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1999 - Das Ende eines Jahrtausends
Die Saison 1998 hatte man, zumindest aus deutscher Sicht, hervorragend abschliessen können. Ein rein deutsches Finale in Frankfurt zwischen der Galaxy und Rhein Fire (mit dem besseren Ende für die Rheinischen) war der Glanzpunkt einer Saison mit Höhen und Tiefen. Ein besondere Tiefpunkt in der Geschichte der WLAF/NFLEurope stellte sicherlich das Team der London/England Monarchs dar, deren Zuspruch immer geringer wurde. Auch die "Wanderschaft" des Teams zwecks Verbreitung war ein Flop und daher entschied die Ligaleitung (und die NFL) das Team gänzlich aus der Liga zu verbannen. Den frei gewordenen Platz bekam ein neues deutsches Team (Berlin Thunder) zugesprochen. Man hoffte natürlich an die Erfolge der beständigen Galaxy und wachsenden Fire Beliebtheit anzuknüpfen. Mit Michael Lang gab man den General Manager Posten einem über Jahre erfahrenen TV-Kommentator, der beim DSF auch den Spitznamen "Mr. Football" inne hatte. In Frankfurt ging man derweil auch neue Wege, die Gegner wurden mit einem doppelköpfigen Monster konfrontiert. Jake Delhomme und Pat Barnes teilten sich den Quarterback Posten Quarterweise - ein Novum in der Liga.
1. Spieltag:
Sa. 17. 4.1999 Frankfurt Galaxy - Berlin Thunder 21:20
30.127 Zuschauer kamen zum Saisonstart im Waldstadion. Die Niederlage im World Bowl im deutschen Derby gegen Rhein Fire knapp 9 Monate zuvor war verkraftete und man war gespannt auf die neue Saison die man mindestens ebenso erfolgreich begehen wollte.
Gleich am ersten Spieltag hatten die Spielplangestalter das neue "kleine" deutsche Derby an den Main verlegt und Berlin Thunder kam erstmalig als Gast. Man wollte von Frankfurter Seite den Gast nicht gleich verprellen aber gleichzeitig auch keine großzügigen Geschenke verteilen, daher war es Kicker Ralf Kleinmann vorbehalten den Eröffnungsdrive nach 14 Spielzügen mit einem 18 Yard Field Goal erfolgreich abzuschließen und die Galaxy mit 3:0 in Führung zu bringen. Thunder Quarterback Andre Ware allerdings war nicht so höflich und nutzte knallhart die sich bietende Gelegenheit den Ball über sechs Yard in die Endzone der Frankfurter zu tragen. Den folgenden Extrapunktversuch verwandelte der National Kicker Axel Kruse, mit dem das Team aus der Bundeshauptstadt Parallelen zum Team von Rhein Fire aufwies. Auch Axel Kruse kam, wie Manfred Burgsmüller, von den Rundballtretern, wobei er mehr oder minder erfolgreich bei der Hertha unter Vertrag gestanden hatte und auch Axel Kruse sollte mit seiner lokalen Bekanntheit dafür Sorge tragen, daß Fachunkundiges Publikum aufmerksam werden sollte. Für die "langen" Field Goals hatte Thunder Kicker David Aker unter Vertrag genommen und der zeigte im zweiten Quarter mit einem 43 Yard Field Goal was in ihm steckte und Berlin 10:3 in Führung brachte. Nun war es mit der Frankfurter Gastfreundschaft vorbei und Quarterback Pat Barnes kombinierte mit Wide Receiver Andy McCullough über 23 Yard zu einem Touchdown, der inklusive verwandeltem Extrapunktversuch das Unentschieden bedeutete. Während die National Kicker von Rhein Fire (Manfred Burgsmüller) und Berlin Thunder (Axel Kruse) in vielem gleich waren oder zumindest Ähnlichkeiten aufwiesen war der National Kicker der Galaxy, Ralf Kleinmann ein ganz anderer Typ. Er kam aus der (deutschen) Football Szene und sein Können schien den Trainern ausreichend auf einen weiteren Kicker für das Team zu verzichten. Mit einem 52 Yard Field Goal für vier Punkte rechtfertigte er das in ihn gesetzte Vertrauen und brachte die Galaxy zur Pause mit 14:10 in Führung.
Sa. 17. 4.1999 Barcelona Dragons - Amsterdam Admirals 28:16
Auch mal wieder fünfstellige Besucherzahlen in Barcelona, zur Saisoneröffnung gegen die Admirals kamen 14.624 Zuschauer. Anfänglich tat sich erst einmal recht wenig auf der Punktetafel und ein 23 Field Goal von Admirals Kicker Silvio Diliberto im zweiten Quarter war die einzige Ausbeute vor der Pause, in der es anscheinend Sangria als Pausentee gab. Barcelonas Scott Dragos fing einen 14 Yard Pass von Quarterback Todd Bouman zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt) und Linebacker Mike Maslowski trug einen seiner drei Interceptions über 30 Yards zurück in die Endzone der Admirals (Extrapunkt verwandelt), so daß die Dragons zu Beginn des vierten Quarters mit 14:3 in Führung lagen. Nun waren auch die Admirals wieder in Spiellaune und Quarterback Dan Gonzalez kombinierte mit Todd Doxzon über 75 Yard für einen Touchdown um den Abstand zu verkleinern. Doch das Dragons Duo Todd Boumann und Scott Dragos schlug ein weiteres Mal zu, diesmal über 10 Yard (Extrapunkt verwandelt) und als dann auch noch Running Back Lawrence Phillips einen 53 Yard Touchdown Run hinlegte war der Sieg der Dragons besiegelte Sache. Die 29 Yard Touchdown Pass Kombination von Admirals Quarterback Dan Gonzalez und Frank Temming (2-Point-Conversion nicht verwandelt) war dann nur noch Ergebniskorrektur zum 28:16 Sieg der Dragons.
So. 18. 4.1999 Scottish Claymores - Rhein Fire 21:20
Die Insel und der American Football - eine düstere Zukunft zog auf. Waren das noch Zeiten als zum ersten World Bowl über 61.108 Zuschauer ins Wembley Stadion kamen, aber die waren vorbei und das Team Monarchs gehörte seit dieser Saison der Geschichte an. Das andere Team, die Scottish Claymores, waren nun auf dem besten Wege den Monarchs in Puncto Zuschauerdesinteresse nachzueifern. Lediglich 9.086 Fans fanden den Weg ins Murrayfield und das obwohl der amtierende World Bowl Titelträger, Rhein Fire, zu Gast war. Direkt der erste Drive endete mit einem 2 Yard Touchdown Lauf von Fire Running Back Kenny Bynum (Extrapunkt verwandelt) und man ward ob des weiteren Spielgeschehens gespannt, aber es tat sich nicht viel. Erst nach der Pause, Mitte des dritten Quarters, ging es wieder so richtig los, Claymores Linebacker Matt Finks eroberte einen Fumble und trug diesen für einen Touchdown über 13 Yard in die Endzone von Fire (Extrapunkt verwandelt). Das Team vom Rhein zeigte sich aber keineswegs beeindruckt und Quarterback Mike Cherry bediente Receiver Kez McCorvey mit einem 19 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt) und zur erneuten Führung. Zu Beginn des letzten Viertels legte Mike Cherry dann noch einen drauf und bediente Dialleo Burks mit einem kurzen Pass, den dieser über 76 Yard in die Endzone der "Bravehearts" trug (Extrapunkt nicht verwandelt) um die Führung auf beruhigende 20:7 auszubauen. Claymores Quarterback Dameyune Craig zeigte dann allerdings was es bedeutet Spielzeit erfolgreich von der Uhr zu nehmen. Einen langen Drive beendete er mit einem 29 Yard Touchdown Pass auf Yo Murphy (Extrapunkt verwandelt). Kurz darauf waren die Highlander schon wieder im Ballbesitz und Craig führte das Team wieder in einem langen Drive über das Feld. Mit knapp eineinhalb Minuten Restspielzeit nahm Dameyune Craig dann die Verantwortung gänzlich in seine Hand und verwandelte einen schwierigen vierten Versuch mit einem 6 Yard Lauf in die Fire Endzone zum Touchdown. Da der Extrapunkt verwandelt wurde lagen die Schotten nun mit 21:20 in Führung und konnte diese bis zum Abpfiff verteidigen.
2. Spieltag:
Sa. 24. 4.1999 Amsterdam Admirals - Frankfurt Galaxy 17:13
14.568 Zuschauer fanden zum ersten Heimspiel in der Amsterdam ArenA ein, als die Admirals die Frankfurt Galaxy begrüßte. Das durch starke Defense Teams bestimmte Spiel sah im ersten Quarter Frankfurt vorne nachdem Kicker Ralf Kleinmann ein 32 Yard Field Goal erzielt hatte aber im zweiten Quarter glich Silvio Diliberto mit einem erfolgreichen 25 Yard Field Goal aus und man ging unentschieden in die Halbzeit. Galaxy Quarterback Pat Barnes passte nach der Stärkung (und sicherlich ein paar mahnenden Worten des Trainers) über 1 Yard auf Shawn Scales zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt), aber Amsterdams Joe Aska erlief, ebenfalls über 1 Yard, einen Touchdown für die Admirals um das Spiel gleich zu halten. Ein 35 Yard Field Goal vom Ralf Kleinmann ließ dann doch noch die Frankfurter als führendes Team in den letzten Spielabschnitt gehen. Dort beherrschte allerdings Admirals Running Back David Thompson das Spiel und legte mit fulminanten Läufen über 16 und 26 Yard den Grundstein für einen 4 Yard Lauf in die Galaxy Endzone zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt) und zum 17:13 Sieg für Amsterdam.
Sa. 24. 4.1999 Berlin Thunder - Scottish Claymores 14:48
Die Heimpremiere von Berlin Thunder stand an und endete mit Enttäuschungen auf der ganzen Linie. Verwöhnt durch die Zuschauerzahlen der anderen beiden deutschen Teams war es mehr als ernüchternd gerade einmal 9.817 Karten verkauft zu haben. Erschwert wurde die Situation durch einen Gegner, der das Team regelrecht an die Wand spielte. Die Scottish Claymores nutzten die Gunst der Stunde dem neuen Team eine Lektion zu erteilen und die NFLE Geschichtsbücher umzuschreiben. Bereits der erste Drive der Bravehearts wurde sensationell abgeschlossen, Running Back Jesse Haynes fing einen Pass von Dameyune Craig und 86 Yard später befand er sich ohne großartige Gegenwehr in der Berliner Endzone um eine Touchdown (Extrapunkt verwandelt) zu feiern. Den nächsten Drive der Claymores schloß dann ebenfalls Jesse Haynes erfolgreich ab, diesmal mit einem Lauf über 6 Yard (Extrapunkt verwandelt). Berlins Quarterback Andre Ware gelang es zwar einen Pass auf Anthony Rodgers zu werfen, den dieser zu einem 6 Yard Touchdown verwandelte, aber mehr war im ersten Spielabschnitt für die Männer von der Spree einfach nicht drin. Das zweite Quarter wurde dann richtig peinlich Thunder gelang nichts und Claymores Quarterback Dameyune Craig spielte sich in einen regelrechten Rausch. Zuerst bediente er Shon Bell über 21 Yard, dann traf er Yo Murphy aus 13 Yard und schließlich nochmals Shon Bell ebenfalls aus 13 Yard mit Pässen die erfolgreich mit Touchdowns abgeschlossen wurden (alle drei Extrapunkte verwandelt). Dies bedeutete nicht nur 21:0 Punkte alleine im zweiten Quarter sondern auch 35 Punkte in der ersten Halbzeit was bisher in der Geschichte der Liga noch nicht vorgekommen war. Nach der Pause ließ man es dann etwas ruhiger angehen und Kicker Rob Hart baute mit einem 31 Yard Field Goal die Führung mäßig aus. Thunder Quarterback Andre Ware brachte das Heimpublikum dann nochmals zum toben als er Tight End Marcus Hinton mit einem 15 Yard Touchdown Pass bediente, aber das Spiel war bereits entschieden. Das vierte Quarter überlies man dann auch wieder ganz den Bravehearts und Rob Hart erzielte aus 21 Yard Entfernung ein Field Goal. Zu allem Überfluß war es dann die Defense der Schotten, die den letzten Glanzpunkt des Tages setzte und die Niederlage demütigend werden ließ. Corner Back Clifford Ivory trug eine Interception über 49 Yard in die Berliner Endzone (Extrapunkt verwandelt) und sicherte damit den 48:14 Sieg - den höchsten Sieg in der Claymores Vereinsgeschichte.
So. 25. 4.1999 Rhein Fire - Barcelona Dragons 10:19
Der World Bowl Champion 1998 bestritt sein erstes Heimspiel der Saison. Gegner waren die Barcelona Dragons und die Kulisse eine beachtliche Zahl von 25.281 Zuschauern. Barcelonas Quarterback Todd Boumann nutzte dieses Ambiente denn auch gleich aus sich zu profilieren und bediente Wide Receiver Brian Finneran mit einem 23 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt nicht verwandelt). Dann wollte auch Star Running Back Lawrence Phillips zeigen was er konnte und trug den Ball über 4 Yard in die Fire Endzone (Extrapunkt verwandelt), so daß die Dragons nach dem ersten Quarter mit 13:0 in Front lagen. Fire Quarterback Mike Cherry ließ im zweiten Spielabschnitt mal kurz sein Können aufblitzen und kombinierte mit Tight End Anthony McKinney über 13 Yard für einen Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Wiederrum Barcelonas Running Back Lawrence Phillips sorgte allerdings noch vor der Pause mit einem 1 Yard Lauf in des Gegners Endzone (2-Point-conversion nicht verwandelt) für eine komfortable 19:7 Führung für die Spanier. Ein 44 Yard Field Goal im dritten Quarter von Fire Kicker J. Sauve war alles was sonst noch punktetechnisch zu vermelden bleibt und somit startete der Titelverteidiger denkbar schlecht mit zwei Niederlagen in die Saison während Barcelona mit seinem Star Running Back Lawrence Phillips und diesem 19:10 Sieg ganz weit oben in der Tabelle zu finden waren.
3. Spieltag:
Sa. 1. 5.1999 Rhein Fire - Amsterdam Admirals 30:20
Rhein Fire hatte also den Saisonstart gehörig vergeigt und dann wurde innerhalb von einer Woche zweimal im Rheinstadion gespielt, so etwas mußte sich auch die Zuschauerzahlen negativ auswirken. Dramatisch wurde es allerdings nicht und mit 23.883 Zuschauern kamen lediglich 1.398 weniger als eine Woche zuvor. Die Mannschaft riß sich dem Faninteresse entsprechend am Riemen und bot eine respektable Leistung. Running Back Derrick "Showtime" Clark brachte dann auch mit einem 10 Yard Lauf die Führung (Extrapunkt verwandelt) und Quarterback Mike Cherry sorgte mit einem 18 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt) auf K. McCorvey dafür, daß Fire zum Ende des ersten Quarter 14:0 vorne lag. Im zweiten Viertel trug sich dann Manfred Burgsmüller in die Scorerliste ein nachdem er einen 22 Yard Field Goal Versuch verwandelt hatte und mit 17:0 ging es in die Kabinen. Admirals Cornerback Clyde Johnson hatte anscheinend in der Pause ein Schlüsselerlebnis, denn er pflückte mir nichts dir nichts einen Pass vom gegnerischen Quarterback aus der Luft und trug diese Interception mal eben 88 Yard weit für einen Touchdown in die Endzone von Fire. Die rheinische Antwort lautete ersteinmal Manfred Burgsmüller, er verwandelte einen 20 Yard Field Goal Versuch, aber auch Quarterback Mike Cherry erholte sich von der Interception und bediente Tight End Anthony McKinney für einen 26 Yard Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Das letzte Quarter stand dann ganz im Zeichen des holländischen Spielmachers Mike Cawley der seinen Mitspieler S. McWashington mit einem 18 Yard Touchdown Pass bediente und dann auch noch über 9 Yard selbst den Ball in die gegnerische Endzone trug, nachdem zwischenzeitlich Fire Kicker J. Sauve ein 37 Yard Field Goal erzielt hatte. Die Niederlage konnten die Admirals allerdings nicht mehr abwehren, die Zahlen sprachen gegen sie, so waren in der ersten Halbzeit insgesamt lediglich 23 Offense Yard von den Amsterdamern erzielt worden. Ganz im Gegensatz dazu standen die Zahlen von Rhein Fire: Ligarekord für erzielte Lauf Yard eines Teams in einem Spiel - 323 Yard; Ligarekord für erzielte Lauf Yard eines Spielers - 214 Yard Kenny Bynum; Ligarekord für erzielte Touchdown in der Karriere - 19 TD Derrick Clark. Da war der 30:20 Sieg für die Männer vom Rhein nur eine logische Konsequenz.
Sa. 1. 5.1999 Barcelona Dragons - Berlin Thunder 42:10
9.685 Zuschauer in einem Olympiastadion verlieren sich so sehr im Oval, daß irgendwie keine richtige Stimmung aufkommen kann und so spielten denn auch die Gäste aus Berlin gegen die heimischen Dragons. Barcelonas Running Back Lawrence Phillips fand als Erster Spaß am Spiel und erlief über 3 Yard einen Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Im zweiten Quarter spielten im Prinzip nur zwei Akteure, Thunder Kicker David Aker und Barcelonas Quarterback Todd Bouman. Im stetigen Wechsel erzielten die Beiden Punkte, Aker mit verwandelten Field Goal Versuchen aus 50, 47 und 48 Yard und Bouman mit Touchdown Läufen über 8 und 1 Yard (beide Extrapunkt verwandelt). Die Dragons führten somit zur Halbzeit 21:10. Während Berlin es vorzog sich nicht mehr aktiv am Punkten zu beteiligen war es Drachen Quarterback Todd Bowman der im dritten Quarter Marco Martos über 15 Yard, A. Johnson über 9 Yard und im vierten Quarter T. Davis über 12 Yard jeweils mit einem Touchdown Pass bediente (alle drei Extrapunkte verwandelt). Auch in diesem Spiel wurde ein neuer Ligarekord aufgestellt und zwar durch Lawrence Phillips, es war sein drittes Spiel hintereinander in dem er mehr als 100 Lauf Yard erzielen konnte und mit dieser Leistung auch maßgeblich zum 42:10 Sieg beitrug.
So. 2. 5.1999 Scottish Claymores - Frankfurt Galaxy 35:42 n.V.
Das Ungeheuer von Loch Ness sorgt meist in der journalistischen sauren Gurkenzeit im Sommer für Schlagzeilen. Ein ganz anderes Schreckgespenst sorgte mal wieder für fünfstellige Besucherzahlen im Murrayfield Stadion, das Doppelköpfige Monster der Galaxy lockte 10.169 Interessierte zum Spiel gegen die tapferen Bravehearts. Die Frankfurter Planung ging denn auch voll auf, im ersten Quarter warf Jack Delhomme einen Touchdown Pass auf T. Floyd über 13 Yard (Extrapunkt verwandelt) und im zweiten Quarter traf Pat Barnes seinen Receiver Mario Bailey aus 14 Yard Entfernung zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Aber auch die Claymores hatten einen guten Quarterback und so brachte eine 12 Yard Kombination von Dameyune Craig auf K. Drake erste Punkte auf das schottische Konto (Extrapunkt verwandelt). Der tapferste Braveheart war es denn auch, der dem doppelköpfigen Monster eine Zahn zog, J. Eloms trug eine Interception über 90 Yard in die Frankfurter Endzone (Extrapunkt verwandelt), so daß man unentschieden in die Pause ging. Schottlands Kicker Rob Hart eröffnete dann mit einem 39 Yard Field Goal das bunte Punktesammeln in der zweiten Halbzeit, aber Frankfurt schlug in Persona Shawn Scales zurück, der einen 3 Yard Pass von Jack Delhomme in der Endzone der Claymores unter Kontrolle brachte - Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Im vierten Quarter war es dann Jermaine Chaney, der mit einem 47 Yard Touchdown Lauf (Extrapunkt verwandelt) die galaktische Führung auf 11 Punkte ausbaute. Quarterback Dameyune Craig brachte mit einer 43 Yard Pass Kombination auf Yo Murphy die Schotten aber wieder ran,zumal er auch die 2-Point-Conversion verwandelte und mit Rob Harts 42 Yard Field Goal standen wieder gleichviel Punkte auf beiden Seiten der Anzeigetafel. Galaxy Quarterback Pat Barnes sorgte dann wieder für Jubelstürme auf Seiten der Galaxy als er Andy McCullough bediente und diese 39 Yard Kombination mit einem Touchdown (Extrapunkt verwandelt) abgeschlossen wurde. Was macht ein Quarterback wenn er keine Anspielstation findet? Er läuft selbst! Genau das tat auch Claymores Dameyune Craig aus 1 Yard Entfernung und sorgte mit seinem Touchdown (Extrapunkt verwandelt) dafür das der Spielstand 35:35 lautete und erst die Verlängerung eine Entscheidung herbeiführen sollte. Hier machte allerdings Frankfurts Spielmacher Pat Barnes ganz kurzen Prozess und lief direkt im ersten Spielzug aus zwei Yard Entfernung in die Claymores Endzone (Extrapunkt verwandelt). Das Breitschwert hatte tapfer gekämpft, aber das doppelköpfige Monster hatte (42:35) gesiegt.
4. Spieltag:
Sa. 8. 5.1999 Frankfurt Galaxy - Rhein Fire 13:7
Das große deutsche Derby Teil 1 im Frankfurter Waldstadion lockte 39.485 Zuschauer ins Stadionoval. Die Galaxy und Rhein Fire lockten an diesem Tage allerdings nur mit ihrem Namen und nicht mit ihren Leistungen. Während auf Fire Seite die Kicker gänzlich versagten (Burgsmüller und Suave verschossen Field Goal Versuche) schaffte es wenigstens Ralf Kleinmann im zweiten Quarter aus 21 Yard Entfernung den Ball zwischen die Vertikal Stangen zu plazieren um den Frankfurtern eine 3:0 Pausenführung zu bescheren. Der Kicker der Galaxy (Ralf Kleinmann) war es auch, der in der Zweiten Halbzeit mit einem 23 Yard Field Goal den Punktereigen eröffnete und die 6:0 Führung erzielte. So gereizt zeigten auch die Offense, daß sie was drauf hatte und Quarterback Pat Barnes bediente Wide Receiver "Super" Mario Bailey mit einem Pass, der zu einem 38 Yard Touchdown führte (Extrapunkt verwandelt). Hätte Jeff Suave seinen 52 Yard Field Goal Versuch im vierten Quarter verwandelt hätte die 28 Yard Touchdown Kombination zwischen Fire Quarterback Jim Arellanes und Kez McCorvey (Extrapunkt verwandelt) den Ausgleich und eine eventuelle Verlängerung bedeutet. So aber war das Spiel entschieden und endete mit 13:7 für die Galaxy.
Sa. 8. 5.1999 Amsterdam Admirals - Berlin Thunder 49:23
Die Amsterdam ArenA wurde von 10.210 Zuschauern bevölkert als Berlin Thunder zu Gast war. Und die Hausherren ließen von Beginn an nichts anbrennen und dominierten das Spiel. Quarterback Mike Crawley, der erstmalig für die Admirals als Starter auflief führte sich direkt gut ein als er J. Kidd mit einem 7 Yard Pass bediente den dieser zu einem Touchdown nutzte (Extrapunkt verwandelt). Nachdem Joe Aska für Amsterdam einen Fumble in der Endzone von Thunder sicherte (Extrapunkt verwandelt) wuchs der Vorsprung auf 14:0 Punkte zum Ende des ersten Quarter an. Ebenfalls 14 Punkte erzielten die Admirals im zweiten Quarter nachdem Quarterback Mike Cawley Pässe über 28 Yard auf J. Douglass und über 12 Yard auf S. Washington an den Mann brachte und in Touchdowns umgemünzt wurden (Extrapunkte verwandelt). Aber auch wenn Berlin zu diesem Zeitpunkt bereits 28:0 hinten lag, hatten sich die Spieler noch nichts ganz aufgegeben und mit einem Big Play, einem 74 Yard Pass von Andre Ware auf Anthony Rodgers (Extrapunkt nicht verwandelt), erzielten auch die (deutschen) Hauptstädter ihre ersten Punkte. Kicker D. Akers legte dann noch nach und erzielte aus 37 Yard Entfernung ein Field Goal, so daß man mit 28:9 in die Katakomben der ArenA verschwand. Joe Douglass von den Admirals setzte in der zweiten Halbzeit den ersten Glanzpunkt in dem er einen Punt über 68 Yard in die Thunder Endzone zurück trug (Extrapunkt verwandelt). Thunder Quarterback Andre Ware antwortete mit einem 1 Yard Touchdown Lauf (Extrapunkt verwandelt) bevor Amsterdams Quarterback Mike Cawley seinen vierten Touchdown Pass des Abends über 4 Yard auf C. Geason warf (Extrapunkt verwandelt). Den anschließenden Kick Off Return trug dann Berlins George Harris über 87 Yard in die Admirals Endzone zurück (Extrapunkt verwandelt). Im letzten Spielabschnitt war es lediglich Admirals Joe Aska, der mit einem 17 Yard Lauf einen Touchdown erzielte (Extrapunkt verwandelt) und die Anzeigetafel auf den Endstand 49:23 einstellte.
So. 9. 5.1999 Scottish Claymores - Barcelona Dragons 31:21
Schlappe 8.864 Zuschauer füllten die Ränge im Murrayfield als die Dragons auf die heimischen Claymores trafen und die Teams tasteten sich im ersten Quarter erst einmal vorsichtig ab. Lediglich Claymores J. Haynes erzielte mit einem 14 Yard Lauf einen Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Barcelona mußte schon tief in die Trickkiste greifen um auch Zählbares aufzuweisen, Running Back Lawrence Phillips versuchte sich als Quarterback und passte über 6 Yard auf Marco Martos zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt. Die schottische Antwort hieß wieder J. Haynes, der diesmal aus 1 Yard Entfernung die Endzone der Dragons fand (Extrapunkt). Dann zeigte auch der eigentliche Quarterback der Spanier, Todd Bouman, wofür er auf den Platz gestellt wurde und bediente Brian Finneran aus 5 Yard mit einem Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt). Claymores Quarterback Dameyune Craig sorgte dann mir einem 24 Yard Pass auf Donald Sellers, den dieser zu einem Touchdown verwandelte (Extrapunkt verwandelt), für den 14:14 Halbzeitstand. In der zweiten Halbzeit spielte das Wetter auch eine wichtige Rolle, denn der Regen machte die Bemühungen Punkte zu erzielen noch schwieriger, aber Dameyune Craig, Quarterback der Breitschwerter, zeigte mit einem 24 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt) auf Donald Sellers, daß auch im schlechten Wetter gutes Passspiel möglich ist. Dann sicherte Claymores Defensive Tackle Emile Palmer einen Fumble und ermöglichte so einen 26 Yard Field Goal Versuch, den Rob Hart dann auch verwandelte und die Schotten zum Ende des dritten Viertels mit 24:14 in Führung brachte. Im letzten Spielabschnitt legte Dameyune Craig für die Schotten nach und bediente Donald Sellers mit einem 5 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt). Der abschliessende Touchdown Pass über 6 Yard von Quarterback Todd Bouman auf Brian Finneran (Extrapunkt verwandelt) bedeutete nur noch Ergebnisskorrektur für die Drachen, die den Sieg mit 31:21 an die Breitschwerter abtreten mußten.
5. Spieltag:
Sa. 15. 5.1999 Rhein Fire - Scottish Claymores 37:6
Rhein Fire empfing die Claymores und 22.171 Zuschauer freuten sich auf ein schönes Spiel. Es wurde ein recht einseitiges Spiel in dem die Fire Defense den Ligabesten Quarterback Dameyune Craig völlig ausschaltete und die Fire Offense mit dem in dieser Saison erstmalig als Starter auflaufenden Quarterback Jim Arellanes ein regelrechtes Feuerwerk abbrannte. War es im ersten Quarter lediglich ein Touchdown Pass über 20 Yard auf J. Tucker (Extrapunkt verwandelt), den Arellanes an den Mann brachte, legte er im zweiten Quarter mächtig zu und passte über 9 Yard auf A. McKinney und über 5 Yard auf D. Burks für Touchdowns (beide Extrapunkte verwandelt). Nachdem Kicker Manfred Burgsmüller auch noch zwei Field Goal Versuche aus 24 und 18 Yard Entfernung zwischen die Vertikalstangen plazierte hieß es zu Pause 27:0 für Rhein. Der erste Spielzug für Fire in der zweiten Halbzeit war eine Pass Kombination zwischen Jim Arellanes und Kez McCorvey über 96 Yard (Teamrekord) die zu einem Touchdown führte (Extrapunkt verwandelt). Das Team vom Rhein steckte nun deutlich zurück und nur noch Kicker Manfred Burgsmüller produzierte Zählbares mit einem 27 Yard Field Goal im letzten Spielabschnitt. Den Ehrentreffer für die Claymores erzielte dann Yo Murphy mit einem 89 Yard Kickoff Return Touchdown (2-Point-Conversion nicht verwandelt) und so hieß es zum Ende der Partie 37:6 für Rhein Fire.
Sa. 15. 5.1999 Berlin Thunder - Amsterdam Admirals 22:19 n.V.
Nicht, das nicht mehr rein gepasst hätten, aber es wollten tatsächlich nur 7.342 Zuschauer dem Spiel von Berlin gegen Amsterdam beiwohnen. Betrachtet man lediglich die erste Halbzeit kann man auch verstehen warum. Nur Amsterdams Kicker Silvio Diliberto erzielte Punkte mit Field Goals aus 37 Yard Entfernung im ersten Quarter und 30 Yard Entfernung im zweiten Quarter und mit einem mageren 6:0 für die Admirals verabschiedete man sich in die Kabinen. Die zweite Spielhälfte gestaltete sich dann schon wesentlich Zuschauer freundlicher. Zuerst war es Berlins Quarterback Andre Ware, der mit einem Pass über 30 Yard auf J. Watson zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt) sein Team erstmalig in Führung brachte. Admirals Cornerback Ray Jackson gelang es einen Ball der Berliner abzufangen und er trug die Interception über 55 Yard in die gegnerische Endzone zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Thunder Running Back Edwin Watson schaffte es dann im vierten Quarter den Ball über 1 Yard in die Admirals Endzone zu tragen (Extrapunkt nicht verwandelt) und die Admirals stellten dem nur ein 27 Yard Field Goal von Kicker Silvio Diliberto entgegen. Der eingewechselte Ersatzquarterback der Berliner, Chuck Clements, bediente Andre Rone mit einem 9 Yard Touchdown Pass und brachte Thunder in Führung, aber 3 Sekunden vor dem Spielende erzielte Admirals Kicker Silvio Diliberto ein 20 Yard Field Goal und sorgte somit für den Ausgleich und die Verlängerung. Hier war es dann dem Kicker David Akers vorbehalten mit einem 33 Yard Field Goal den 22:19 Overtime Sieg für Thunder sicher zu stellen, dem ersten Sieg der Vereinsgeschichte.
Sa. 15. 5.1999 Barcelona Dragons - Frankfurt Galaxy 21:15 n.V.
Ob es vielleicht zu anstrengend ist das Olympia Stadion auf dem Berge Montjuic zu erreichen? Trotz einem Topgegener, immerhin Publikumsmagnet Frankfurt Galaxy, folgten dem Aufruf der Dragons lediglich 9.326 Zuschauer. Der Gast vom Main legte auch gleich mächtig los, als Quarterback Jack Delhomme seinen Wide Receiver Andy McCullough mit einem 13 Yard Touchdown Pass bediente (Extrapunkt verwandelt). Auch die Defense der Galaxy wollte zeigen wie gut sie ist und brachte Barcelonas J. Beckley in dessen eigener Endzone zu Boden was einen Safety bedeutete und zwei Punkte einbrachte. Nachdem dann auch noch Ralf Kleinmann aus 27 Yard Entfernung ein Field Goal erzielte begab man sich mit einer 12:0 Führung für Frankfurt in die Kabinen. In den Pausentee war wohl etwas zuviel Sangria gelangt, wie sonst soll man sich erklären, daß die Frankfurter ziemlich von der Rolle waren und nur noch Ralf Kleinmann mit einem 19 Yard Field Goal Punkte erzielte. Die Dragons dagegen drehten nun richtig auf und der Lohn der Arbeit war ein 28 Yard Touchdown Pass von Todd Boumann auf Brian Finneran (Extrapunkt verwandelt). Barcelonas Star Running Back Lawrence Phillips wurde in der ersten Spielhälfte von der Frankfurter Defense sogar zurück gedrängt und konnte keine positive Lauf Yard Leistung verbuchen, aber im letzten Spielabschnitt spielte er den Gegner an die Wand. Mit einem 31 Yard Lauf in die Endzone der Galaxy legte er den Grundstein zum Ausgleich und Quarterback Todd Boumann nutzte die 2-Point-Conversion und bediente Tight End Scott Dragos mit einem Pass. In der Verlängerung war es dann wieder Lawrence Phillips, der diesmal aus einem Yard Entfernung den Ball in der Galaxy Endzone versenkte und den 21:15 Sieg der Dragons sicherte, die damit alleiniger Tabellenführer wurden.
6. Spieltag:
Sa. 22. 5.1999 Amsterdam Admirals - Rhein Fire 25:36
Kommt der Titelverteidiger in die Amsterdam ArenA kommen auch die Fans, so hatte es zumindest den Anschein als 14.056 Zuschauer dem Spiel der Admirals gegen Fire beiwohnten. Rhein Quarterback Jim Arellanes stellte aber gleich zu Beginn der Partie klar, daß man nicht nach Amsterdam gekommen war um zu verlieren. Er bediente Dialleo Burks mit einem 57 Yard Pass, den dieser in einen Touchdown ummünzte (Extrapunkt verwandelt). Die Admirals konnten dem nur ein 41 Yard Field Goal durch Kicker Silvio Diliberto entgegen stellen und mußten dann sogar noch einen Safety (2 Punkte) hinnehmen als die Fire Defense Admirals T. Bailey in dessen eigener Endzone zu Boden brachte. Mit einem 30 Yard Touchdown Pass auf Jason Tucker baute Quarterback Jim Arellanes die Fire Führung auf 16:3 zum Ende des ersten Viertel aus. Exakt das selbe Gespann erzielte dann im zweiten Viertel die nächsten Punkte, diesmal über 47 Yard (Extrapunkt verwandelt), bevor dann auch die Admirals Offense zu ihren ersten Punkten kam, Joe Aska stürmte aus 25 Yard Entfernung in die Endzone der Rheinischen (Extrapunkt verwandelt). Fire Kicker J. Sauve nutzte einen 43 Yard Field Goal Versuch sich in die Scorerliste einzutragen, bevor wiederum Joe Aska für die Admirals Punkte erzielte, diesmal mit einem Lauf aus 1 Yard Entfernung (2-Point-Conversion nicht verwandelt). Mit einem nicht unverdienten 26:16 begaben sich die Teams dann in die Katakomben zur Pause. Das dritte Quarter gehörte, rein Punktetechnisch, den Spielern vom Rhein. Kicker Manfred Burgsmüller erzielte ein Field Goal aus 26 Yard Entfernung und Derrick "Showtime" Clark profilierte sich mit einem 29 Yard Touchdown Lauf (Extrapunkt verwandelt). Das letzte Quarter überließ man dann den Admirals für die Kicker Silvio Diliberto aus 33 Yard Entfernung zwischen die Vertikalstangen traf und Tight End Cory Geason einen 4 Yard Touchdown Pass von Mike Cawley fing (2-Point-Conversion nicht verwandelt) was allerdings nur Ergebnisskorrektur bedeutete und am 36:25 Sieg für Rhein Fire nichts Wesentliches änderte.
Sa. 22. 5.1999 Frankfurt Galaxy - Scottish Claymores 35:42
Die nüchternen Fakten: Waldstadion Frankfurt, 33.915 Zuschauer, Gegner Scottish Claymores. Das Spiel selbst: eine Sternstunde des American Football. Galaxy Quarterback Pat Barnes verzückte als Erster die Massen, als er Andy McCullough mit einem 23 Yard Touchdown Pass bediente (Extrapunkt verwandelt). Sein Pendant, Claymores Quarterback Dameyune Craig Stand nicht nach und kombinierte mit Wide Receiver Donald Sellers über 5 Yard (Extrapunkt verwandelt) zum Ausgleich. Im zweiten Quarter waren es wieder die Frankfurter Pat Barnes und Andy McCullough, diesmal über 43 Yard, die einen Touchdown produzierten (Extrapunkt verwandelt), aber die Schottische Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Quarterback Dameyune Craig kombinierte mit Yo Murphy über 75 Yard und mit S. Bell über 24 Yard für Touchdowns (beide Extrapunkte verwandelt) und sorgte für die 21:14 Pausenführung der Claymores. Der Spielfluss riss etwas und nur der schottische Spielmacher Dameyune Craig schaffte es mittels 44 Yard Pass auf Donald Sellers (Extrapunkt verwandelt) Zählbares im dritten Quarter vorzuweisen. Das bei diesem Spiel auch das Laufspiel vorhanden und gut war bewies Claymores J Haynes, als er aus 1 Yard Entfernung die Frankfurter Endzone fand (Extrapunkt verwandelt). Nun bäumte sich aber auch die Galaxy nochmals mächtig auf und Quarterback Jack Delhomme brachte Pässe über 4 Yard auf Andy McCullough, über 7 Yard auf T. Floyd und über 6 Yard auf Mario Bailey an den Mann (drei Extrapunkte verwandelt). Da aber zwischenzeitlich Dameyune Craig nochmals mit Donald Sellers über 41 Yard kombiniert hatte (Extrapunkt verwandelt) war die Galaxy besiegt worden und die Claymores freuten sich über ein 42:35.
Hatte man 1991 das erste Spiel der Liga im Frankfurter Waldstadion gesehen, so hatte man an diesem Abend das wohl beste Spiel (aller Zeiten) der Liga gesehen. Beide Teams zusammen erzielten über sagenhafte 1000 Yards Offense Leistung und Claymores Wide Receiver Donald Sellers erzielte mit unglaublichen 265 Fang Yard ebenfalls einen Ligarekord. DER Mann des Tages allerdings war Scottish Claymores Quarterback Dameyune Craig. Seine ersten 13 Passversuche trafen immer ins Ziel und er schraubte den Liga Rekord für erzielte Passyard in einem Spiel von 435 Yard auf 611 Yard hoch (den NFL Rekord hält Rams Quarterback Norm Van Brocklin mit 554 Yard aus dem Jahre 1951 gegen die N.Y. Yanks). Nebenbei egalisierte er mit 5 Touchdowns auch noch den Ligarekord für erzielte Touchdowns in einem Spiel.
So. 23. 5.1999 Berlin Thunder - Barcelona Dragons 27:20
Was ein Sieg bei den Zuschauerzahlen ausmachen kann zeigte das Beispiel Berlin einmal mehr recht deutlich. Nachdem man in Woche 5 den ersten Sieg in der Vereinsgeschichte eingefahren hatte, bevölkerten nur eine Woche später direkt 1.325 Zuschauer mehr das Stadionoval, was seine Gesamtkulisse von 8.667 Fans bedeutete. Der Gegner hieß Barcelona und der drehte direkt mächtig auf, Kicker Jesus Angoy erzielte eine 43 Yard Field Goal. Berlins Edwin Watson antwortete mit einem 1 Yard Lauf in die Endzone der Drachen, aber sein Pendant auf der anderen Seite Barcelonas Starrunning Back Lawrence Phillips erreichte ebenfalls, aber aus 4 Yard Entfernung, des Gegners Endzone. Im zweiten Quarter war es wieder Kicker Jesus Angoy, der ,diesmal mit einem 38 Yard Field Goal, Punkte für Barcelona erzielte und die Dragons Führung ausbaute. Berlins Quarterback Chris Dittoe gelang es dann Na´il Benjamin mit einem 19 Yard Touchdown Pass zu erreichen, bevor Kicker Axel Kruse mit einem 22 Yard Field Goal die 17:13 Pausenführung für Berlin erzielte. Dragons Running Back Lawrence Phillips hatte die Pause gut überstanden und war fit genug aus 1 Yard Entfernung den Ball in die Berliner Endzone zu tragen (Extrapunkt verwandelt). Berlins Kicker David Akers erzielte dann aus 35 Yard Entfernung ein Field Goal und stellte den Ausgleich her. Im letzten Quarter bei noch zu spielenden 1:46 Minuten gelang es Thunders Justin Watson über 6 Yard den Ball in die Dragons Endzone zu tragen (Extrapunkt verwandelt) um so den Grundstein für den 27:20 Sieg zu legen.
7. Spieltag:
Sa. 29. 5.1999 Rhein Fire - Frankfurt Galaxy 20:21
40.143 Zuschauer im Rheinstadion bei der Begegnung Galaxy @ Rhein ließen so manch Ligaoffiziellem die $-Zeichen ins Gesicht scheinen. Frankfurts Quarterback Jack Delhomme bediente dann auch gleich Andy McCullough mit einem 4 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt), ehe Jim Arellanes, Siegeszeichen Quarterback für Fire, sich als Running Back versuchte und den Ball über 1 Yard in des Gegners Endzone trug. Im zweiten Quarter konnte sich nur Galaxy Kicker Ralf Kleinmann in die Scorerliste eintragen nachdem er mit einem 42 Yard Field Goal die 10:7 Pausenführung für Frankfurt sicher gestellt hatte. Nach der Pause gelang es Fire Kicker J. Sauve aus 39 Yard Entfernung den Ball zwischen die Vertikalstangen zu plazieren, bevor sein Teamkollege Derrick "Showtime" Clark einen 2 Yard Touchdown Lauf hinlegte. Als dann Fire Kicker J. Sauve auch noch im vierten Quarter aus 41 Yard Entfernung ein Field Goal erzielte, schien die Sache gelaufen zu sein und Fire der Sieg nicht mehr zu nehmen, aber die Galaxy bäumte sich auf. Zuerst zwang die Purple Defense den Fire Spielmacher Jim Arellanes zu einem Intentional Grounding in seiner eigenen Endzone, was einen Safety (2 Punkte) als Wertung zur Folge hatte. Der darauffolgenden Drive wurde mit einem 8 Yard Touchdown Pass von Galaxy Quarterback Jack Delhomme auf "Super" Mario Bailey vollendet (2-Point-Conversion nicht verwandelt). Fire konnte nicht mehr dagegen halten und so kam 2:42 Minuten vor Ende der Partie Frankfurt an der eigenen 23 Yard Line wieder in Ballbesitz und Quarterback Jack Delhomme trieb seine Mannen vorwärts um Ralf Kleinmann 15 Sekunden vor dem Ende der Partie einen 19 Yard Field Goal Versuch zu ermöglichen. Der Kicker traf und die Galaxy hatte auswärts Fire mit 21:20 geschlagen.
Sa. 29. 5.1999 Amsterdam Admirals - Barcelona Dragons 17:28
Der Tabellenführer aus Spanien lockte 10.252 Zuschauer in die Amsterdam ArenA, wo die Hausherren gleich zu Beginn zeigten, das sie nichts zu verschenken hatten, aber gern Gastgeschenke annahmen. So nahm Admirals Cornerback Dexter Seigler einen Todd Boumann Pass auf und ermöglichte mit dieser Interception seinem Team Kollegen David Thompson einen Versuch aus 1 Yard Entfernung die Dragons Endzone zu erreichen, was dieser auch tatsächlich schaffte (Extrapunkt verwandelt). Erst im zweiten Quarter kamen die Drachen zu eigenen Punkten nachdem Running Back Lawrence Phillips den Ball über 13 Yard in die Amsterdamer Endzone getragen hatte (Extrapunkt verwandelt). Zur Pause lagen allerdings die Admirals wieder in Front, nachdem Kicker Silvio Diliberto aus 23 Yard ein Field Goal erzielt hatte und sein Team mit 10:7 in Front gebracht hatte. Im dritten Quarter kombinierte Dragons Quarterback Todd Boumann mit Wide Receiver Brian Finneran über 67 Yard zu einem Touchdown (Extrapunkt verwandelt)bevor Dan Gonzalez auf Amsterdamer Seite mit einem 30 Yard Touchdown Pass auf Joe Douglass Punkte erzielen konnte (Extrapunkt verwandelt) und die Admirals knapp in Führung brachte. Dann aber riss der Faden der Niederländer und zwei Touchdown Kombinationen über 17 und 10 Yard zwischen Dragons Quarterback Todd Boumann und Wide Receiver Brian Finneran bedeuteten den 28:17 Auswärtssieg der Dragons.
So. 30. 5.1999 Scottish Claymores - Berlin Thunder 10:28
Trotz der sagenhaften Leistung aus der Vorwoche gegen die Galaxy lockte die Paarung gegen Berlin Thunder nur 9.128 Zuschauer ins Murrayfield Stadion. Von Seiten der Claymores Spieler wollte man dann auch frühzeitig an die Vorwoche anknüpfen und Quarterback Dameyune Craig bediente den National Wide Receiver Scott Couper mit einem 9 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt). Es bedurfte schon mehr als 15 Spielminuten ehe Berlin auch mehr als 0 auf der Anzeigetafel zu vermelden hatte. Im zweiten Quarter schaffte es Kicker D. Akers aus 51 Yards zwischen die Vertikalstangen hindurchzukommen und erzielte somit 4 Punkte für sei Team. Sein schottisches Pendant Rob Hart legte mit einem 37 Yard Field Goal nach, welches allerdings "nur" drei Punkte einbrachte, aber die 10:4 Halbzeitführung bedeutete. Der Pausentee bekam den Schotten überhaupt nicht und die Superoffense der Breitschwerter wurde regelrecht vorgeführt. Berlin nutzte die Gunst der Stunde und punktete munter drauf los. Quarterback Chris Dittoe warf eine Pass über 5 Yard auf Isaac Curtis zum Touchdown (Extrapunkt gut und Justin Watson erlief einen Touchdown aus 1 Yard Entfernung (Extrapunkt verwandelt). Im letzten Quarter war es noch Kicker David Akers mit einem 48 Yard Field Goal und Quarterback Chris Dittoe mit einem 6 Yard Touchdown Pass auf Anthony Rodgers (Extrapunkt verwandelt), die das schottische Team sehr alt aussehen ließen und mit 28:10 den dritten Sieg in Folge für Thunder sicherten.
8. Spieltag:
Sa. 5. 6.1999 Berlin Thunder - Rhein Fire 0:29
Mit Stolz geschwellter Brust ob der drei Siege in Folge empfing Berlin im Jahnstadion den Titelverteidiger Rhein Fire und 10.683 zollten dem Team, seiner Leistung und der Paarung Tribut. Aber nur drei Namen aus dem Roster des Titelverteidiger machten an diesem Tage von sich reden: Manfred Burgsmüller, Jim Arellanes u nd Dialleo Burks. Im ersten Quarter war es Fire Kicker Manfred Burgsmüller der sich alleine nach einem 31 Yard Field Goal in die Scorerliste eintragen durfte. Im zweiten Quarter legte Quarterback Jim Arellanes nach und bediente Dialleo Burks mit einem 15 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt) bevor Manfred Burgsmüller aus 26 Yard ein Field Goal erzielte und die 13:0 Pausenführung sicherte. Die Pause bewirkte beiderseits wenig Änderung und so spielte Berlin weiterhin weit unter seinen Möglichkeiten und Fire nutze die Chance weitere Punkte einzufahren. Burgsmüller traf aus 22 und 21 Yard Entfernung und Quarterback Jim Arellanes bediente nochmals Dialleo Burks, diesmal mit einem 57 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt). Dann erzielte Fire Kicker Manfred Burgsmüller sein fünftes Field Goal des Tages aus 23 Yard Entfernung und stellte damit einen neuen Ligarekord auf. Das letzte Quarter blieb Punktelos und Fire fuhr mit einem 29:0 Shutout nach Hause.
Sa. 5. 6.1999 Frankfurt Galaxy - Amsterdam Admirals 21:14
35.981 Zuschauer wohnten der Partie der Men in Purple gegen die Amsterdam Admirals bei und sahen erstmal recht wenig Zählbares. Das erste Quarter blieb Punktelos und erst im zweiten Abschnitt erbarmte sich Galaxy Quarterback Pat Barnes Wide Receiver Andy McCullough mit einem Pass zu bedienen, der zu einem Touchdown führte, wobei die überbrückte Entfernung sagenhafte 73 Yard betrug (Extrapunkt verwandelt). Frankfurt Running Back Jermaine Chaney legte dann noch einen 11 Yard Touchdown Lauf drauf und die Galaxy ging mit einem beruhigenden 14:0 in die Pause. Das dritte Quarter glich dem Ersten von den Punkten her zu 100%, da wiederum keine erzielt wurden. Im letzten Spielabschnitt war es dann Amsterdams Quarterback Jim Kubiak der Tight End Cory Geason mit einem 4 Yard Touchdown Pass bediente und den Admirals Hoffnung einflößte (Extrapunkt verwandelt). Die machte dann aber Frankfurts Running Back Jermaine Chaney zunichte als er aus 2 Yard Entfernung den Ball in die Admirals Endzone trug (Extrapunkt verwandelt). Zwar konnte der Admirals Spielmacher Jim Kubiak nochmals Cory Geason in der Frankfurter Endzone aus 5 Yard Entfernung bedienen, aber zu mehr reichte es letztendlich nicht mehr. Frankfurt feierte den 21:14 Sieg und war der vierten World Bowl Teilnahme um einiges näher gekommen.
Sa. 5. 6.1999 Barcelona Dragons - Scottish Claymores 42:35
Wahrscheinlich lockte der Gegner mit seiner sehenswerten rekordverdächtigen Offense oder auch die Tatsache, daß man immer noch die Chance auf eine World Bowl Teilnahme hatte, so daß 10.687 Fans im Stadionrund gezählt wurden. Claymores Starquarterback Dameyune Craig zeigte seine Gefährlichkeit in dem er entgegen seiner eigentlichen Aufgabe den Ball tragender Weise über 13 Yard in die gegnerische Endzone beförderte (Extrapunkt verwandelt). Auf spanischer Seite konnte sich lediglich Kicker Jesus Angoy mit einem verwandelten 49 Yard Field Goal Versuch in die Scorerliste des ersten Quarters eintragen. Das zweite Quarter stand ganz im Zeichen des schottischen Quarterbacks Dameyune Craig der D. Sellers über 6 Yard, J. Haynes über 4 Yard und K. Drake über 48 Yard mit Pässen traf, die jeweils in Touchdowns umgesetzt wurden (drei Extrapunkte verwandelt). Schließlich schaffte es Dragons Quarterback Todd Boumann zwar auch seinen Receiver Brian Finneran mit einem 20 Yard Touchdown Pass zu bedienen, aber die Schotten gingen mit einer 28:10 Führung in die Pause. Star Running Back Lawrence Phillips brachte seinen Drachen nach der Pause mit einem 2 Yard Lauf einen weiteren Touchdown ein (Extrapunkt verwandelt) und Kicker Jesus Angoy ließ bei einem 35 Yard Field Goal Versuch auch nichts anbrennen, aber Claymores Jesse Haynes sorgte mit einem 2 Yard Touchdown Lauf (Extrapunkt verwandelt) ersteinmal wieder für Punkte auf Seiten der Schotten. Im vierten Quarter regierten nur noch die Drachen. Zuerst gelang es Lawrence Phillips aus 12 Yard Entfernung den Ball in die schottische Endzone zu tragen und Quarterback Todd Boumann nutzte die 2-Point-Conversion indem er Brian Finneran bediente. Dann gelang es Tight End Scott Dragos nach einem 22 Yard Pass von Todd Boumann einen Touchdown zu erzielen, der mit dem verwandelten Extrapunkt durch Jesus Angoy den Ausgleich bedeutete. Und zu guter Letzt war es wiederrum Starrunning Back Lawrence Philips, der mit 1:50 auf der Spieluhr einen Touchdown Lauf über 75 Yard hinlegte und den 42:35 Sieg für die Drachen sicherte.
9. Spieltag:
Sa. 12. 6.1999 Barcelona Dragons - Rhein Fire 14:59
Feuer und Drache gehört normalerweise ja zusammen, aber in der NFLE spielt man halt gegeneinander und dies wollten 10.155 Zuschauer im Olympiastadion zu Barcelona verfolgen. Alle Augen waren auf die Dragons und ihren Starrunning Back Lawrence Phillips gerichtet, das Team konnte sich durch einen Sieg für den World Bowl qualifizieren und der Spieler hatte die Möglichkeit als Erster die 1.000 Yard Schallmauer für erzielte Yard in einer Saison zu durchbrechen. Einzig der Gegner spielte nicht so mit wie man es von Seiten der Spanier gebraucht hätte und Fire Kicker Manfred Burgsmüller jedenfalls brachte die Rheinischen erst einmal mit einem 22 Yard Field Goal in Führung. Dragons Quarterback Todd Boumann wußte die passenden Antwort in dem er einen Pass auf A. Johnson warf den dieser bis in die Endzone von Fire trug und insgesamt 65 Yard überbrückt waren (Extrapunkt verwandelt). Auch auf Seiten von Fire gab es einen respektablen Quarterback, Jim Arellanes, der mit einer 4 Yard Touchdown Kombination auf K. McCorvey für eine Touchdown (Extrapunkt verwandelt) und die Führung sorgte. Im zweiten Quarter war es Fire Running Back Keny Bynum , der sich als erster in die Scorerliste eintrug nachdem er den Ball über 6 Yard in die Dragons Endzone getragen hatte. Auf der Gegenseite zeigte nochmals das Gespann Todd Boumann und A. Johnson mit einer 30 Yard Touchdown Kombination (Extrapunkt verwandelt) was die Dragons Offense so drauf hatte. Fire Quarterback Jim Arellanes versuchte sich dann mal als Running Back und trug den Ball über 1 Yard in die Endzone der Spanier (Extrapunkt verwandelt). Mit einer deutlichen 24:14 Führung für Rhein begab man sich dann in die Kabinen und nach der Pause schienen nur die Spieler von Fire zurück gekehrt zu sein. Running Back Kenny Bynum erlief einen 5 Yard Touchdown (Extrapunkt verwandelt) und fing kurze Zeit später noch einen 14 Yard Pass von Jim Arellanes für eine Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Dann bediente Fir Quarterback Arellanes Babak Movassaghi mit einem 6 Yard Pass und A. McKinney mit einem 39 Yard Pass die beide zu Touchdowns führten (beide Extrapunkte verwandelt), so daß nur allein im dritten Quarter 28 Punkte auf der Habenseite von Fire markiert wurden. Rhein Ersatzquarterback Mike Cherry nutzte seine Auswechslung im letzten Quarter dazu sich auch in die Scorerliste einzutragen, nachdem er einen 18 Yard Touchdown Pass auf A. McKinney geworfen hatte (Extrapunkt verwandelt). Nix war es für Barcelona mit der vorzeitigen World Bowl Teilnahme und einem 1.000 Yard Rekord. Manfred Burgsmüller hatte mit 8 Points-after-Touchdown einen neuen Single Game Rekord erzielt und Fire hatte den Dragons die Show gestohlen und stand in den Schlagzeilen mit einem 59:14 Kantersieg.
So. 13. 6.1999 Berlin Thunder - Frankfurt Galaxy 19:32
Normaler Weise lockt die Galaxy schon mehr Zuschauer ins Stadion, aber in Berlin mußte man sich mit 10.783 Fans zufrieden geben. Aber auch vor kleiner Kulisse läßt es sich erfolgreich spielen und so warf Galaxy Quarterback Jack Delhomme einen 6 Yard Touchdown Pass auf "Super" Mario Bailey (Extrapunkt nicht verwandelt). Im zweiten Quarter zeigte die Frankfurter Defense was sie so drauf hatte, als es ihnen in Persona K. Gholston gelang Berlins Quarterback Chris Dittoe in dessen eigener Endzone zu Fall zu bringen - Safety, 2 Punkte. Danach waren dann die Specialteams an der Reihe etwas Produktives zu zeigen, erst gelang es Frankfurts Ralf Kleinmann aus 24 Yard Entfernung ein Field Goal zu erzielen und dann konnte auch sein Berliner Pendant C. Pierce mit einem 34 Yard Field Goal Punkte für sein Team erzielen, so daß man mit 11:3 für Frankfurt den Pausentee genoß. Thunder steckte die Unterbrechung am besten weg und mit Axel Kruses 31 Yard Field Goal und einem Touchdown Pass über 26 Yard von Chris Dittoe auf Anthony Rodgers (Extrapunkt verwandelt) konnte Berlin mit 13:11 in Führung gehen. Das letzte Quarter nutzte aber der zweite Kopf des Doppelköpfigen Monsters, Pat Barnes, um sich zu profilieren. Er bediente Todd Floyd über 14 Yard und Mario Bailey über 51 Yard mit Pässen, die zu Touchdowns führten (beide Extrapunkte verwandelt). Dann trug auch noch Galaxy Running Back Jermaine Chaney den Ball über 4 Yard Entfernung in die Thunder Endzone (2-Point-Conversion nicht verwandelt) um die Führung deutlich auszubauen. Der 11 Yard Touchdown Pass von Berlins Quarterback Ronnie McAda auf Andre Rone bedeutete zwar noch eine kleine Ergebnisskorrektur, aber Frankfurt hatte letztendlich mit 32:19 die Nase vorn und die vierte World Bowl Teilnahme sicher.
So. 13. 6.1999 Scottish Claymores - Amsterdam Admirals 20:29
Anderes Stadion, gleiche Zuschauerzahl. Fast so sah es bei den Claymores aus die diesmal in den Hampden Park luden um gegen die Admirals vor einer Kulisse von 10.415 Zuschauern zu spielen. Breitschwert Quarterback Dameyune Craig warf einen kurzen Pass auf seinen Running Back Jesse Haynes und der trug ihn über 52 Yard in die Endzone der Admirals (Extrapunkt verwandelt) für eine frühere Führung, die bis ins zweite Viertel reichte. Da schaffte es dann Admirals Spielmacher Jim Kubiak den Ball aus 1 Yard Entfernung in die Schottische Endzone zu tragen (Extrapunkt nicht verwandelt) um den Anschluß zu erzielen. Claymores Kicker Rob Hart hielt mit einem 32 Yard Field Goal dagegen aber Admirals David Thompson schaffte es ebenfalls aus 1 Yard Entfernung den Ball in die Claymores Endzone zu tragen (2-Point-Conversion nicht verwandelt) und die 12:10 Pausenführung für die Admirals zu erzielen. Nach der Pause ließ man es erst einmal ruhig angehen und nur die Kicker produzierten Zählbares, für die Admirals traf F. Biancamano aus 37 Yard und für die Claymores Rob Hart aus 27 Yard Entfernung. Im letzten Spielabschnitt wurde es dann doch etwas aufregender und Admirals Spielmacher Jim Kubiak harmonierte mit Jason Shelly über 47 Yard für einen Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Claymores Quarterback Dameyune Craig kannte die beste Antwort, ein Touchdown Pass über 15 Yard auf Jesse Haynes (Extrapunkt verwandelt). Das bessere Ende gab es dann aber für die Admirals deren Quarterback Jim Kubiak noch einen 19 Yard Pass auf J Douglass warf den dieser in eine Touchdown ummünzte (Extrapunkt verwandelt). Die Hoffnung auf eine Endspiel Teilnahme war damit für die Schotte begraben und die Admirals entführten eine 29:20 Sieg aus den Highlands.
10. Spieltag:
Sa. 19. 6.1999 Rhein Fire - Berlin Thunder 38:10
Letztes Heimspiel der regulären Saison im Rheinstadion. Rhein Fire empfing neben Berlin Thunder 31.350 Fans und hatte noch eine Endspielteilnahme vor Augen. Dem schienen die Berliner aber eine Strich durch die Rechnung machen zu wollen, da sie mächtig Gas gaben und durch Axel Kruse und einem 19 Yard Field Goal in Führung gingen. So gereizt scheute sich Fire auch nicht in die Trickkiste zu greifen und Linebacker Jamie Baisley nahm einen Fake Punt und trug ihn über 59 Yard in die Endzone der Berliner (Extrapunkt verwandelt). Running Back Kenny Bynum setzte dann noch einen drauf und erzielte eine 2 Yard Lauf Touchdown, so daß es 14:3 für Fire nach dem ersten Quarter hieß. Im zweiten Quarter nahm Larry Ryans einen Punt der Berliner an seiner eigene 3 Yard Linie auf und machte sich auf den Weg. Einer kleinen deutschen Automarke gleich lief er und lief und lief und lief und 97 Yard später hatte er die Endzone des Gegners erreicht und eine Touchdown erzielt (Extrapunkt verwandelt). Sein Offense Teamkollege Kenny Bynum zeigte dann auch noch mal, daß er gut laufen konnte und überbrückte 14 Yard mit dem Ball unter Arm für einen Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Fire Quarterback Jim Arellanes wollte sich dann auch nicht lumpen lassen und warf einen 28 yard Touchdown Pass auf K. McCorvey (Extrapunkt verwandelt). So in Grund und Boden gespielt fiel es den Berliner natürlich schwer selbst Zählbares zu produzieren, aber Quarterback Ronnie McAda schaffte es immerhin eine Pass auf Anthony Rodgers anzubringen, den dieser für einen Touchdown verwertete (Extrapunkt verwandelt) und der eine Entfernung von 37 Yard überbrückt hatte. 35:10 zu Pause für Fire, sollte es wieder ein Gemetzel geben und Rekorde fallen? Nein. Rhein Kicker J. Sauve erzielte zwar noch im dritten Quarter ein Field Goal aus 47 Yard Entfernung, aber ansonsten wurde der Rest des Abends und der Partie eher ein gemütlicher Ausklang der regulären Saison. In Abhängigkeit des Ergebnisses zwischen Frankfurt und Barcelona einen Tag später blieb die Hoffnung auf eine World Bowl Teilnahme weiter bestehen, denn Fire hatte mit dem 38:10 Sieg gegen Berlin alles dafür getan.
Sa. 19. 6.1999 Amsterdam Admirals - Scottish Claymores 30:22
So verrückt ist Football bzw. sind seine Fans. In einem Spiel in dem es um nicht mehr geht, wo die Admirals und die Claymores in der Amsterdam ArenA nur noch um Platz vier und fünf spielen finden sich 12.358 Zuschauer ein. Die Spieler bedanken sich für diesen Zuspruch dann auch gleich mit guter Leistung und im Falle der Admirals mit Punkten, Quarterback Jim Kubiak bediente James Kidd mit einem 26 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt). Im zweiten Quarter war es dann Claymores Running Back J. Haynes, der mit einem 1 Yard Touchdown Lauf für die ersten Punkte auf Seiten der Breitschwerter sorgte. Amsterdams Receiver James Kidd wurde auch im Special Team eingesetzt und so nutzte er eine Möglichkeit einen Kickoff über 90 Yard in die Claymores Endzone zu tragen (Extrapunkt verwandelt) um sein Team zur Pause mit 13:7 in Front zu bringen. Admirals Kicker F. Biancamano sorgte im dritten Quarter mit einem 29 Yard Field Goal für weitere Punkte auf Seiten der Niederländer bevor Claymores Jesse Haynes mit einem 1 Yard Touchdown Lauf /Extrapunkt verwandelt) die Schotten wieder deutlich heranbringen konnte. Im letzten Spielabschnitt war es Amsterdams Spielmacher Jim Kubiak der jeweils aus 6 Yard Entfernung James Kidd und Cory Geason mit Touchdownpäßen bediente (beide Extrapunkte verwandelt) und den Admirals einen beruhigenden Vorsprung verschaffte. Auf des Gegners Seite stand aber kein geringerer als Quarterback Dameyune Craig und der schickte sich an den Spieß noch einmal umdrehen zu wollen. Anfänglich verlief dieses Unterfangen auch recht gut, da er Donald Sellers mit einem 5 Yard Touchdown Pass bedienen konnte und die folgende 2-Point-Conversion ebenfalls zwischen Craig und Sellers erfolgreich abgeschlossen wurde, aber als Admirals Cornerback Greg Williams in der letzten Spielminute seine dritte Interception erzielte waren alle schottischen Bemühungen umsonst und Amsterdam siegte 30:22.
So. 20. 6.1999 Frankfurt Galaxy - Barcelona Dragons 26:28
42.127 Zuschauer im Frankfurter Waldstadion unterstützten ihr Team auch im letzten Heimspiel der Saison. Die World Bowl Teilnahme hatte man sicher und nur die Frage nach dem Gegner war noch offen, die aber in diesem Spiel geklärt werden sollte. Bei einem Sieg der Men-in-Purple spielte man am darauffolgenden Wochenende im Rheinstadion zu Düsseldorf gegen Rhein Fire und bei einer Niederlage gegen den Gegner des heutigen Abends, Barcelona Dragons. Star Running Back Lawrence Phillips sicherte sich frühzeitig seinen ersten Saison Liga Rekord als er zum 13. Mal die Endzone des Gegners erreichte (2 Yard Entfernung, Extrapunkt verwandelt). Galaxy Quarterback Jack Delhomme hielt mit einem 1 Yard Touchdown Pass auf Ron Lehinski dagegen (Extrapunkt verwandelt) und brachte Frankfurt auf die Anzeigetafel bevor Barcelonas Kicker Jesus Angoy aus 37 Yard Entfernung ein Field Goal erzielte. "Super" Mario Bailey schnappte sich dann einen 10 Yard Pass von Jack Delhomme und versenkte ihn in der Katalanischen Endzone (Extrapunkt verwandelt) aber mit einem 29 Yard Field Goal von Jesus Angoy blieb man sich beim Ergebnis weiter auf Tuchfühlung. Im zweiten Quarter hatten die Men-in-purple einen Aussetzer und ließen die Dragons voll zu ihrem Spiel kommen, was diese auch maßgeblich in Punkte umzusetzen wußten. Kicker Jesus Angoy erzielte Field Goals aus 21 und 42 Yard Entfernung und zwischenzeitlich hatte Running Back Lawrence Phillips den Ball über 6 Yard in die Frankfurter Endzone getragen (Extrapunkt nicht verwandelt), so daß es zur Pause 25:14 für die Spanier hieß. Nach dem Pausentee keimte dann wieder Hoffnung für die Galaxy auf als Quarterback Jack Delhomme seinen Wide Receiver "Super" Mario Bailey mit einem 24 Yard Touchdown Pass bediente (Extrapunkt nicht verwandelt). Im letzten Quarter erzielte dann Barcelonas Kicker Jesus Angoy sein 5 Field Goal des Tages, diesmal aus 38 Yard Entfernung, und stellte damit einen Ligarekord ein. Der zweite Monsterkopf, Par Barnes, schaffte es dann einen Pass über 23 Yard für einen Touchdown auf Andy McCullough anzubringen und es stand 26:28 aus Sicht der Frankfurter. Die anschließende 2-Point-Conversion fing Wide Receiver Mario Bailey, aber die Schiedsrichter sahen es als erwiesen an, daß "Super" Mario außerhalb der Endzone die Kontrolle über den Ball hatte und somit der Ausgleich nicht gegeben wurde. In den letzten zwei Spielminuten hatte Galaxy Kicker Ralf Kleinmann noch zwei Field Goal Versuche, die er aber wie schon zwei weitere während des Spiels nicht verwandeln konnte. Auch wenn alle Versuche jenseits der 40 Yard Marke lagen war man im Düsseldorfer Lager ob dieser Leistung überhaupt nicht erbaut, denn es blieb beim 28:26 für Barcelona und deren Einzug ins Finale.
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