe er in seinem Leben schon schlimmere Schmerzen gehabt. Bemerkenswert ist allerdings, daß der Knöchel heute noch geschwollen ist, Monate nach Favres letztem Spiel.
Eine kleine Operation soll helfen, die Schwellung und den Schmerz am Knöchel zu lindern.
Favre macht es aber nicht von der Operation und deren Erfolg abhängig, ob er noch mal zu den Vikings zurückkommt. Er habe sich bereits an den Schmerz gewöhnt, der ihn fast die gesamte letzte Saison begleitete. Deshalb könne er damit auch noch eine Saison spielen, falls die Operation keine Linderung bringt.
Ungläubiges Staunen bei den Raiders. JaMarcus Russell erschien im Trainingslager und wollte arbeiten.
Das hat man so von dem schlechtesten Quarterback aller Zeiten noch nicht gehört.
Der Presse sagte er, daß er sich den Arsch aufreißen wolle, um als Starter in die nächste Saison zu gehen. Auf die Frage eines Reporters, ob er denn überhaupt noch ein Raider wäre, wenn die Saison beginnt, antwortete Russel: „Ich komme solange zur Arbeit, bis sie mir sagen, daß ich nicht mehr kommen soll.“
Für die nächste Saison müsste Oakland seinem Quarterback $9 Millionen zahlen, egal ob er startet oder nur Ersatzmann ist. Ein bißchen viel Geld für einen Totalversager.
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